EEG, das Erneuerbare-Energien-Gesetz
Vorbemerkung: Zur Verbesserung des Klimaschutzes hat der Deutsche Bundestag im Februar 2000 das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien verabschiedet - auch bekannt als Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG; siehe auch juris.de). Damit will der Gesetzgeber den Anteil an regenerativen Energien am gesamten Energiemix in Deutschland erhöhen und die Abhängigkeit von endlichen und fossilen Brennstoffen wie Öl, Erdgas und Kohle verringern.
Update: Gesetz zur Kürzung der Solarförderung geht in den Vermittlungsausschuss (11.5.2012)
In seiner 896. Plenarsitzung hat sich der deutsche Bundesrat heute (11.5.2012) entschieden, den Vermittlungsausschuss bezüglich der geplanten Kürzung der Solarförderung anzurufen. Mit dieser Entscheidung müssen sich nun Bund und Länder auf einen Kompromiss einigen, um die Einspeisevergütungen im EEG zu ändern. Erreichen sie diesen nicht, kann der Bundesrat einen Einspruch gegen die Gesetzesvorlage einlegen. Diesen kann wiederum der Bundestag mit einer absoluten Mehrheit überstimmen, da der Bundesrat beim EEG nicht zustimmungspflichtig ist. weiter lesen
Update: Neue und geänderte Förderungen ab dem 1. April (1.4.2012)
Der 1. April brachte einige Neuerungen und Änderungen bei der
staatlichen Förderung von denkmalgeschützten Gebäuden, Maßnahmen zur Optimierung von Heizungsanlagen, Mini-KWK und Vergütung von Solarstrom. weiter lesen
Aufruhr in der PV-Branche wegen performanter Absenkung der Solarförderung (23.2.2012)
Im Streit um die Absenkung
der Solarförderung haben sich Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und
Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) auf einen Kompromiss geeinigt und
diesen heute (23.2.) vorgestellt. Demnach kürzt die Regierung die Fördersätze
für Photovoltaikanlagen schon ab 9. März - und zwar um dann bis zu 30%. weiter lesen
- ifo Standpunkt: „Abgesang auf das EEG“ (29.2.2012)
- „Staffelsteiner Erklärung 2012“ der Solarbranche zur Absenkung der Solarförderung (29.2.2012)
BMU steht aktuell zum EEG trotz - laut Spiegel - 100 Mrd. Euro Subventionskosten (24.1.2012)
Das Bundesumweltministerium (BMU) hält am Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) fest - trotz laut Spiegel „hoher Kosten und kaum Leistung: Die Subventionslasten des Sonnenstroms haben die 100-Milliarden-Euro-Grenze überschritten und gefährden die Energiewende.“ weiter lesen
2011: So viel Solarenergie wie noch nie (1.1.2012)
Das Jahr geht mit einem Rekord bei der Solarenergie-Erzeugung zu Ende. Die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland produzierten 2011 mehr als 18 Milliarden Kilowattstunden Strom, teilte der BSW-Solar zum Jahreswechsel mit. Auch die Solarwärme-Nutzung legte 2011 nach Verbandsangaben deutlich zu. weiter lesen
Untersuchung fürs BMBF: "Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig" (16.10.2011)
In seiner Untersuchung der
ökonomischen und ökologischen Auswirkungen des Gesetzes für den Vorrang
erneuerbarer Energien (EEG) für das Bundesforschungsministerium kommt Prof. Dr.
André Schmidt, Volkswirt an der Universität Witten/Herdecke zu einem
vernichtenden Urteil: Kontraproduktiv! weiter lesen
BEE: "Spekulationen über EEG-Umlage belegen Mängel im Berechnungsverfahren" (8.9.2011)
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) geht davon aus, dass im
kommenden Jahr unterm Strich keine höheren Kosten für den Ausbau der
Erneuerbaren Energien für die Verbraucher entstehen. Sollte die
EEG-Umlage
dennoch angehoben werden, wäre das lediglich die Folge der mangelhaften
gesetzlichen Berechnungsgrundlage. weiter lesen
Solarstrom wird Preisbrecher: Kosten seit 2006 halbiert (7.8.2011)
Die Kosten von Solarstrom sinken rapide. Allein in den vergangenen
fünf Jahren haben sie sich mehr als halbiert. Bereits 2013 könnte der in
Deutschland auf dem eigenen Hausdach produzierte Solarstrom günstiger sein als
die meisten Haushaltsstromtarife der Energieversorger. weiter lesen
Eckpunkte-Papier zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (5.5.2011)
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Demnach soll der Anteil erneuerbarer Energien von derzeit 17 Prozent auf 35 Prozent im Jahr 2020 gesteigert werden. Zudem will der Umweltminister eine Marktprämie einführen, die dafür sorgen soll, dass die Ökostrom-Hersteller stärker in Stromspeicher investieren - das alles steht in einem Eckpunkte-Papier zur Reform des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). weiter lesen
Solar-Verbände erklären Strompreiserhöhung und EEG-Umlage (16.10.2010)
Am 15. Oktober 2010 haben die vier Betreiber der
Stromübertragungsnetze Daten zur Entwicklung der Umlage für den
Ausbau der Erneuerbaren Energien veröffentlicht: Der pro
Kilowattstunde Strom zu zahlende Betrag erhöht sich demnach zum 1.
Januar 2011 von 2 auf 3,5 Cent. Warum das trotzdem in Ordnung
geht, erklären hier die einschlägigen Solar-Verbände und
10 Jahre EEG (28.3.2010)
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat in Deutschland eine weltweit einmalige Erfolgsgeschichte ausgelöst. Das erklären der Bundesverband Erneuerbare Energie und die Agentur für Erneuerbare Energien anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Gesetzes. Beide Organisationen zogen am 24.3. mit einer Branchenkonferenz in
Berlin Bilanz und diskutieren die künftigen Anforderungen an das EEG. weiter lesen
Fraunhofer-Studie zur Solarstromförderung (20.2.2010)
Die vom Bundesumweltministerium vorgeschlagene Absenkung der Solarförderung ist unangemessen hoch und gefährdet die Solarproduktion in Deutschland. Dies liest der BSW-Solar zu allererst aus einer von ihm in Auftrag gegeben Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) heraus. weiter lesen
- Infratest dimap: Mehrheit für Solarförderung (7.2.2010)
EEG - Erneuerbare Energien Gesetz (1.6.2009)
Zur Verbesserung des Klimaschutzes hat der Deutsche Bundestag im Februar 2000 das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien verabschiedet - auch bekannt als Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Damit will der Gesetzgeber den Anteil an regenerativen Energien am gesamten Energiemix in Deutschland erhöhen und die Abhängigkeit von endlichen und fossilen Brennstoffen wie Öl, Erdgas und Kohle
verringern. weiter lesen
Photovoltaik verliert 1 : 37 : 290 (11.10.2008)
Im Rahmen der Jahrestagung des Arbeitskreises Baufachpresse 2008 hat Prof. Dr.-Ing. Gerd Hauser, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik, einen sehr aufschlussreichen Vortrag zum Thema "Energie nutzen und nicht verschwenden - Bautechnische und architektonische Möglichkeiten" gehalten. Demzufolge erreichen wir unsere Klimaschutzziele vorrangig nicht mit dem Ausbau
der erneuerbaren Energien, sondern durch die Reduktion des Energieverbrauches bzw. Energieeffizienzsteigerungen. weiter lesen

