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Daniel Libeskind in der ZEIT: Das Jüdische Museum ist kein Holocaust-Themenpark - es ist ein Emblem der Hoffnung

(30.8.2001) Kurz vor der großen Eröffnung des Jüdischen Museums in Berlin hat der Architekt Daniel Libeskind Kritik an seinem Gebäude scharf zurückgewiesen (siehe Bing-Maps und/oder Google-Maps). Es sei schlicht nicht wahr, sagte er in einem Gespräch in der Ausgabe 36/2001 der Wochenzeitung DIE ZEIT, dass die Ausstellungen des Museums durch die Architektur behindert würden. Nie habe er eine nackte Bauskulptur errichten wollen. Deshalb freue er sich, dass sich die Räume nun mit Leben füllten. Durch die Leere sei das Gebäude bisher in seiner Wirkung viel zu sehr auf die Auslöschung der jüdischen Kultur festgelegt gewesen, sagte Libeskind. "Es ist ja kein Holocaust-Museum."

Bereits das leerstehende Gebäude war von rund 350.000 Menschen besichtigt worden, ein Erfolg, den Libeskind vor allem mit der Emotionalität und Ernsthaftigkeit seines Baus begründete: "Ich kenne keinen Besucher, der meine Architektur als unglaubwürdig erlebt hätte." Unterstellungen, es handele sich bei dem Jüdischen Museum um einen Holocaust-Themenpark, wies er zurück: "Das sind doch zynische Vorwürfe! Wer meint, sich über die Vermarktung des Holocaust beschweren zu müssen, der übersieht, dass sehr viele Menschen sich für die Schoah interessieren."

Auch die oft wiederholte Behauptung, er habe mit seinem Bau einen zerborstenen Davidstern oder einen Blitz nachformen wollen, dementierte Libeskind. "Das sind alles Symbole, die gar nicht existieren. Die haben sich manche Leute zurechtgelegt, weil sie die Offenheit und Zeichenlosigkeit meiner Architektur nicht ertragen."

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