Gesetze im Internet
Bundesministerium der Justiz


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URL: gesetze-im-internet.de
Beiträge von 31 Beiträgen

Top und Flop bei WHG-normierten Schlitzrinnen (24.5.2011)
Für die Entwässerung schwerlastbefahrener WHG-Flächen gilt die Anforderung höchster Produktintegrität. Seriöse Hersteller statten ihre Rinnensysteme mit entsprechender Sicherheitsleistung aus. Andere bringen zweifelhafte Sparprodukte auf den Markt. Oft werden dann Sicherheitswahrung und Kosten auf den Einbau verlagert. Durchblick zählt und zahlt sich aus.

Hauptunternehmerhaftung: Bauindustrie zur Rückerstattung von Insolvenzgeld (22.5.2011)
"Hauptunternehmer, die bereits Insolvenzgeld an die Agenturen für Arbeit gezahlt haben, erhalten ihr Geld zurück. Das ist ein großer Erfolg für die Deutsche Bauindustrie". Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, die Entscheidung der Bundesagentur für Arbeit, die seit Mitte 2008 beanspruchten Zahlungen von Insolvenzgeld, das an die Arbeitnehmer insolventer Bau-Nachunternehmer geleistet wurde, zurückzuerstatten.

Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes seit 1. Mai in Kraft (8.5.2011)
Die EU-Erneuerbaren-Energien-Richtlinie verpflichtet alle Mitgliedstaaten auch im Wärme- und Kältebereich zum weiteren Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Hierbei sollen öffentliche Gebäude eine Vorbildfunktion übernehmen. Dies setzt die Novelle des EEWärmeG nun in deutsches Recht um. Künftig gilt nicht nur bei neuen, sondern auch bei bestehenden öffentlichen Gebäuden eine Pflicht zur anteiligen Nutzung erneuerbarer Energien.

BGH-Urteil zur Verjährung des Erstattungsanspruches bei unwirksamer Schönheitsreparaturklausel (8.5.2011)
Der Bundesgerichtshof hat eine Entscheidung zur Verjährung des Erstattungsanspruchs eines Mieters für die Kosten einer Renovierung getroffen, die dieser infolge einer unerkannt unwirksamen Schönheitsreparaturklausel vorgenommen hat. Die klagenden Mieter hatten vertragsgemäß beim Auszug aus ihrer Wohnung 2006 diese für 2.687 Euro renovieren lassen und später erfahren, dass sie eigentlich zu dieser Renovierung gar nicht verpflichtet waren. Denn die entsprechende Passage im Mietvertrag war unwirksam, da es sich um eine Formularklausel handelte, die den Mietern die Durchführung von Schönheitsreparaturen nach einem starren Fristenplan auferlegte.

ARGE Baurecht rät: Abschlagszahlungen nicht vorzeitig annehmen (26.4.2011)
"Abschlagszahlungen gehören zum Alltag im Bauwesen. Deshalb sind sie auch immer wieder Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen und führen zu neuen Urteilen, die die Baubeteiligten beachten sollten. So machen sich beispielsweise Bauträger und Investoren schadenersatzpflichtig, wenn sie vorzeitig Abschlagszahlungen annehmen", erläutert Baufachanwalt Olaf Jaeger, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV).

Verwertungskündigung: BGH stärkt Vermieterrechte (14.2.2011)
Der Bundesgerichtshof hat am 9.2.2011 eine Entscheidung zu den Voraussetzungen einer Verwertungskündigung getroffen. Vermieter können demnach Mietverträge kündigen, wenn sie die Immobilie abreißen und stattdessen einen Neubau errichten wollen. Eine solche Verwertungskündigung ist dann zulässig, wenn die vorhandene Immobilie nicht mehr den heutigen Wohnbedürfnissen entspricht und nicht mehr mit angemessenem Aufwand saniert werden kann (BGH, Az. VIII ZR 155/10).

EEG Kompromiss: PV-Förderung soll sich stärker am Zubau ausrichten (23.1.2011)
In Berlin haben sich Branchenvertreter und Mitglieder der Bundesregierung auf eine Anpassung der Fördertarife für Solarstrom geeinigt, die einer vorgezogenen Kürzung gleichkommt. Die Einspeisetarife (FIT) sollen sich auch künftig stärker am jährlichen PV-Zubau ausrichten. Mögliche Kürzungen werden aber auf den 1. Juli vorgezogen. Marktexperten sehen darin die Gefahr einer künstlichen Marktstimulation in der ersten Jahreshälfte und warnen vor Fehlinterpretationen durch "Vorzieheffekte".

Umlagefähige Wärmeerzeugungskosten von KWK-Anlagen nach HeizkostenV (5.1.2011)
Am 1.12.2010 ist der Entwurf (Gründruck) zur VDI-Richtlinie 2077/3.1 "Verbrauchskostenerfassung für die Technische Gebäudeausrüstung - Ermittlung der umlagefähigen Wärmeerzeugungskosten von KWK-Anlagen" erschienen. Die Richtlinie wurde vom VDI auf Anfrage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Städteentwicklung erarbeitet und soll die Verordnung über Heizkostenabrechnung (HeizkostenV) ergänzen, die bisher keine Regelung zur Umlage von Wärmeerzeugungskosten aus KWK-Anlagen enthält.

Bundesarbeitsgericht stoppt Hauptunternehmerhaftung für Insolvenzgeld (12.12.2010)
"Hauptunternehmen müssen künftig nicht mehr damit rechnen, von der Bundesagentur für Arbeit für die Zahlung von Insolvenzgeld an die Mitarbeiter insolventer Nachunternehmen herangezogen zu werden." Mit diesen Worten begrüßte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie RA Michael Knipper die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts, die Hauptunternehmerhaftung für Insolvenzgeld zu verwerfen. "Damit ist der Versuch der Bundesagentur für Arbeit gescheitert, das Insolvenzrisiko von Nachunternehmern auf Hauptunternehmer zu übertragen. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hat diese Haftung stets abgelehnt; wir sehen uns in unserer Haltung durch das Bundesarbeitsgericht voll bestätigt."

Schutzlücken im Übernahmerecht zu schließen, fordert die Bauindustrie (5.12.2010)
"Wir brauchen ein Übernahmerecht, das uns hilft, Know-how und damit auch Arbeitsplätze in Deutschland zu halten. Deswegen sollte ergebnisoffen geprüft werden, ob Anpassungen im Übernahmerecht erforderlich sind, etwa durch die Aufnahme einer 'Creeping-In-Regel'." Diese Auffassung vertrat RA Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, am 1.12. vor der Expertenanhörung zum Übernahmerecht im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags.

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