redaktionelle Beiträge (Auswahl):
"Holz im Freien" von Deutscher Bauchemie neu aufgelegt (29.8.2010)
Die Deutsche Bauchemie e.V., Frankfurt am Main, hat ihre
Informationsschrift "Holz im Freien - Schutz vor Wind und Wetter" neu
aufgelegt. Auf 44 Seiten informiert die aktualisierte und überarbeitete
Broschüre über die Beanspruchungen, denen Holzbauteile im Freien
ausgesetzt sind, sowie die geeigneten Maßnahmen zu deren Schutz. Sie
vermittelt grundlegende Fakten und gibt dem Leser wertvolle
Entscheidungshilfen zum Schutz des Holzes an die Hand
Europäische Architekten überzeugt von Designvielfalt im Fertigteilbau (23.8.2010)
Dass der Einsatz von Fertigteilbauelementen den Bauprozess wesentlich
vereinfachen kann, wissen Architekten schon seit den Anfangstagen des
Fertigteilbaus zu schätzen. Trotzdem taten sich die Planer lange damit
schwer: Häufig wurde über mangelnde Vielfalt bei den
Gestaltungsmöglichkeiten geklagt. Die Anwendung von Fertigbauteilen ginge
zu Lasten des Designs, hieß es, Fertigteilbau sei einfach zu eintönig.
Doch seit diesen Tagen hat sich der Fertigteilbau wesentlich
weiterentwickelt.
Neue Mindestlöhne im Baugewerbe ab 1. September 2010 (22.8.2010)
Am 1. September 2010 werden neue Mindestlöhne für das Baugewerbe mit
allgemeinverbindlicher Wirkung in Kraft treten. Der bereits in der
Tarifrunde 2009 abgeschlossene Tarifvertrag zur Regelung der Mindestlöhne
im Baugewerbe im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 2009
mit einer Laufzeit bis zum 30. November 2011 sieht eine dreistufige
Erhöhung der Mindestlöhne vor.
Fertighaus-Kunstwerk: "Trash-Hotel" als Öko-Mahnmal (1.8.2010)
Ein
von HA Schult als Öko-Mahnmal gestaltetes Fertighaus des Kürtener Herstellers
Nordhaus hat bereits auf seiner ersten Station in Rom für Aufmerksamkeit gesorgt: Der
Kölner Aktionskünstler HA Schult protestiert mit seinem "Save the beach"-Hotel
gegen die zunehmende Verschmutzung der Meere und Küsten.
Emotional: Für und Wider beim Immobilienkauf (12.7.2010)
Eindeutig sind laut aktuellem Immobilienbarometer die Erwartungen an die zu
erwerbende Immobilie: Zwei Drittel aller Käufer würden von einem Kauf Abstand
nehmen, wenn die Nachbarschaft nicht stimmt. Rund die Hälfte sagt bei einem
fehlenden Garten nein zum Objekt. Weiterhin problematisch sind ein innen
liegendes Bad ohne Fenster (42 Prozent) sowie niedrige Decken (39 Prozent).
Klimadecken mit Spannbeton-Fertigteilen (30.6.2010)
Eine energiesparende und zugleich bemerkenswert wirtschaftliche
Konstruktionslösung bietet Planern und Architekten u.a. die
Spannbeton-Fertigdecke. Dabei können Bauteile mit integriertem Heiz- und
Kühlsystem auch für eine kostengünstige Regelung der Raumtemperatur
sorgen. Parallel verhindert eine Bodenplatte mit gebrauchsfertiger
Wärmedämmung unkontrollierte Wärmeverluste in Keller und Erdgeschoss.
DGNB-Zertifikat für Wohnbauten in Neubau und Bestand (21.6.2010)
Gemeinsam mit Vertretern der Wohnungswirtschaft, mit Architekten,
Projektentwicklern, Industrieunternehmen und anderen Experten der Bau- und
Immobilienbranche hat die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen ein
Zertifizierungssystem für Wohngebäude entwickelt.
IsoBouw beendet C-SIPS Produktion (17.6.2010)
IsoBouw wird zur Jahresmitte 2010 die Produktion der C-SIPS Sandwichelemente
einstellen. Die Gründe liegen zum einen im anhaltenden Abwärtstrend des Sektors
Neubau, zum anderen in der Notwendigkeit andere Produktbereiche erweitern zu
müssen, um der Nachfrage gerecht werden zu können.
Neues BDF-Merkblatt: Holzwerkstoff-Beplankung mit Gipsplatten (13.6.2010)
Ein neues Merkblatt zur Direktbeplankung mit Gips- und Gipsfaserplatten auf
Holzwerkstoffplatten im industriellen Fertigbau hat der Bundesverband Deutscher
Fertigbau (BDF) veröffentlicht. Die vierseitige Broschüre für
Holzbau-Unternehmen und Bauherren wurde von den technischen Facharbeitskreisen
des Branchenverbandes erarbeitet. Die Anleitung zeigt auf, welche
Ausführungsempfehlungen nach den Erfahrungen jahrzehntelanger Praxis und
Hunderttausender errichteter Häuser im Holz-Fertigbau zu beachten sind.
180.000 Fertighäuser seit 2000 genehmigt (6.6.2010)
Nicht
alle angehenden Bauherren haben bei ihrer Hausplanung die Variante Fertigbau im
Blick. Dabei ist die Bauweise alles andere als ein Exot. Der Bundesverband
Deutscher Fertigbau (BDF) hat die Hausbau-Zahlen seit 2000 ausgewertet und
festgestellt: Allein in den letzten zehn Jahren wurden in Deutschland über
180.000 Eigenheime in Fertigbauweise genehmigt. "Bauen mit vorgefertigten
Elementen hat Tradition und ist zukunftsträchtig", sagt BDF-Geschäftsführer
Dirk-Uwe Klaas.
Bürogebäude mit Passivhaus-Technik nutzt Zugreisende als Wärmelieferant (3.6.2010)
Die Passivhaus-Technik, die unter anderem die Abwärme von menschlichen Körpern
nutzt, eignet sich auch für den ganz großen Maßstab. Das haben schwedische
Ingenieure nun mit dem "Kungsbrohuset", einem 13-stöckigen und 27.000
Quadratmeter großes Bürogebäude unmittelbar am Stockholmer Hauptbahnhof,
demonstriert. "Die Technik ist sehr einfach, wurde jedoch bisher kaum
umgesetzt", so Karl Sundholm, Sprecher des Betreibers Jernhusen.
Niedrig-Energie-Firmensitz mit Biergarten (3.6.2010)
Der schwäbische Mittelständler 2E mechatronic hat sich vor allem als Zulieferer
für die Automobilindustrie und die Medizintechnik einen Namen gemacht. Qualität
und Technologieführerschaft sind Teil der Firmenphilosophie, ebenso der
Umweltschutz. Dass dies nicht nur leere Worte sind, soll auch das neue
Produktions- und Verwaltungsgebäude demonstrieren, das 70 Prozent weniger
Energie verbraucht als ein konventionell gebautes Gebäude.
Zapf stellt Designlinien Colorworld und Artworld vor (4.6.2010)
Im Rahmen einer Präsentationsshow am 27. Mai mit Licht- und Knalleffekten
enthüllte die Bayreuther Zapf GmbH die Garagenneuheit Canyon, eines von
insgesamt zehn Modellen der neuen Zapf-Designlinie Artworld.
Ein Mann - ein Container(Baukasten) (3.6.2010)
Mit der neuen Marke ProEco hat der Container- und Fachhandelsspezialist
ProContain ein neu entwickeltes Containersystem auf den Markt gebracht: Der
ProEco-Container ist als kostengünstige Raumlösung für Baugewerbe und Industrie
konzipiert und einsetzbar bzw. ausbaubar als Büro, Wohn- und Tagesunterkunft,
Sanitär- und Duschgelegenheit sowie Schwarz-Weiß-Container.
BGH zur Sicherheitenvereinbarung in den AGBs eines Fertighausanbieters (30.5.2010)
Der
u.a. für das Bauvertragsrecht zuständige VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs
hat eine Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines
Einfamilien-Fertighaus-Anbieters in Verträgen mit privaten Bauherren für wirksam
erklärt, nach der der Bauherr verpflichtet ist, spätestens acht Wochen vor dem
vorgesehenen Baubeginn eine unbefristete, selbstschuldnerische Bürgschaft eines
Kreditinstituts in Höhe der geschuldeten Gesamtvergütung zur Absicherung aller
sich aus dem Vertrag ergebenden Zahlungsverpflichtungen des Bauherrn vorzulegen.
Nur beschränkte Informationspflichten für Holzindustrie (24.5.2010)
Das
Ergebnis der Beratungen im zuständigen Ausschuss des EU-Parlaments stimmt den
Hauptverband der Holz- und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (HDH)
optimistisch, dass die umstrittene Verordnung über Pflichten beim
Inverkehrbringen von Holz in einer für die deutschen Holzbranchen annehmbaren
Regelung in Kraft treten könnte.
"Mainzer Energiesparhäuser" direkt von der Bausparkasse (24.5.2010)
Die
BKM - Bausparkasse Mainz, Deutschlands einzige Bausparkasse mit einem eigenem
Hausprogramm, kooperiert dazu mit dem Massivhaushersteller IBGhaus und dem
Fertighaushersteller Bien Zenker. Zum Start des Mainzer Hausprogramms bietet die
BKM bis zum 30.6.2010 ein Sonderbaugeld von 3,54% p.a. nom. an.
Weiße Wanne aus Elementwand-Fertigteilen (11.5.2010)
Mit Elementwand-Fertigteilen wurden im Münchner Norden, im HaidPark,
mehrere Basisgeschosse ausgeführt. Drytech war für ihre Ausbildung
als Weiße Wanne federführend. Wasserdichte Untergeschosse sind hier
aufgrund des höchstmöglichen Grundwasserstandes zwingend; dieser
liegt bei 30 Zentimetern über Oberkante der Bodenplatten. In
Teilbereichen wurde mit dem Abdichtungssystem von Drytech auch für
eine wasserdichte Tiefgaragendecke gesorgt, um die nicht überbauten
Flächen dauerhaft vor Oberflächenwasser zu schützen.
PowerSkin: Zapf setzt auf bionische Putzoberlächen bei
Betonfertiggaragen (11.5.2010)
Die
Zapf GmbH, die derzeit jede fünfte Betonfertiggarage in Deutschland liefert, hat
sich von den "Erfindungen der Natur" inspirieren lassen: Die neuartige
Putzoberfläche PowerSkin, die aus mehreren Schichten besteht, soll dank
Bionik Schmutz abweisen, Bewuchs hemmen und Rissen vorbeugen.
Informationsbroschüre: "Planung und Ausführung von
Sichtbetonflächen" (10.5.2010)
Bauen
mit Sichtbeton schafft einen unverwechselbaren Charakter und gibt einem Bauwerk
im wahrsten Sinne des Wortes "ein Gesicht". Welche Möglichkeiten moderne
Betontechnologien mit neuen Materialien und Bearbeitungstechniken Planern und
Verarbeitern bieten, zeigt die neue, 20seitige Informationsbroschüre von Dyckerhoff Weiss mit dem Titel "Planung und Ausführung von Sichtbetonflächen".
FDB aktualisiert Merkblatt Nr. 3 "zur Planung
vorgefertigter Betonfassaden" (10.5.2010)
Die Fassade eines Gebäudes ist die Schnittstelle zwischen innen und
außen. Neben den bauphysikalischen Anforderungen als Gebäudehülle
und den statischen Aufgaben als Tragwerk stellt sie die Visitenkarte
des Gebäudes dar. Hierfür sind u.a. hochwertige Fassaden aus
Betonfertigteilen aufgrund der hohen Ausführungsqualität und der
zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten gut geeignet.
Neue Raumschalung für eine monolithische Bauweise (10.5.2010)
Zu den von Peri auf der bauma vorgestellten Neuheiten zählte u.a.
das Raumschalungssystem PERI UNO. Damit können Wände, Stützen,
Unterzüge und Decken in einem Guss betoniert werden.
Neue KfW-Effizienzhaus-Standards ab 1.7.2010 (2.5.2010)
Ab 1. Juli 2010 führt die KfW in ihrem Förderangebot für
"Energieeffizientes Bauen und Sanieren" die neuen anspruchsvollen
Standards KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung sowie
KfW-Effizienzhaus 55 und 40 im Neubau ein. "Damit unterstützt die
KfW die Entwicklung hin zu höheren Energieeffizienzniveaus im
Wohnungsbau und setzt entsprechende Standards", erklärt Dr. Axel
Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.
Gartenhaus vom Architekten (nicht nur für Architekten) (26.4.2010)
Mit einem bemerkenswerten Gartenhaus-Konzept wendet sich das
Unternehmen "Feinesse Innovationen" aus Bonn an Ästheten und Freunde
der zeitlos-klassischen Architektur. Oberste Maxime für das
Unternehmen war es nach eigenen Angaben, ein bezahlbares
Architekten-Gartenhaus zu kreieren: "Gartana". Das Gartenhaus ist
ausgehend von drei Basisgrößen um beliebig viele Module erweiterbar
und kann je nach gewünschter Verwendung vergrößert und ausgestaltet
werden.
Baurecht: Wer zahlt bei schlechtem Wetter und Winterschäden? (28.3.2010)
Der Winter 2009/2010 war hart: Nicht nur die Straßen sind vielerorts
aufgefroren, sondern auch auf den Baustellen entstanden zahlreiche Schäden.
Mit dem große Aufräumen ergibt sicht die Frage nach der Verantwortung:
Wer ist für die Schäden zuständig? Wer hätte Material und Bauwerk vor
Beschädigung schützen müssen? Und schließlich: Wer kommt für die
Bauzeitverzögerung durch Frost und Witterung auf?
VPB-Gutscheine: Bautechnische Vertragsdurchsicht für private
Bauherren (28.3.2010)
"Der
VPB ist der älteste Verbraucherschutzverband im Bereich des privaten Bauens in
Deutschland. Im 35. Jahr seines Bestehens schenkt der VPB allen angehenden
Bauherren eine bautechnische Vertragsdurchsicht“, erklärt Thomas Penningh,
Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB).
neuer Name: "RAL-Gütezeichen energieeffizientes Gebäude" (23.3.2010)
Bisher hieß das RAL-Gütezeichen mit der Nummer 965 "Gütezeichen
Niedrigenergie-Bauweise". Seit Februar 2010 zeichnet es als
"Gütezeichen energieeffizientes Gebäude" Häuser mit besonderem
energetischem Anspruch aus.
Überarbeitete Bauvertragsmuster von Haus & Grund und ZDB (31.1.2010)
Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) und die
Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund haben ihre im August 2008
erstmals gemeinsam herausgegebenen Bauvertragsmuster optimiert und
anwenderfreundlicher gestaltet. Die Vertragsmuster sind ab sofort
kostenlos bei ZDB-Meisterbetrieben, in Haus & Grund-Ortsvereinen und
im Internet erhältlich.
Schlichtung I: Bauindustrie begrüßt neue Streitlösungsordnung SL Bau (31.1.2010)
Die deutsche Bauindustrie begrüßt die von der Deutschen Gesellschaft
für Baurecht (DGfB) und dem Deutschen Beton- und Bautechnik Verein
(DBV) im Januar 2010 herausgegebene neue, eigene
"Streitlösungsordnung für das Bauwesen (SL Bau)".
Schlichtung II: ARGE Baurecht rät zur etablierten SOBau (31.1.2010)
"Die Schlichtungs- und Schiedsordnung für Baustreitigkeiten 'SOBau'
ist die wirkungsvolle baurechtliche und zeitliche Alternative zur
Streitbeilegung am Bau", konstatiert Professor Hans-Benno Ulbrich,
Baufachanwalt und Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses der
Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im
Deutschen Anwaltverein (DAV).
Erste BoKlok/IKEA-Häuser für den deutschen Markt (16.1.2010)
"Wohne clever", so lässt sich der Name des schwedischen Unternehmens
BoKlok übersetzen, das nun auch in Deutschland gut geschnittene,
bezahlbare Wohnungen und Häuser zu einer guten Qualität anbieten will. Wen
diese Idee an IKEA erinnert, liegt richtig: BoKlok wurde Mitte der 90er
Jahre von IKEA und dem schwedischen Bauunternehmen Skanska gegründet. In
Deutschland startet BoKlok zunächst an den Standorten Offenbach, Nürnberg,
Wiesbaden und Hofheim. Lizenzpartner in Deutschland wird das
Fertighausunternehmen Bien-Zenker sein.
Neues Gütesiegel "Effizienzhaus" (14.12.2009)
Energieeffiziente
Wohnhäuser sollen zukünftig auf den ersten Blick erkennbar sein - und zwar an
dem neuen Gütesiegel "Effizienzhaus" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).
Forschungsbericht: Nachträgliche Abdichtung gegen drückendes Grundwasser mit
Textilbeton (4.12.2009)
In vielen Regionen Deutschlands sind steigende Grundwasserspiegel zu
verzeichnen. Hierdurch ändert sich der Belastungszustand betroffener Gebäude vom
Lastfall "nicht drückendes Wasser" zum Lastfall "drückendes Wasser". Bestehende
Gebäude, die nicht für diesen Belastungsfall ausgelegt sind, müssen demnach mit
einem tragfähigen, nachträglichen Abdichtungssystem ertüchtigt werden.
Fertigteile musterhaft gezeichnet und downloadbar (20.11.2009)
Pfusch am Bau: Was ist hinzunehmen; was kann eingeklagt werden? (mit
einer Muster-Baubeschreibung zum Downloaden)
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