saai übernimmt das Werkarchiv Frei Otto (3.7.2011)
Frei Otto ist einer der bedeutendsten Architekten des 20.
Jahrhunderts. Zu seinen bekanntesten Bauten gehört die Überdachung des Münchner Olympiageländes. Das Werkarchiv Frei Otto mit mehr als 400 Modellen hat der heute 86-Jährige an das saai | Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau am KIT
übergeben.
Mehr Erdbebensicherheit durch textilen Schutz-"Verband" für Gebäude (11.5.2011)
Jahr
für Jahr fordern Erdbeben Menschenleben und verursachen schwerste
wirtschaftliche Schäden - zuletzt in Spanien, Japan, Chile, Neu-Seeland, Iran,
Burma, Italien. Weniger bekannt: Auch Teile der Bundesrepublik sind nach
Expertenmeinung von folgenschwereren Beben bedroht. Sächsische Textilforscher
und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickelten
vor diesem Hintergrund ein flexibles Bewehrungstextil für Mauerwerk, das Leben
retten soll.
Schöck Bau-Innovationspreis 2011 geht nach Karlsruhe und Braunschweig (14.2.2011)
Im
Rahmen des Schöck Branchenforums übergab die Eberhad-Schöck-Stiftung am 7.2.2011
im Maritim Hotel in Ulm den Schöck Bau-Innovationspreis für drei herausragende
Diplomarbeiten. Zwei Auszeichnungen gingen an das Karlsruher Institut für
Technologie und eine Auszeichnung an die TU Braunschweig. Die Preise sind
jeweils mit 2.500 EUR dotiert. Unterstützt wird dieser Nachwuchspreis von der
Schöck Bauteile GmbH in Baden-Baden.
"Smart Windows" - schaltbare Fensterscheiben mit Energiespar-Effekt (14.12.2010)
Gebäudeverglasungen oder Fenster, die ihre Lichtdurchlässigkeit und Farbe je nach Sonneneinstrahlung verändern - damit ließe sich u.a. Energie sparen: Im Sommer würden solche Scheiben die Wärmestrahlung von draußen besser abhalten; und im Winter könnten sie den Wärmeverlust aus geheizten Räumen deutlich verringern.
Celitement erhält Materialeffizienz-Preis des BMWi (23.11.2010)
Das
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist mit seinem umweltschonenden und
energiesparenden Zement
Celitement einer der Gewinner des Deutschen
Materialeffizienz-Preises des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
(BMWi). Verglichen mit herkömmlichen Verfahren zur Zementherstellung verspricht
diese KIT-Entwicklung enorme Energieeinsparungen sowie eine deutlich günstigere
Emissionsbilanz. Mit dem Preis zeichnete Staatssekretär Jochen Homann am 17.11.
vier mittelständische Unternehmen und eine Forschungseinrichtung für ihre
innovativen Ideen und Prozesse aus. Das KIT erhielt den Preis für seine
anwendungsorientierte Forschung zur Verbesserung der Materialeffizienz.
Cemex verleiht "Nobelpreis der Betontechnik" (2.11.2010)
Am
28. Oktober 2010 übergab Eric Wittmann, der Vorstandsvorsitzende der Cemex
Deutschland AG, den mit 20.000 Euro dotierten "Förderpreis Beton 2010" vor
Gästen aus Wirtschaft und Wissenschaft im Hotel im Wasserturm in Köln. Der
"Nobelpreis der Betontechnik" ging zu gleichen Teilen an zwei Preisträger.
Klimaschonender Zement Celitement bekommt Pilotanlage (24.8.2010)
Anfang
Juli wurde am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das zur
Helmholtz-Gemeinschaft gehört, der Grundstein für eine Pilotanlage zur
Produktion des neuartigen Zements
Celitement
gelegt. Fünf Millionen Euro investiert die Celitement GmbH, eine Ausgründung der
vier Erfinder, des KIT und des Industriepartners Schwenk. Der von KIT-
Wissenschaftlern entwickelte Baustoff wird bei niedrigen Temperaturen und mit
weniger Kalk als konventioneller Zement produziert und hat aus heutiger Sicht
das Potenzial, etwa 50 Prozent der Energie und der Treibhausgasemissionen bei der
Herstellung einzusparen.
Trinkwasser aus der Unterwelt mit rückwärtslaufenden Pumpen (22.3.2010)
Am
Weltwassertag gilt ein besonderes Augenmerk gerne technischen Projekten, die dazu
beitragen, die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung zu verbessern. Hierzu
gehört eine möglicherweise weltweit einzigartige Wasserförderanlage in Java, die Forscher des
Karlsruher Instituts für Technologie verwirklicht haben und sich mittels rückwärtslaufender Pumpen
gleichsam selbst mit Energie versorgt. Sie ging in diesem
Monat in Betrieb.
Grüner Zement Celitement hinterlässt kleinere ökologische Fußabdrücke (4.1.2010)
Die
globale Erwärmung zu bremsen und ein neues internationales Klimaabkommen
auszuhandeln war Ziel der Weltklimakonferenz, die Ende 2009 in Kopenhagen
stattfand. Ein "grünes" Verfahren für die Zementherstellung, entwickelt von
Wissenschaftlern des KIT, verspricht nun enorme Einsparungen an Energie. Der neue
Zement mit dem Namen "Celitement" hat damit das Potenzial, den weltweiten
Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid in den nächsten Jahrzehnten deutlich zu
verringern und so zum Klimaschutz beizutragen.
Variotec lädt zu den sechsten "Innovationstagen" (18.11.2009)
Für
den 21. und 22. Januar 2010 lädt Variotec Architekten, Planer, Ingenieure,
Schreiner, Fenster- und Türenbauer sowie den Handel zu den sechsten
"Innovationstagen" in die fränkische Stadt Feucht ein. An zwei Tagen wollen mehr
als 20 hochkarätige Referenten in der "Reichswaldhalle" einen umfassenden
Überblick über die Zukunft des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens geben.
Dreht sich am ersten Tag noch alles um die Themen "Forschung und Entwicklung",
steht am zweiten Tag die Praxis im Mittelpunkt.
