Aktion pro Eigenheim
Bündnis zur Förderung von Wohneigentum
Rosenstraße 18
D - 76530 Baden-Baden
Telefon: +49 (7221) 969800
URL: aktion-pro-eigenheim.de
E-Mail an Aktion pro Eigenheim - Bündnis zur Förderung von Wohneigentum
Rot/Grün in Rheinland-Pfalz erhöht Grunderwerbsteuer (7.8.2011)
Zum 1. März 2012 will Rheinland-Pfalz die Grunderwerbsteuer um 1½ Prozentpunkte
anheben. Damit will das Land über 85 Millionen Mehreinnahmen
kassieren. Was für Rheinland-Pfalz eine lukrative Einnahmequelle sein soll,
bedeutet für viele junge Familien das Aus für den Traum vom eigenen Haus -
darauf weist aktuell Jürgen Dawo, Präsident der Aktion pro Eigenheim, hin.
Grunderwerbsteuer nach der Föderalismusreform (11.10.2010)
Seit
der Föderalismusreform 2006 dürfen die Bundesländer den Satz der
Grunderwerbsteuer selbst festlegen und sind nicht mehr an die vorher üblichen
3,5 Prozent gebunden. Während im Süden der Republik dieser Satz (noch)
beibehalten wurde, bezahlen seither Berliner und Hamburger 4,5 Prozent. Diesem
Beispiel folgte im März 2010 Sachsen-Anhalt. 2011 werden sich Bremen,
Niedersachsen und das Saarland dem anschließen; und Brandenburg will 2011 sogar
auf 5 Prozent erhöhen. Schleswig-Holstein plant eine Erhöhung 2013, und auch in
Baden-Württemberg soll sich die CDU bereits einhellig für eine Erhöhung
ausgesprochen haben.
Kommunen fördern bauwillige Familien (1.11.2009)
Immer
mehr Kommunen fördern junge Familien beim Erwerb von Wohneigentum durch kräftige
Zuschüsse, die vielerorts weit über die alte Eigenheimzulage hinausgehen. Trotz
klammer öffentlicher Kassen rechnet sich die Familienförderung für die Kommunen.
Der Wegzug junger Familien wird gestoppt und neue Familien stärken durch den
Zuzug die Infrastruktur: Schulen, Kindergärten, Vereine aber auch der
Einzelhandel profitieren von der Integration junger Familien am Wohnort. Die
2007 gestartete Online-Datenbank "Baugeld vom Bürgermeister" der Aktion pro
Eigenheim ist mittlerweile auf bundesweit 643 Kommunen angewachsen, die Familien
beim Hausbau oder Hauskauf unterstützen - siehe auch Beitrag "Bauplatz
für 1 Euro" vom 29.4.2007.
"Aktion pro Eigenheim" analysiert Wahlprogramme (9.8.2009)
"Unser
politisches Ziel bleibt die Wohneigentumsbildung von Familien" - so stand es im
Koalitionsvertrag vom 11. November 2005. Vier Jahre später ist davon nicht viel
zu sehen. Und auch für die kommende Legislaturperiode steht die Förderung von
Wohneigentum für Familien nicht auf der Agenda der Parteien, wie eine exklusive
Analyse der "Aktion pro Eigenheim" ergab. Das Aktionsbündnis fordert die
zukünftige Regierung auf, die Wohnbauförderung wieder aufzunehmen. Einfache,
aber wirkungsvolle Konzepte gibt es dafür bereits.
Mehrgenerationenhaus für ein Euro Miete (12.10.2008)
Wer
träumt nicht von einem großen Haus, mit vielen Kinderzimmern, einem Garten und
vielleicht sogar einer Einlieger-Wohnung für die Großeltern? Die Brüder Immler
aus dem Allgäu machen diesen Traum für Großfamilien wahr. Zu einem symbolischen
Mietzins von einem Euro können Familien mit mindestens vier Kindern und zwei
Personen über 55 Jahren Einfamilienhäuser in den Gemeinden Durach, Schemmerhofen
und vielleicht bald Kaufbeuren beziehen.
Bauplatz für 1 Euro (29.4.2007)
Der
Kampf der Städte und Gemeinden um junge Familien ist voll entbrannt. Kräftige
Rabatte beim Baulandkauf oder direkte Zuschüsse für den Hausbau werden gezielt
eingesetzt, um Neubürger zu locken. Eine Internet-Datenbank zeigt jetzt
erstmals, wo es wie viel Baugeld vom Bürgermeister gibt.
Mit Kinderrabatt zum eigenen Heim (18.3.2007)
Wenn
Nachwuchs sich ankündigt oder bereits da ist, wollen viele Familien nicht länger
zur Miete wohnen. Kinder brauchen Platz und statt in eine größere Mietwohnung
umzuziehen, denken viele Eltern spätestens dann über Bau oder Kauf der eigenen
vier Wände nach. Doch die Abschaffung der
Eigenheimzulage hat ein Loch in das "Baubudget" vieler Familien gerissen -
wenngleich das zugleich günstige Baugeld dieses "Loch" eigentlich mehr als
ausgleichen könnte! Trotzdem: Insbesondere junge Familien brauchen Unterstützung
und Planungssicherheit. Sie sind darauf angewiesen, langfristig günstige Zinsen
zu bekommen und trotzdem flexibel zu bleiben.
"Aktion pro Eigenheim" fördert private Bauherren (23.5.2005)
Der
Verband Privater Bauherren (VPB) unterstützt als Mitglied der Initiative "Aktion
pro Eigenheim" den Widerstand gegen die Streichung der Eigenheimzulage. Um
privaten Bauherren bei der Verwirklichung ihrer Hausbauträume unter die Arme zu
greifen, hat das Bündnis aus privaten Bauherren und der Bauwirtschaft jetzt
zusammen mit der Hypothekenbank in Essen AG ein Sonderkontingent in Höhe von 100
Millionen Euro für die Finanzierung von eigengenutzten Wohnimmobilien aufgelegt.
"Damit", so die Geschäftsführerin des VPB, Corinna Merzyn, "können sich viele
Familien vielleicht doch noch den Traum vom Eigenheim erfüllen, auch wenn die
Regierung die Eigenheimzulage nun endgültig kippen sollte."
Wie lange wird die Eigenheimzulage noch auf das Arbeitslosengeld II angerechnet? Aktion pro Eigenheim, Hartz-IV-Ombudsrat, Hartz-IV-Gesetz, Bauwirtschaft, Bauschulden, Arbeitsagentur, Zwangsversteigerung (3.5.2005)
Böse
Überraschung für viele Empfänger des Arbeitslosengeldes II, die mit ihren
Familien im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung leben: Die staatliche
Förderung gilt laut Hartz-IV-Gesetz als Einkommen und wird deshalb auf die
Unterstützung angerechnet. Jetzt befürchten viele Langzeitarbeitslose mit der
Fördersumme nicht ihre Schulden tilgen zu können, sondern hiervon ihren
Lebensunterhalt bestreiten zu müssen.
Bildung statt Beton (23.10.2004)
Die
am 22.10. vom Bundestag beschlossene Abschaffung der Eigenheimzulage zu Gunsten
von mehr Investitionen in Bildung und Forschung stößt auf Seiten der relevanten
Verbände auf heftigen Widerstand - zumal bei einer Rekordneuverschuldung von
42,7 Mrd. EUR 2004 die Summe von 223 Mio. EUR, die durch die Streichung der
Zulage im Jahr 2005 gespart werden könne, "ein symbolisches Opfer auf dem Altar
des Populismus" sei. Denn erst 2012 ist eine Ersparnis von 5,9 Mrd. EUR zu
erreichen, weil dann auch die Achtjahresfrist für den letzten Förderjahrgang
2004 abgelaufen wäre.
