Rotos Blick auf die Branche sowie die eigene Strategie (17.12.2009)
Trotz
der seit Mitte 2009 spürbaren ersten Stabilisierungstendenzen bleibt mit Blick
auf die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft "letztlich alles offen". Dafür
sorgt auch oder gerade die Flut an widersprüchlichen Meldungen und Prognosen. Im
Bausektor sowie in der davon abhängigen Fenster- und Türenbranche überwiegen bei
globaler Betrachtung nach wie vor eher die negativen Vorzeichen. Zu den
"erfreulichen Ausnahmen" gehören primär Zentraleuropa und Asien. So stuft der
Vorstand der Roto Frank AG gegenwärtig das für das Unternehmen relevante Umfeld
ein. Die Bauzulieferer-Gruppe geht 2009 zwar von einem leicht zweistelligen
Umsatzminus aus, rechnet jedoch gleichzeitig damit, Marktanteile zu gewinnen.
Für 2010 hält das Management, wie es Ende November während des 4.
internationalen Fachpressetages am österreichischen Produktionsstandort Kalsdorf
mitteilte, eine Stagnation für realistisch. Der Kurs der Diversifizierung und
Internationalisierung sei richtig und eine wichtige Basis des künftigen
Erfolges.
Forsa untersuchte für Roto die Fensterbranche (25.8.2009)
Der
deutschen Fenster- und Türenbranche dürfte es wie bisher auch weiter gelingen,
sich von der gesamtwirtschaftlichen Rezession im Inland beinahe abzukoppeln.
Speziell die Hersteller verzeichnen eine positive Sonderkonjunktur und können
fast als "krisenfreie Zone" bezeichnet werden. Obwohl der Handel Lage und
Perspektiven etwas skeptischer einschätzt, zeigt er sich ebenfalls überwiegend
in stabiler Verfassung. Außerdem scheint der mittelständische Wirtschaftszweig
für den Fall gut gerüstet zu sein, dass ihn die Krise doch noch nachhaltig
trifft. Während die Unternehmen die staatlichen Konjunkturpakete per saldo als
nützlich und richtig einstufen, beklagen sie zum Teil eine stark restriktive
Praxis bei Kreditversicherern. Mit Blick auf den Verlauf der generellen
Wirtschaftskrise ziehen die Firmen eine klare Trennlinie zu ihrer eigenen
(relativ günstigen) Situation. Diese Quintessenz ergibt sich aus einer
qualitativen Studie, die das forsa-Institut im Auftrag der Roto Frank AG
durchführte. Damit verfügen Branche, Marktpartner und Öffentlichkeit erstmals
über neutrale, fundierte und umfassende "Krisen-Informationen", hob der
schwäbische Bauzulieferer heute (25.8.) während einer Pressekonferenz hervor.
Porit steigerte 2008 Inlandsumsatz und konsolidiert Auslandsgeschäft (31.3.2009)
Den
gedämpften Konjunkturaussichten zum Trotz blicken die fünf Gesellschafter der
Porit-Gruppe positiv in das Geschäftsjahr 2009. Anlass dafür ist einmal das gute
Ergebnis in 2008, zum andern der Trend zu energetisch höherwertigen Gebäuden mit
massiven Wanddicken. So konnte die Porit-Gruppe ihren Inlandsumsatz 2008 um
sieben Prozent steigern, gleichzeitig blickt man auf ein stabiles
Auslandsgeschäft. Ursächlich dafür ist die Etablierung von Porenbeton als
Wärmedämmstein beim Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern.
Forsa-Umfrage: Die Deutschen sparen Energie an der falschen Stelle (8.3.2009)
Mit
Energie sparsam umzugehen ist 96 Prozent der Haus- und Wohnungseigentümer
wichtig bis sehr wichtig. So das Ergebnis einer bundesweiten repräsentativen
Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Pumpenherstellers
Wilo. Elektronische Geräte wie Fernseher und Computer bieten nach Meinung der
Bundesbürger die größten Einsparmöglichkeiten in deutschen Haushalten.
forsa/VDS: Wasser verdient "höchste Priorität" (13.8.2008)
Die
Fakten sind dramatisch.
Energieversorger nehmen ihre Kunden ins Visier (23.5.2008)
Zehn
Jahre nach Öffnung des Energiemarktes kommt Bewegung in die Branche. Allein im
vergangenen Jahr haben sich 1,3 Millionen Haushalte einen neuen Stromlieferanten
gesucht, so Schätzungen der Bundesnetzagentur. Und die Wechselbereitschaft nimmt
aufgrund steigender Preise weiter zu. Die Unternehmen reagieren und setzen
künftig verstärkt auf Kundenbindung. Jeder fünfte Euro soll in den kommenden
Jahren für Vertrieb und Kundenmanagement ausgegeben werden - neben der
Infrastruktur ist das der größte Posten in den Investitionsbudgets der
Energieversorger. Dies sind die Ergebnisse des Branchenkompass 2008
Energieversorger von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem
F.A.Z.-Institut.
Hohe Energiekosten heizen die Sparwut der Deutschen an (6.1.2008)
Immer
mehr Bundesbürger wollen auf die drastischen Preiserhöhungen bei den
Energiekosten mit Sparsamkeit begegnen. 73 Prozent der vom
Meinungsforschungsinstitut FORSA im Auftrag des unabhängigen
Finanzdienstleisters AWD befragten Bürger gaben an, 2008 bei den Energiekosten
sparen zu wollen. Im Vorjahr waren es 69 Prozent gewesen, die bei den Ausgaben
für Strom, Öl, Gas und Wasser sparen wollten. In 2006 wollten nur 56 Prozent bei
den Energiekosten die Ausgaben drosseln.
forsa für Sanitärwirtschaft: "Das Bad gewinnt" (12.3.2007)
Das
Bad setzt seine Entwicklung zum "Gewinnertyp" in der Privatsphäre der
Bundesbürger offenbar unbeirrt fort. Darin sind sich West- und Ostdeutsche im
Prinzip ebenso einig wie Männer und Frauen. Auch in einzelnen Altersgruppen gibt
es in dieser Hinsicht kaum Meinungsunterschiede. So lautet das Fazit einer neuen
Umfrage, die das forsa-Institut für die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft
(VDS) und die Messe Frankfurt durchgeführt hat. Die Resultate der für rund 65
Mio. Deutsche ab 14 Jahre repräsentativen Erhebung wurden Anfang März zur "ISH
2007" vorgestellt.