Aktion pro Eigenheim
Bündnis zur Förderung von Wohneigentum

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Rot/Grün in Rheinland-Pfalz erhöht Grunderwerbsteuer (7.8.2011)
Zum 1. März 2012 will Rheinland-Pfalz die Grunderwerbsteuer um 1½ Prozentpunkte anheben. Damit will das Land über 85 Millionen Mehreinnahmen kassieren. Was für Rheinland-Pfalz eine lukrative Einnahmequelle sein soll, bedeutet für viele junge Familien das Aus für den Traum vom eigenen Haus - darauf weist aktuell Jürgen Dawo, Präsident der Aktion pro Eigenheim, hin.

Grunderwerbsteuer nach der Föderalismusreform (11.10.2010)
Seit der Föderalismusreform 2006 dürfen die Bundesländer den Satz der Grunderwerbsteuer selbst festlegen und sind nicht mehr an die vorher üblichen 3,5 Prozent gebunden. Während im Süden der Republik dieser Satz (noch) beibehalten wurde, bezahlen seither Berliner und Hamburger 4,5 Prozent. Diesem Beispiel folgte im März 2010 Sachsen-Anhalt. 2011 werden sich Bremen, Niedersachsen und das Saarland dem anschließen; und Brandenburg will 2011 sogar auf 5 Prozent erhöhen. Schleswig-Holstein plant eine Erhöhung 2013, und auch in Baden-Württemberg soll sich die CDU bereits einhellig für eine Erhöhung ausgesprochen haben.

Kommunen fördern bauwillige Familien (1.11.2009)
Immer mehr Kommunen fördern junge Familien beim Erwerb von Wohneigentum durch kräftige Zuschüsse, die vielerorts weit über die alte Eigenheimzulage hinausgehen. Trotz klammer öffentlicher Kassen rechnet sich die Familienförderung für die Kommunen. Der Wegzug junger Familien wird gestoppt und neue Familien stärken durch den Zuzug die Infrastruktur: Schulen, Kindergärten, Vereine aber auch der Einzelhandel profitieren von der Integration junger Familien am Wohnort. Die 2007 gestartete Online-Datenbank "Baugeld vom Bürgermeister" der Aktion pro Eigenheim ist mittlerweile auf bundesweit 643 Kommunen angewachsen, die Familien beim Hausbau oder Hauskauf unterstützen - siehe auch Beitrag "Bauplatz für 1 Euro" vom 29.4.2007.

"Aktion pro Eigenheim" analysiert Wahlprogramme (9.8.2009)
"Unser politisches Ziel bleibt die Wohneigentumsbildung von Familien" - so stand es im Koalitionsvertrag vom 11. November 2005. Vier Jahre später ist davon nicht viel zu sehen. Und auch für die kommende Legislaturperiode steht die Förderung von Wohneigentum für Familien nicht auf der Agenda der Parteien, wie eine exklusive Analyse der "Aktion pro Eigenheim" ergab. Das Aktionsbündnis fordert die zukünftige Regierung auf, die Wohnbauförderung wieder aufzunehmen. Einfache, aber wirkungsvolle Konzepte gibt es dafür bereits.

Mehrgenerationenhaus für ein Euro Miete (12.10.2008)
Wer träumt nicht von einem großen Haus, mit vielen Kinderzimmern, einem Garten und vielleicht sogar einer Einlieger-Wohnung für die Großeltern? Die Brüder Immler aus dem Allgäu machen diesen Traum für Großfamilien wahr. Zu einem symbolischen Mietzins von einem Euro können Familien mit mindestens vier Kindern und zwei Personen über 55 Jahren Einfamilienhäuser in den Gemeinden Durach, Schemmerhofen und vielleicht bald Kaufbeuren beziehen.

Bauplatz für 1 Euro (29.4.2007)
Der Kampf der Städte und Gemeinden um junge Familien ist voll entbrannt. Kräftige Rabatte beim Baulandkauf oder direkte Zuschüsse für den Hausbau werden gezielt eingesetzt, um Neubürger zu locken. Eine Internet-Datenbank zeigt jetzt erstmals, wo es wie viel Baugeld vom Bürgermeister gibt.

Mit Kinderrabatt zum eigenen Heim (18.3.2007)
Wenn Nachwuchs sich ankündigt oder bereits da ist, wollen viele Familien nicht länger zur Miete wohnen. Kinder brauchen Platz und statt in eine größere Mietwohnung umzuziehen, denken viele Eltern spätestens dann über Bau oder Kauf der eigenen vier Wände nach. Doch die Abschaffung der Eigenheimzulage hat ein Loch in das "Baubudget" vieler Familien gerissen - wenngleich das zugleich günstige Baugeld dieses "Loch" eigentlich mehr als ausgleichen könnte! Trotzdem: Insbesondere junge Familien brauchen Unterstützung und Planungssicherheit. Sie sind darauf angewiesen, langfristig günstige Zinsen zu bekommen und trotzdem flexibel zu bleiben.

"Aktion pro Eigenheim" fördert private Bauherren (23.5.2005)
Der Verband Privater Bauherren (VPB) unterstützt als Mitglied der Initiative "Aktion pro Eigenheim" den Widerstand gegen die Streichung der Eigenheimzulage. Um privaten Bauherren bei der Verwirklichung ihrer Hausbauträume unter die Arme zu greifen, hat das Bündnis aus privaten Bauherren und der Bauwirtschaft jetzt zusammen mit der Hypothekenbank in Essen AG ein Sonderkontingent in Höhe von 100 Millionen Euro für die Finanzierung von eigengenutzten Wohnimmobilien aufgelegt. "Damit", so die Geschäftsführerin des VPB, Corinna Merzyn, "können sich viele Familien vielleicht doch noch den Traum vom Eigenheim erfüllen, auch wenn die Regierung die Eigenheimzulage nun endgültig kippen sollte."

Wie lange wird die Eigenheimzulage noch auf das Arbeitslosengeld II angerechnet? Aktion pro Eigenheim, Hartz-IV-Ombudsrat, Hartz-IV-Gesetz, Bauwirtschaft, Bauschulden, Arbeitsagentur, Zwangsversteigerung (3.5.2005)
Böse Überraschung für viele Empfänger des Arbeitslosengeldes II, die mit ihren Familien im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung leben: Die staatliche Förderung gilt laut Hartz-IV-Gesetz als Einkommen und wird deshalb auf die Unterstützung angerechnet. Jetzt befürchten viele Langzeitarbeitslose mit der Fördersumme nicht ihre Schulden tilgen zu können, sondern hiervon ihren Lebensunterhalt bestreiten zu müssen.

Bildung statt Beton (23.10.2004)
Die am 22.10. vom Bundestag beschlossene Abschaffung der Eigenheimzulage zu Gunsten von mehr Investitionen in Bildung und Forschung stößt auf Seiten der relevanten Verbände auf heftigen Widerstand - zumal bei einer Rekordneuverschuldung von 42,7 Mrd. EUR 2004 die Summe von 223 Mio. EUR, die durch die Streichung der Zulage im Jahr 2005 gespart werden könne, "ein symbolisches Opfer auf dem Altar des Populismus" sei. Denn erst 2012 ist eine Ersparnis von 5,9 Mrd. EUR zu erreichen, weil dann auch die Achtjahresfrist für den letzten Förderjahrgang 2004 abgelaufen wäre.

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