Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW)


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URL: zsw-bw.de
Beiträge von 12 Beiträgen

Greenpeace Energy will Windstrom als Windgas speichern (26.6.2011)
Greenpeace Energy kündigt den Einsatz einer Technologie an, die erneuerbare Energien speicherbar macht. Die Speicherbarkeit gilt als wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich Deutschland vollständig aus erneuerbaren Energien ohne Kohle und Atom versorgen kann.

GZB-Marktstudie: "Wärmepumpen - auch zukünftig ein Renner im Markt" (14.11.2010)
Wärmepumpen werden auch künftig im Heizungsmarkt eine wichtige Rolle spielen. Gegenüber heute wird ihre Bedeutung sogar noch zunehmen. Das geht aus der Studie "Analyse des deutschen Wärmepumpenmarktes" hervor, die das bei der Hochschulle Bochum angesiedelte Internationale Geothermiezentrum (GZB) im Auftrag des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) für die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien Statistik (AGEE-Stat) erarbeitete. Nachdem die Ergebnisse bereits seit Anfang des Jahres den Auftraggebern zur Verfügung standen, kann nun auch jeder Interessierte Trends und Entwicklung auf dem Wärmepumpenmarkt aus der Studie ablesen.

Drei mal drei Intersolar Awards 2010 (11.6.2010)
Zum dritten Mal hat die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik Produkte und Dienstleistungen mit dem Intersolar Award prämiert. In diesem Jahr wurden die Bereiche "Photovoltaik" und "Solarthermie" sowie erstmals die Kategorie "PV Produktionstechnik" ausgezeichnet. Im Rahmen eines offiziellen Festakts wurde der internationale Technologiepreis am 9.6. auf der Neuheitenbörse an neun Unternehmen verliehen.

Weltrekord (vorerst): Dünnschichtsolarzelle mit 20,1% Wirkungsgrad (3.5.2010)
Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben mit 20,1 Prozent Wirkungsgrad bei Dünnschichtsolarzellen einen neuen Weltbestwert aufgestellt. Die Rekordsolarzelle aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid, kurz CIGS, wurde im ZSW-Forschungslabor in Stuttgart hergestellt. Der Durchbruch bei der Materialentwicklung soll mittelfristig die Wirtschaftlichkeit der CIGS-Dünnschichtphotovoltaik deutlich verbessern. Mit dem Erfolg holen die Forscher aus Baden-Württemberg den Weltrekord nach Deutschland: Seit 16 Jahren hatte das US-Forschungsinstitut NREL den Titel inne.

Bessere Vorhersage von PV-Erträgen (3.5.2010)
Die boomende Dünnschichtphotovoltaik benötigt genauere und effizientere Messverfahren. Zu diesem Zweck hat das Forschungsinstitut ZSW sein Dünnschicht-Testlabor "Solab" erweitert. Mit Sonnensimulation, Vorbeleuchtung, Klima- und Belastungstests wollen die Solarforscher grundlegende Messverfahren entwickeln, die an die spezifischen Erfordernisse der Dünnschichttechniken angepasst sind. Die neuen Verfahren werden zusammen mit der Solarindustrie entwickelt. Ziel ist eine bessere Vorhersage der PV-Erträge. Die Verfahren und die einzigartige materialwissenschaftliche Forschung am Institut sollen Hersteller bei der Entwicklung von Dünnschicht-Solarzellen mit mehr Leistung und Lebensdauer unterstützen. Das Testzentrum wurde mit Vertretern der europäischen Solarforschung und -Industrie am 2. Februar eröffnet.

ZSW entwickelt flexibles Dünnschicht-Solarmodul auf Baustahlfolie (28.10.2009)
Dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ist es laut eigenen Angaben gelungen, ein voll funktionstüchtiges flexibles Dünnschicht-Solarmodul auf einer 0,5 Millimeter dünnen Baustahlfolie herzustellen. Baustahl ist deutlich günstiger als bisher eingesetzte Trägermaterialien für die flexible Dünnschichtphotovoltaik. Das knapp 50 Quadratzentimeter große Minimodul aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) wurde in einem industrienahen Prozess hergestellt und erreichte bei einem externen Prüfinstitut 8,6 Prozent Wirkungsgrad. Die neue Technik eröffnet den Weg zu flexiblen Anwendungen auf Stahlfolie oder Stahlblech etwa für den mobilen Bereich oder an Gebäuden.

Bessere Alterungstests für Solarmodule (31.7.2009)
Das Forschungsinstitut ZSW hat auf der Schwäbischen Alb das europaweit größte Testgelände für Solarmodule mit einem neuen Prüfstand erweitert. Auf dem Testfeld Widderstall bei Merklingen (siehe Google-Maps) wird ein Solar-Tracker mit Spiegeln künftig beschleunigte Alterungstests im Freiland vornehmen. Die Technik ist weltweit einmalig: Die Module werden einer dreifachen Strahlungsmenge ausgesetzt.

Solarenergieforscher unterstützen die Weiterentwicklung des EEG (29.4.2008)
Am 5. Mai werden im Bundestag Interessengruppen und Sachverständige zur Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und der Anpassung seiner Vergütungssätze angehört. Für die Solarenergieforscher nimmt Prof. Dr. Eicke Weber als Sprecher des ForschungsVerbunds Sonnenenergie (FVS) Stellung: "Der FVS unterstützt eine Weiterentwicklung des EEG, insbesondere die aus dem Erfahrungsbericht des Bundesumweltministeriums resultierenden Vorschläge zur Novellierung. Durch die vorgesehene Neuregelung des EEG werden sowohl den Marktteilnehmern als auch der Forschung die richtigen Signale gegeben, um Kostensenkung und Innovation voranzutreiben." Weber gibt aber zu bedenken: "Die Anpassung der Vergütungsstruktur des EEG an den Stand der Markteinführung der verschiedenen erneuerbaren Energie-Technologien erfordert verstärkte Forschungsleistungen. Sie macht eine Steigerung der jährlichen Wachstumsrate der Forschungsmittel des Bundes für erneuerbare Energien von gegenwärtig 8 Prozent auf jährlich mindestens 20 Prozent unerlässlich."

Fraunhofer IBP wird neues Mitglied im ForschungsVerbund Sonnenenergie (12.6.2007)
Das Fraunhofer Institut für Bauphysik (Fraunhofer IBP) ist das nunmehr zehnte Mitgliedsinstitut des ForschungsVerbunds Sonnenenergie (FVS). Der Verbund ist eine Kooperation außeruniversitärer Forschungsinstitute für erneuerbare Energien. Mit etwa 1500 Mitarbeitenden repräsentiert der FVS ungefähr 80% der Forschungskapazität für erneuerbare Energien in Deutschland. Das Themenspektrum umfasst alle solaren und erneuerbaren Energien von Solarzellen und solarthermischen Kraftwerken über Windenergie, Biomasse und Erdwärme bis hin zu Brennstoffzellen und Speichertechnik.

Würth Solar eröffnet Solarfabrik CISfab in Schwäbisch Hall (29.10.2006)
Fast exakt ein Jahr nach dem Spatenstich hat Würth Solar am 27. Oktober in Schwäbisch Hall feierlich die neue Produktionsstätte für CIS-Solarmodule eröffnet: die CISfab.

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