Celitement erhält Materialeffizienz-Preis des BMWi (23.11.2010)
Das
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist mit seinem umweltschonenden und
energiesparenden Zement
Celitement einer der Gewinner des Deutschen
Materialeffizienz-Preises des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
(BMWi). Verglichen mit herkömmlichen Verfahren zur Zementherstellung verspricht
diese KIT-Entwicklung enorme Energieeinsparungen sowie eine deutlich günstigere
Emissionsbilanz. Mit dem Preis zeichnete Staatssekretär Jochen Homann am 17.11.
vier mittelständische Unternehmen und eine Forschungseinrichtung für ihre
innovativen Ideen und Prozesse aus. Das KIT erhielt den Preis für seine
anwendungsorientierte Forschung zur Verbesserung der Materialeffizienz.
Klimaschonender Zement Celitement bekommt Pilotanlage (24.8.2010)
Anfang
Juli wurde am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das zur
Helmholtz-Gemeinschaft gehört, der Grundstein für eine Pilotanlage zur
Produktion des neuartigen Zements
Celitement
gelegt. Fünf Millionen Euro investiert die Celitement GmbH, eine Ausgründung der
vier Erfinder, des KIT und des Industriepartners Schwenk. Der von KIT-
Wissenschaftlern entwickelte Baustoff wird bei niedrigen Temperaturen und mit
weniger Kalk als konventioneller Zement produziert und hat aus heutiger Sicht
das Potenzial, etwa 50 Prozent der Energie und der Treibhausgasemissionen bei der
Herstellung einzusparen.
Grüner Zement Celitement hinterlässt kleinere ökologische Fußabdrücke (4.1.2010)
Die
globale Erwärmung zu bremsen und ein neues internationales Klimaabkommen
auszuhandeln war Ziel der Weltklimakonferenz, die Ende 2009 in Kopenhagen
stattfand. Ein "grünes" Verfahren für die Zementherstellung, entwickelt von
Wissenschaftlern des KIT, verspricht nun enorme Einsparungen an Energie. Der neue
Zement mit dem Namen "Celitement" hat damit das Potenzial, den weltweiten
Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid in den nächsten Jahrzehnten deutlich zu
verringern und so zum Klimaschutz beizutragen.