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Berücksichtigung von Bauzuständen für Stab-, Flächen- und Volumentragwerke

(6.11.2013) Ändern sich während der Bauphase das statische System und/oder die Belastung, wie z.B. im Brücken- oder Geschossbau, sollten die einzelnen Bauzustände bei der Tragwerksplanung berücksichtigt werden. Im RSTAB-Zusatzmodul STAGES können diese Effekte für Stabtragwerke berücksichtigt werden. Das RFEM-Zusatzmo­dul ermöglicht außerdem die Analyse von Flächen- und Volumentragwerken.


Verformungsbild in RSTAB für einen Bauzustand (Screenshot vergrößern)

Zunächst wird das Modell im Hauptprogramm erstellt. Dann werden die einzelnen Bau­teile sowie Lastfälle und Lastkombinationen den jeweiligen Bauzuständen zugeordnet. In diesen Bauzuständen lassen sich Gelenke, Exzentrizitäten und Lager modifizieren, um Systemänderungen, wie z.B. beim abschnittsweisen Verguss von Brückenträgern oder bei Stützensenkungen, abzubilden.

Die bereits in RSTAB/RFEM erstellten Lastfälle und Lastkombinationen werden im Mo­dul in „Permanente Belastung“ und „Temporäre Belastung“ aufgeteilt. Für temporäre Belastungen lassen sich auch Ergebniskombinationen erstellen. Auf diese Weise kön­nen z.B. die maximalen Schnittgrößen aus verschiedenen Kranstellungen ermittelt oder Montagelasten berücksichtigt werden, die nur in einem Bauzustand wirken.


Zuordnung der Stäbe zu den Bauzuständen (Screenshot vergrößern)

Berechnung

Die Permanente Belastung wird sukzessive für jeden Bauzustand nichtlinear nach The­orie III. Ordnung analysiert. Treten dabei Geometriedifferenzen zwischen dem idealen System und dem infolge des vorhergehenden Bauzustandes verformten System auf, werden diese intern ausgeglichen. Bei der Analyse setzt das neu hinzugefügte System auf dem unter Spannung stehenden System der vorherigen Bauphase auf.

Nach der Berechnung lassen sich die Ergebnisse der einzelnen Bauzustände tabella­risch oder auch grafisch am RSTAB-/RFEM-Modell auswerten. Eine Exportfunktion soll die weitere Nutzbarkeit der Ergebnisse sicherstellen: So kann z.B. auf Grundlage der exportierten Stabschnittgrößen eine Stahl- oder Stahlbetonbemessung erfolgen. Alle Eingaben und Ergebnisse lassen sich im Ausdruckprotokoll dokumentieren. Alternativ ist ein Datenexport nach MS Excel oder OpenOffice.org Calc möglich.

Weitere Informationen zu RSTAB und zum Zusatzmodul STAGES können per E-Mail an Dlubal angefordert werden.

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