Richtlinie zur Schimmelpilzproblematik von B.V.S. und GTÜ (26.9.2010)
Der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. (B.V.S.) und die im Bundesfachbereich Bau zusammengeschlossenen Bausachverständigen haben erstmals eine Richtlinie zur Schimmelpilzproblematik erarbeitet.
GTÜ warnt vor Installation von Solaranlagen ohne geprüfte Statik (3.5.2010)
Solaranlagen
sind für Immobilienbesitzer nicht nur für's grüne Gewissen, sondern auch als
Geldanlage beliebt, da sie eine stabile hohe Rendite versprechen und dank dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 20 Jahre lang für jede ins Stromnetz
eingespeiste Kilowattstunde eine Vergütung garantieren. Bei der Installation der
Solaranlage lauern allerdings kostspielige Gefahren, weil sie oft ohne die
notwendigen bautechnischen Unterlagen und deren statischen Berechnungen
angebracht werden. So wurde vor kurzem die Turnhalle einer Berliner Grundschule
gesperrt: Die Solaranlage war auf der Grundlage falscher Statikunterlagen
installiert worden und drohte nun, das Dach zum Einsturz zu bringen.
GTÜ will Online-Energieausweise verbieten lassen (3.1.2010)
Im
Zuge der Neufassung der geplanten EU-Gebäuderichtlinie fordert die GTÜ,
Gesellschaft für Technische Überwachung mbH, die Bundesregierung auf, die
Erstellung von Energieausweisen aus dem Internet zu verbieten. Die Institutionen
der Europäischen Union haben sich im Hinblick auf die EU-Richtlinie zum
Gebäudeenergieverbrauch darauf geeinigt, dass Käufern und Mietern bei Abschluss
des Kauf- oder Mietvertrages auch der Energieausweis des Gebäudes übergeben
werden muss. Bisher mussten Verkäufer bzw. Vermieter den Ausweis nur auf Anfrage
vorlegen. Des Weiteren müssen die Energiekennwerte nach der EU-Gebäuderichtlinie
auch in Wohnungsanzeigen und Immobilienportalen veröffentlicht werden.
GTÜ: Nutzerfehlverhalten ist für ein Drittel der Schimmelschäden verantwortlich (30.12.2009)
Eine
Erhebung unter öffentlich bestellten und vereidigten sowie qualifizierten
Sachverständigen unter Leitung des Aachener Instituts für Bauschadensforschung
und angewandte Bauphysik ergab, dass bei neuen wärmegedämmten Gebäuden ein
ungeeignetes Lüftungsverhalten der Mieter bzw. das Fehlen einer Lüftungsanlage
für ein Drittel der Schimmelpilzschäden verantwortlich ist. Als weitere Ursachen
wurden mangelhafter Wärmeschutz, Abdichtungs- und Installationsmängel,
Baufeuchte sowie Probleme bei den Sanitärfugen ermittelt. Schimmelpilze treten
somit auch in gut wärmegedämmten Wohnungen auf, allerdings in geringerem Umfang.
Zertifizierung von Fassaden-Fachverlegern beginnt zu greifen (17.3.2003)
Die Fassade zählt zu den wesentlichen
Bestandteilen eines Bauwerks. Mangelhaft ausgeführte Fassadenarbeiten führen
zwangsläufig zu Wertverlusten; mängelfrei errichtete Fassaden hingegen tragen
zur Werterhaltung oder Wertsteigerung bei. In diesem Zusammenhang erweisen sich
die jüngsten Zertifizierungsmaßnahmen der GTÜ von Fassaden-Fachverlegern als
wirksames Instrument zur Optimierung der Qualität bei der Errichtung
vorgehängter hinterlüfteter Fassaden. Grundlage für diese Zertifizierung sind
die vom FVHF und der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH erstellten
werkstoff- und systemspezifischen Lastenhefte, die die Anforderungen für eine
erfolgreiche Zertifizierung in drei Ebenen gliedern.
Baubegleitende Qualitätsüberwachung (BQÜ) und Zertifizierung von Fassaden-Fachverlegern (5.9.2002)
Die Fassade ist ein wichtiger Bestandteil eines
jeden Bauwerks. Sie kann wesentlich zur Werterhaltung einer Immobilie beitragen.
Unzureichend geplante und mangelhaft ausgeführte Fassaden führen mittel- und
langfristig zu Wertverlusten der Immobilie.