Technische Regeln erleichtern das Bauen mit Kupfer und Zink in Bayern (6.5.2009)
Die
Grundlagen der neuen Niederschlagswasserfreistellungsverordnung haben in Bayern
eine neue Basis für das Bauen mit Kupfer und Zink geschaffen. Die neue
Verordnung ist bereits seit dem 1. Oktober 2008 in Kraft. Mit Bekanntmachung zum
1. Februar 2009 gelten nun auch die neuen Technischen Regeln zum schadlosen
Einleiten von gesammeltem Niederschlagswasser in das Grundwasser (TRENGW) sowie
die Technische Regeln zum schadlosen Einleiten von gesammeltem
Niederschlagswasser in oberirdische Gewässer (TRENOG) als eingeführte Regel.
Unbürokratisches Versickern bei Kupfer- und Zinkdächern (12.11.2008)
Das
Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit hat die rechtlichen
Vorgaben für die erlaubnisfreie schadlose Versickerung von Niederschlagswasser
geändert. Die erlaubnisfreie Versickerung für Niederschlagswasser von
unbeschichteten Metalldächern aus Kupfer und Zink ist damit deutlich erweitert
worden. Die neue Verordnung ist seit dem 1. Oktober 2008 in Kraft.
Einfache Versickerungsanlagen genügen Metalldächern (5.10.2006)
Auch
Ablaufwässer von Metalldächern können zur natürlichen Versickerung verwendet
werden und einen Beitrag zum Erhalt des natürlichen Wasserhaushalts leisten
sowie die öffentlichen Abwassersysteme entlasten. Vor allem für Ballungsgebiete
sind einfache unterirdische Versickerungsanlagen geeignet. Zu diesem Ergebnis
kommt eine aktuelle Studie der TU München im Auftrag des Bayerischen Landesamtes
für Umweltschutz. Bereits einfache Sedimentationsanlagen halten demnach bis zu
90 Prozent der Metallfracht im Dachablaufwasser zurück. Die Gefahr einer
Grundwasserbelastung durch Kupfer besteht nicht, da das Metall in den Anlagen
nahezu vollständig gebunden und danach praktisch nicht mehr bioverfügbar ist.
Symposium: Die Baumetalle Kupfer und Zink in der Umwelt (26.6.2006)
In
Abstimmung mit der DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und
Abfall veranstaltet die Initiative Pro Metalldach Kupfer und Zink in der
Wirtschafts-Vereinigung Metalle am 21.11.2006 in München ein Internationales
Symposium zu den Wirkungen der Baumetalle Kupfer und Zink in der Umwelt.
Broschüre über Regenwasserversickerung von Metalldachflächen (20.2.2006)
Die
Initiative Pro Metalldach hat zusammen mit dem Umweltministerium
Baden-Württemberg eine Broschüre über die umweltgerechte Regenwasserversickerung
von Metalldächern herausgebracht.
Studie des Umweltbundesamtes bestätigt Umweltverträglichkeit von Metalldächern (31.8.2005)
Die
Verwendung von Buntmetallen für Dach und Fassade ist ökologisch. Nur etwa ein
bis zwei Prozent der jährlichen Einträge von Kupfer und Zink in die Umwelt gehen
auf den Einsatz dieser Metalle als Bedachungsmaterialien zurück. Die Ergebnisse
einer vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen Studie liegen damit unter den
bisherigen Annahmen und Berechnungen der Nicht-Eisen-(NE-)Metallindustrie.
Metalldach (9.3.2003)
Die Initiative PRO METALLDACH Kupfer und Zink
hat eine Informations-, Planungs- und Berechnungshilfe für das ATV-DVWK
Merkblatt M 153 "Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Regenwasser" auf CD-ROM
entwickelt.