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G&W und Dr. Schiller & Partner entwickeln neuartige Grafik-Raumbuch-Integration

(29.12.2011) Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile. Diese Erkenntnis brachte die Münchener G&W Software Entwicklung GmbH und Dr. Schiller & Partner GmbH aus Dresden zusammen. Die Softwarelösungen beider Häuser sollten über eine neuartige Schnittstelle verbunden werden, so dass „für den Anwender ein bisher nicht bekann­ter Nutzen im Bereich von Kostenplanung und AVA erlebbar wird“. Die Grafik-Raum­buch-Schnittstelle soll die Methodik des Building Information Modellings (BIM) für den Planungsprozess mit seiner häufig personellen Trennung von CAD-Entwurf und Men­gen- sowie Kostenermittlung in der Praxis nutzbar machen. Die traditionelle Trennung von AVA und Kostenplanung soll damit ein Ende haben.


KostenKalkül-California.pro-Schnittstelle (Bild vergrößern)

Der Anwender kann mit dem DBD-KostenKalkül von Dr. Schiller & Partner mit geringem Aufwand aus zweidimensionalen Vorlagen ein vollständiges, kostenorientiertes Gebäu­demodell entstehen lassen. Vorlagen können zum Beispiel CAD-Pläne, Handskizzen oder historische Bauzeichnungen sein, die über Scanner in entsprechende Grafikfor­mate umgesetzt werden. Der Anwender strukturiert diese Vorlage dann in Räume. DBD-KostenKalkül erzeugt auf Basis dieser Eingaben ein kostenorientiertes, IFC-ba­siertes digitales Gebäudemodell mit allen Roh- und Ausbauelementen. Dieses ver­knüpft der Anwender dann entweder mit den DBD-Kostendaten oder auch eigenen, benutzer­spezifischen Werten. Das Modell wird üblicherweise zum Zeitpunkt der Kosten­be­rechnung erstellt, kann aber auch bereits für eine belastbare Kostenschät­zung und Budgetplanung verwendet werden.

Alle im Gebäudemodell enthaltenen Informationen wie Räume, Flächen und verknüpfte Bauleistungen mit Orientierungspreisen können dann auf zwei verschiedene Arten von der AVA-Software California.pro weiterverarbeitet werden.

  • Zum einen standardmäßig als vorbereitete Leistungsverzeichnisse,
  • zum anderen - und dies stellt die eigentliche Neuerung dar - als Gebäudemodell im Raum- und Gebäudebuch von California.pro, kurz RGB.

Im Vergleich zum LV-orientierten GAEB-Format verspricht diese Methode für den Anwender einige Vorteile: California.pro liest die komplette Gebäudestruktur ein. Das heißt, der Anwender erhält sowohl die Elemente (Wände, Stützen, Decken, etc.) als auch die Räume mit deren Ausstattungen (Fenster, Türen, Bodenbeläge, etc.). Gleich­zeitig erkennt California.pro gleichartige Leistungen und legt entsprechende Varianten an. Diese Lösung sollte es somit ermöglichen, nachträglich in der AVA-Software Aus­stattung und Bemusterung zu variieren und anzupassen und diese Information in allen betroffenen Elementen bzw. Räumen zu aktualisieren.

Fragen zu beantworten wie „welche Mehrkosten entstehen, wenn in allen Räumen das Laminat durch Parkett ersetzt wird“ oder „welche Kostenersparnis ist durch Auswahl eines anderen Mauerwerks möglich“ könnte damit zu einem Kinderspiel werden. Auch komplexe „Wenn-Dann“-Szenarien sollen sich sich ebenso leicht durchspielen lassen wie kurzfristige Kostenoptimierungen im Gespräch mit dem Bauherrn.

Aus dem digitalen Gebäudemodell erzeugt California.pro schließlich automatisch die Leistungsverzeichnisse mit Preisen. Auch Änderungen im Modell werden umgehend in den LVs nachgeführt - ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber dem direkten Import der Leistungsverzeichnisse bei der Standardschnittstelle des DBD-KostenKalkül.

Das Programm liefert mit diesem Verfahren präzise, transparente Kostenberechnungen mit Qualität und Quantität der benötigten Leistungen, und das sowohl geometrieorien­tiert nach Lokalitäten, Räumen und Bauteilen gegliedert als auch ausführungsorientiert nach Gewerken und auf Knopfdruck auch noch kostengruppenorientiert zum Beispiel nach DIN 276. G&W und Dr. Schiller & Partner machen so die Methodik des Building Information Modelling für die klassischen Planungsprozesse mit ihrer häufig personellen Trennung von CAD-Entwurf und Mengen- und Kostenermittlung in der Praxis nutzbar.

Jörg Heintzenberg, Vertriebsleiter der Dr. Schiller & Partner GmbH erläutert: „Wir freuen uns, mit G&W einen Partner gefunden zu haben, der das enorme Potenzial von DBD-KostenKalkül in Verbindung mit dem AVA- und Kostenplanungssystem Califor­nia.pro frühzeitig erkannt und mit uns gemeinsam in die Entwicklung einer Schnittstelle investiert hat. Mit dem nun verfügbaren Angebot bieten wir allen Architekten, die aufgrund der Anforderungen der HOAI eine präzise Kostenberechnung erstellen und mehr denn je die Kostenauswirkung von Planungsänderungen dokumentieren und „ab­segnen“ lassen müssen, eine praktikable Lösung.“

Weitere Informationen zur KostenKalkül-California.pro-Schnittstelle können per E-Mail an G&W Software und per E-Mail an Dr. Schiller & Partner angefordert werden.

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