Deutscher Wohnungsbau nicht mehr am europäischen Tabellenende (8.4.2012)
Der Wohnungsbau in Deutschland ist auf Erholungskurs. Das zeigen nicht nur die Baugenehmigungszahlen; auch der europäische Vergleich der Fertigstellungen macht deutlich, dass die Bauintensität sich hierzulande mit 2,3 neu gebauten Wohnungen pro 1.000 Einwohner auf Platz 13 vorgearbeitet hat.
Europäische Nachbarn bauen immer noch mehr (4.4.2011)
Trotz
erster Erholungsanzeichen bleibt der Wohnungsbau in Deutschland auch 2011 im
Vergleich zu den meisten Nachbarn noch weit zurück. Das zeigen Berechnungen von
LBS Research zur Wohnungsbauintensität auf der Basis der aktuellen Bauprognose
von Euroconstruct. Danach werden pro Tausend Einwohner in der Schweiz,
Frankreich und Österreich mit 5,6 bis 5,0 Wohnungen mindestens zweieinhalb mal
so viele Neubauten errichtet wie in Deutschland mit einem Wert von 2,0. Dies
bestätigt nach Einschätzung der LBS, wie sehr der Neubau hierzulande bereits
seit längerer Zeit hinter dem Bedarf zurück bleibt.
Euroconstruct: Europäischer Wohnungsbau auf Erholungskurs (14.2.2011)
Nach
den Analysen der Euroconstruct-Institute - mit dem ifo Institut als deutschem
Partnerinstitut - wird das europäische Wohnungsbauvolumen ab 2011 wieder
zunehmen. Allerdings wird die Belebung mit einem Plus von durchschnittlich knapp
3% pro Jahr bis 2013 eher bescheiden ausfallen.
Blick auf die europäische Bauwirtschaft im Vorfeld der BAU 2011 (1.11.2010)
Am
28. und 29.10. fanden die traditionellen BAU Informationsgespräche statt, die
so genannten "BAU-Tische" 80 Tage vor der "Weltleitmesse für Architektur,
Materialien, Systeme": 153 Fachjournalisten und Redakteure aus 20 Ländern trafen
dabei auf 170 Firmenvertreter aus 10 Ländern (wir haben davon
via Bautweet mit dem
Hashtag "#bau11" getwittert).
"Wo stehen wir?" - Roto zur Markt- und Unternehmensentwicklung (14.10.2010)
Obwohl
sich die Erholung der Weltwirtschaft 2011 fortsetzen dürfte, verläuft der
Aufschwung keineswegs risikofrei. Als Konjunkturbremse erweist sich in der
Gesamtbetrachtung u.a. der Bausektor, der vom Vorkrisen-Niveau nach wie vor weit
entfernt ist. Das spürt auch die davon direkt abhängige Fenster- und
Türenbranche. Deshalb stuft der Vorstand der Roto Frank AG das für das
Unternehmen relevante internationale Marktumfeld per saldo als "unverändert
schwierig" ein. Die Roto-Gruppe selbst meldet aber für 2010 eine
"außerordentlich positive Firmenkonjunktur" und geht davon aus, das Jahr mit
einem zweistelligen Umsatzplus abzuschließen. Der mit erneuten
Marktanteilsgewinnen verbundene Erfolg sei nicht zuletzt auf eine
"ausgezeichnete Lieferperformance" zurückzuführen, hieß es Mitte Oktober während
des 5. Internationalen Fachpressetages. Auch für 2011 zeigte sich das Management
in Barcelona recht optimistisch.
Europäischer Wohnungsbau erholt sich nur langsam (13.8.2010)
Der
europäische Wohnungsbau musste in den vergangenen zwei Jahren kräftige Einbußen
hinnehmen. In diesem Jahr dürfte dieser Baubereich ebenfalls schrumpfen, wenn
auch nur um rund 3%. Damit dürfte aber die Talsohle erreicht sein. Für 2011 und
2012 erwarten die 19 Euroconstruct-Institute, darunter auch das ifo Institut,
nämlich einen Erholungsprozess - mit Wachstumsraten von 2½ bzw. 3½%.
Euroconstruct: Europäische Bauwirtschaft weiter rückläufig (29.7.2010)
Die
Bauleistungen in Europa werden in diesem Jahr voraussichtlich zum dritten Mal in
Folge abnehmen. Der für 2010 erwartete Rückgang dürfte nach Einschätzung der 19
Euroconstruct-Institute, zu denen das ifo Institut als deutsches Partnerinstitut
gehört, rund 4% betragen. In den Jahren 2008 bis 2010 wird sich demnach der
Umfang der Baumaßnahmen um insgesamt etwa 15% auf rund 1,26 Bill. Euro (in
Preisen von 2009) verringern. Lediglich in zwei Ländern - Polen und Schweiz -
stieg 2009 das Bauvolumen. In den übrigen 17 Mitgliedsländern verlief die
Entwicklung recht unterschiedlich. Während beispielsweise in Deutschland der
Rückgang nur sehr moderat ausfiel, verzeichneten Irland und Spanien dramatische
Einbrüche.
Euroconstruct prognostiziert Erholung der Baukonjunktur ab 2011 (2.5.2010)
Zum
Start der BAU im Januar 2011 soll Europas Bauwirtschaft die Folgen der
weltweiten Wirtschaftskrise weitgehend überwunden haben und sich wieder
stabilisieren. Wachstumsraten, wie sie vor der Rezession erzielt wurden, sind
jedoch nicht vor 2012 zu erwarten. Zu diesem Ergebnis kommen die in der Euroconstruct-Gruppe zusammengeschlossenen Forschungs- und Beratungsinstitute
aus 15 west- und 4 mitteleuropäischen Ländern in ihrer jüngsten Prognose.
Deutscher Wohnungsbau bleibt in Europa zurück (21.3.2010)
Die
Finanzkrise hat den Wohnungsneubau in vielen Ländern gründlich durchgerüttelt,
doch Deutschland behält im sechsten Jahr in Folge in Europa den letzten
Tabellenplatz. Wie LBS Research auf Basis der aktuellen Bauprognose von
Euroconstruct mitteilt, entstehen 2010 beim neuen Spitzenreiter Schweiz mit 6,3
Einheiten pro 1.000 Einwohner fast viermal so viele Wohnungen wie in Deutschland
mit 1,7. Fünf weitere Nachbarn folgen mit Werten zwischen 4,9 und 3,9 (siehe
Grafik rechts).
Schrumpfkur für den europäischen Wohnungsbau (14.2.2010)
Der
europäische Wohnungsbau durchlief in den vergangenen zwei Jahren eine
dramatische Entwicklung: 2008 und 2009 verringerte sich das Bauvolumen in den 19
von der Euroconstruct-Gruppe analysierten Ländern um insgesamt rund ein Fünftel.
Für dieses Jahr wird ein moderater Rückgang der Wohnungsbauaktivitäten um rund 2
Prozent erwartet.
