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Asbest im SanReMo-Magazin

zur Erinnerung: Rund sechs Mio. Tonnen Asbest wurden in Deutschland bis in die 1990er-Jahre verbaut. Seit 1993 ist Asbest verboten ... aber noch lange nicht aus der Welt: Experten schätzen, dass fast in jedem zwischen 1950 und 1980 errichteten Haus Asbest zum Einsatz kam. Der Baustoff galt als langlebig und hitzebeständig und war daher bei Bauherren beliebt. Als Asbestzement an Fassade, Dach und Fenster­bank oder als Bodenbelag kann die Mineralfaser für Modernisierer zum Risiko werden. Sind die betroffenen Bauteile intakt, besteht keine Gesundheitsgefahr. Durchs Bohren, Schleifen oder Herausreißen wird die krebserregende Faser freigesetzt.

Zur Erinnerung: Ende der Übergangsfrist für Asbest-„Altbescheinigungen“ (31.1.2016)
Der Umgang mit dem gefährlichen Baustoff Asbest verlangt Sachkunde. Mit den Änderungen der Gefahrstoffverordnung 2013 wurde eine Fort­bil­dungs­pflicht für die Sachkunde nach TRGS 519 eingeführt. Die Vor­ga­ben bedeu­ten konkreten Handlungsbedarf für Verantwortliche. weiter lesen

Online: Diskussionspapier zu asbesthaltigen Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern (25.6.2015)
Auf einer Fachkonferenz des Gesamtverbands Schadstoffsanierung wurde erstmals das VDI/GVSS-Papier „Asbesthaltige Putze, Spachtel­mas­sen und Fliesenkleber in Gebäuden - Diskussionspapier zu Erkun­dung, Bewertung und Sanierung“ vorgestellt. weiter lesen

Nationale Asbest-Profile behalten die gefährliche Altlast im Auge (1.2.2015)
Trotz eines umfassenden Verbots im Jahr 1993 sterben jährlich immer noch 1.500 Menschen an den Folgen von Asbest. Dies ist nur eine Zahl aus dem nationalen Asbest-Profil für Deutschland, das die Bundesan­stalt für Ar­beits­schutz und Arbeitsmedizin jetzt veröffentlicht hat. weiter lesen

2. Erfahrungsaustausch „Asbest“: Asbestsanierung bleibt große Herausforderung (8.11.2014)
In einer Veranstaltung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeits­medizin zusammen mit den obersten Arbeitsschutzbehörden der Länder diskutierten am 4. November über 80 Experten die Problematiken, die sich durch asbesthaltige Bauteile und Materialien in Gebäuden und An­lagen ergeben. weiter lesen

Krebsverdacht à la Asbest bei Carbonfasern (17.8.2014)
Experten der Bundeswehr warnen vor Gesundheitsgefahren durch den Werkstoff CFK. Er wird vielseitig eingesetzt, auch am Bau. Im Brandfall sollen in der Asche von carbonfaserverstärkten Kunststoffen Fasern freigesetzt werden können - mit einer ähnlicher Wirkung wie bei As­best. weiter lesen

Zahl der Asbesttoten steigt: 2012 dreimal mehr Asbesttote als tödliche Arbeitsunfälle (30.4.2014)
Die Zahl asbestverursachter Erkrankungen in der Bauwirtschaft steigt wei­ter anr: Wurden 1994 in der Bauwirtschaft 119 Todesfälle durch Asbest verzeichnet, so waren es 2012 bereits 281. In der gewerblichen Wirtschaft starben insgesamt 25.500 Beschäftigte an den Folgen von Asbest. weiter lesen

„Asbest - Fluch der Todesfasern“: „jedes Gebäude vor Baujahr 1990 unter Asbestverdacht“ (7.4.2013)
Auch 20 Jahre nach dem Verbot von Asbest in Deutschland sterben jähr­lich noch immer zirka 1.500 Menschen in Deutschland an den Spät­folgen ihrer Arbeit mit Asbest. Nach Schätzungen der Gesetzlichen Un­fall­ver­sicherung (DGUV) gibt es bundesweit rund 190.000 Asbester­krankte. weiter lesen

Bündnis in der Bauwirtschaft zur „Gefahrstoff-Kommunikation in der Lieferkette“ (17.3.2013)
Die Verbände der Hersteller, Händler und Arbeitgeber der Bauwirtschaft haben sich gemeinsam mit der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt sowie Be­rufsgenossenschaften auf eine Branchenlösung „Gefahrstoff-Kom­munikation in der Lie­ferkette“ geeinigt. Das neue Bündnis stellte sich am 12. März 2013 im Bundespresse­amt vor. weiter lesen

Asbest bei Sanierungen häufig unentdeckt, kaum Kontrollen (7.2.2010)
Bei Sanierungen von Häusern und Wohnungen wird zu wenig auf Krebs erzeugendes Asbest geachtet. Das ergaben Recherchen von "Panorama - Die Reporter" (Sendung: Mittwoch, 3. Februar, 22.45 Uhr, NDR Fernsehen). Wie Stichproben des NDR Magazins in Hamburg und Nordrhein-Westfalen ergaben, werden Wohnungen unsachgemäß saniert, obwohl viele ältere Baustoffe die Krebs erzeugenden Asbestfasern enthalten. weiter lesen

VPB warnt: Wer Asbest verschweigt, muss Sanierung zahlen (3.5.2009)
Asbestfasern können Krebs auslösen. Das ist seit etwa 30 Jahren bekannt. Deshalb wird der in den Nachkriegsjahren weit verbreitete Baustoff Asbest heute nicht mehr verwendet. "Allerdings ist Asbest noch in vielen Altbauten versteckt", erinnert Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB). "Spätestens bei größeren Instandhaltungsarbeiten kommt das Problem wieder ans Tageslicht und muss dann ein für alle Mal fachgerecht gelöst werden". weiter lesen

Vorsorgliche(!) Sanierung einer asbesthaltigen Nachtstromheizung ist Privatsache (28.4.2009)
Der Staat zeigt sich häufig großzügig, wenn Asbestsanierungen durch­geführt werden müssen - vor allem dann, wenn Gefahren für die Ge­sundheit ausgehen. Etwas anders liegt der Fall, wenn jemand rein vor­sorglich einschreitet und anschließend die Kosten als außergewöhnliche Belastung steuerlich anerkannt haben möchte. weiter lesen

Materialdaten - auch obsolete - für die Gebäudesanierung online (11.12.2007)
Oft sind thermische und feuchtetechnische Eigenschaften von Baustoffen nur unzureichend bekannt, insbesondere bei heute nicht mehr üblichen Baustoffen. Abhilfe verspricht die im Rahmen eines Forschungsprojektes entwickelte Datenbank MASEA - Material­daten­sammlung für die energetische Altbausanierung. weiter lesen

Überwachungspflicht des Architekten bei Abbrucharbeiten (1.5.2007)
Wird ein Architekt mit der Ausführungsplanung eines Teilabbruchs beauftragt, so hat er hinsichtlich der Sicherung des bestehen bleibenden Bauwerks eine schriftliche Planung anzufertigen. Allein der Hinweis an den Bauunternehmer auf das Leistungsverzeichnis (DIN 4123) genügt hier nicht. Auf ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Stuttgart weist Susanne Dehm von der Quelle Bausparkasse hin. weiter lesen

Asbestsanierung unter Umständen absetzbar (5.8.2003)
"Wer sein altes Haus saniert und dabei die Asbest-Fassadenverkleidung aus den Wirt­schaftswunderjahren durch Putz oder eine gesundheitlich unbedenkliche Verkleidung ersetzt, der kann diese Baumaßnahme unter bestimmten Umständen als außergewöhn­liche Belastung in der Einkommensteuer geltend machen." Darauf weist Corinna Merzyn hin, Geschäftsführerin des Verbandes Privater Bauherren (VPB). weiter lesen

Asbestsanierung im Hamburger Elbtunnel (30.5.2005)
Eine komplexe wie schwierige Gefahrstoff-Sanierungsbaustelle hat jüngst ihr erfolgreiches Ende gefunden: die östliche, älteste Elbtunnelröhre ist jetzt beim Brandschutz auf dem neusten Stand. Unter hohen Sicherheitsstandards wurden die Stahlrohrsegmente (Tübbinge) der gut 1.300 m langen Schildvortriebsstrecke saniert. Der alte, asbesthaltige Brandschutz und der darunterliegende ebenfalls mit Gefahrstoffen (Benzoapyren) kontaminierte Korrosionsschutz waren zu entfernen und gegen zeitgemäße Materialien auszutauschen. weiter lesen

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