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LIGNAplus 2001: Moderner Holzschutz mit alten Mitteln

(22.5.2001) Ob als Fensterrahmen, Gartenzaun oder Fußbodendiele genutzt, Holz ist ein allgemein äußerst beliebter Werkstoff mit naturnahem Charakter. Um die hübschen Artikel zu erhalten, ist es aber erforderlich, sie gegen Pilze und Feuchtigkeit zu imprägnieren. Und hierfür werden, zumindest im industriellen Bereich, häufig nicht gerade umweltfreundliche Produkte eingesetzt.

Wie sich Hölzer auch ohne Schadstoffe gegen Verwitterung schützen lassen, zeigt ein Aussteller erstmals auf der LIGNAplus 2001 mit seiner Royal-Imprägnieranlage. Ihr besonderer Clou: Sie nutzt für den Holzschutz ein alt bekanntes Mittel – nämlich Leinöl.

Bei der Verarbeitung von Hölzern geht die Anlage in zwei Schritten vor: Schritt eins umfasst die Imprägnierung mit einem wässrigen Schutzmittel mit Hilfe des Lowry-Verfahrens (Druckverfahren ohne Vorvakuum). In diesem Schritt wird das Holz durch das Einbringen chromfreier Schutzmittel chemisch geschützt. Um eine möglichst trockene Holzoberfläche zu bekommen, wird ein Nachvakuum angelegt. Im zweiten Schritt erfolgt die Behandlung mit erhitztem modifiziertem Leinöl unter Vakuum.

In diesem Schritt wird die bei der Lowry-Imprägnierung in das Holz eingebrachte Feuchtigkeit entfernt. Durch das erhitzte Leinöl wird ein idealer Wärmeübergang auf das Holz bzw. ein schnelles Verdampfen der Feuchtigkeit und damit vergleichsweise kurze Trockenzeiten erreicht. Das Öl dringt etwa 3 mm tief in die Holzoberfläche ein. Nach ca. 24 Stunden Abkühlung und Auslagerung steht das Holz zur Auslieferung oder Weiterverarbeitung bereit.

Mit dem Prozess wird neben einem tiefgehenden chemischen Holzschutz durch das Anwenden von Leinöl eine dauerhaft wasserabweisende Holzoberfläche erreicht, die mit keinem anderen heute bekannten Verfahren hinsichtlich Effizienz und Dauerhaftigkeit vergleichbar ist. Außerdem ermöglicht das Verfahren durch Hinzufügen von Pigmenten ein dauerhaftes Einfärben von Holzoberflächen.

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