Recht und Gesetz: diverse Gerichtsurteile
Achten Sie auf das Veröffentlichungsdatum des jeweiligen Beitrages - speziell bei den zitierten Urteilen! Denn diese könnten jederzeit durch neuere Entscheidungen obsolet sein.
ZDB: Mängelhaftung des Verkäufers für Aus- und Einbaukosten ausweiten (20.4.2012)
Nach einem BGH-Urteil vom 21.12.2011 erfasst die Nacherfüllung im Kaufrecht auch den Ausbau und Abtransport der mangelhaften sowie den Einbau der neuen mangelfreien Kaufsache. Im Rahmen einer vom Justizministerium anberaumten Anhörung hat das Baugewerbe gefordert, dass diese Rechtsprechung auch im B2B-Bereich Anwendung findet. weiter lesen
Betreiber einer Gewerbeimmobilie haftet bei Legionellenbefall der Wassersysteme (21.2.2012)
Nachlässigkeiten im Immobilienbetrieb können für den Eigentümer
schwerwiegende Folgen haben. Riskiert wird eine unbegrenzte Haftung - nicht nur
wenn der eigene Mieter zu Schaden kommt, sondern auch dessen Kunden. weiter lesen
Zu Pingelig? Frisch verlegter Teppichboden gab Anlass zum Streit. (2.12.2011)
Wenn eine Handwerkerleistung nicht korrekt erbracht wurde, dann ist
der Kunde zur Lohnkürzung berechtigt. Doch man darf als Auftraggeber auch nicht
allzu pingelig sein. weiter lesen
Über 200 kostenlose VOB-Musterbriefe bei bauprofessor.de (17.7.2011)
Mustervorlagen für den Schriftverkehr am Bau erfreuen sich großer
Beliebtheit. Über 200 solcher VOB-Musterbriefe gibt es jetzt kostenlos zum
Download bei der Bau-Suchmaschine bauprofessor.de der Weimarer f:data GmbH. weiter lesen
Bauherr darf zur Mängelbeseitigung Vorschuss fordern (12.7.2011)
Entdeckt ein Bauherr innerhalb der Gewährleistungsfrist einen
Mangel, muss er den zuständigen Unternehmer oder Handwerksbetrieb schriftlich
zur Mängelbeseitigung auffordern und ihm dafür eine angemessene Frist setzen. weiter lesen
Klagen gegen Kinderlärm werden fast unmöglich (13.3.2011)
Gegen
Kinderlärm in Wohngebieten soll künftig in Deutschland fast nicht mehr geklagt
werden können. Das geht aus einem Gesetzesentwurf der Fraktionen von CDU/CSU und
FDP (17/4836)
hervor. Danach soll das Bundes-Immissionsschutzgesetz so geändert werden, dass
man nicht mehr gegen laute Geräusche von Kindertagesstätten oder Spielplätzen
gerichtlich vorgehen kann. Hintergrund der Initiative ist, dass es in jüngerer
Zeit wegen des Lärms von Kindertageseinrichtungen, Kinderspielplätzen und
ähnlichen Einrichtungen verschiedene Gerichtsverfahren gegeben hatte. Diese
führten zu einer Diskussion über die Frage einer kinderfreundlichen
Gesellschaft. weiter lesen