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Wärmebrückenberechnungs-Programme Psi-Therm 2D und 3D in neuen Versionen

(31.5.2012) Der Wärmeverlust eines Gebäudes durch Wärme­brücken kann bis zu 25% betragen. Die professionelle Analyse der Oberflächentemperaturen ist daher mittlerweile ein zen­trales Aufgabenfeld für Planer. Neben Wärmebrückenkatalogen sind Rechenprogramme die entscheidenden Helfer. Visionworld bietet nun für die Wärmebrückenberechnung das Programm Psi-Therm 2D und 3D in einer überarbeiteten Version 2012, die stärker auf die gegenwärtigen Anforderungen der EnEV ausge­richtet ist.

Der Wärmeverlust über Wärmebrücken zählt heute bereits zu einer der wichtigsten Herausforderungen für den Planer. Denn er muss dafür sorgen, dass die gültigen Re­geln eingehalten werden und der Wärmeverlust auf ein Minimum beschränkt wird. Die nach DIN 4108-2 nachzuweisende Mindestoberflächentemperatur an der kritischsten Stelle der Gebäudehülle kann mittlerweile nur noch mit einem geeigneten numerischen Berechnungsprogramm gewährleistet werden. Zusätzlich steigen die Anforderungen an die Analyse hin zur dreidimensionalen Berechnung im Vergleich zur bisher gängigen zweidimensionalen Betrachtung.

Sowohl eine zwei- als auch dreidimensionale Berechnung leisten die von Visionworld entwickelten Programme Psi-Therm 2D und Psi-Therm 3D.

Psi-Therm 2D

... übernimmt die wichtigsten Alltagsaufgaben zur Beurteilung von Wärmebrücken und Oberflächentemperaturen. Eine übersichtliche graphische Eingabeoberfläche erlaubt eine einfache Modellierung. CAD-Kenntisse des Nutzers sind hilfreich, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt. Nach kurzer Einarbeitungszeit sollten auch komplexe Wärmebrücken berechnet werden können, und das Programm erlaubt eine vergleichs­weise große Freiheit bei der Modellierung; so werden auch schräge Bauteilsituationen kein Problem darstellen. Zudem berücksichtigt das Programm alle erdenklichen Rand­bedingungen entsprechend der DIN 4108 und DIN EN ISO 10211. Die Software enthält außerdem eine Funktion zur Berechnung von U-Werten. Bereits einmal berechnete Wärmebrücken kann der Planer in ein neues Projekt integrieren.

Mit der 2012er Version ist es möglich, die kritische 12,6°C-Isotherme im Detail und an der Oberfläche zu zeigen. Eine spezielle Funktion erlaubt es, den Temperaturfaktor fRSI in Abhängigkeit von tatsächlich anliegenden Temperaturdifferenzen zu berechnen. Die Version 2012 zeigt zudem die Isotherme und Wärmeströme an. Neu sind u.a. ein inter­aktiver Beispielassistent, Bauteilkatalog, die Eingabe von anisotropem Material, unter­schiedliche Drucklayouts, eine Temperaturskala sowie die Möglichkeit, die Isothermen in Schwarz darzustellen oder zu beschriften. Der Ausdruck zeigt die Gleichwertigkeits­nachweise und die Detailnachweise von Wärmebrücken nach DIN EN ISO 10211. Profis können mit der Version „Enterprise“ die Leitwert-Matrizes bei mehr als zwei Tempera­turbedingungen angrenzender Räume anwenden.

Psi-Therm 3D

...  ist eine Weiterentwicklung des 2D-Programms, das aber eigenständig arbeitet. Bei der Analyse von Oberflächentem­peraturen zur Vermeidung von Schimmelpilzen ist mittlerweile eine dreidimensionale Betrachtung die bessere Lösung. Psi-Therm 3D erleichtert die Eingabe einer dreidimensionalen Kon­struktion, was oft zeitraubend ist. Details können zunächst grob modelliert werden. In einem weiteren Schritt übernimmt das Programm die komplexen Durchdringungen der Bauteile. Zudem ist ein Wechsel zwischen Ersatzdarstellungen, Draht-Modellen sowie Randbedingungsmodellen möglich.

Beide Programme sind in Zusammenarbeit zwischen der Xella Technologie und For­schungsgesellschaft mbH sowie der Visionworld GmbH entwickelt worden.

Weitere Informationen zu Psi-Therm können per E-Mail an Visionworld angefordert werden.

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