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Tipps zum kostengünstigen Bauen - Teil 1: Tricks und Kostenfallen

(22.9.2001) Im Durchschnitt muss jeder Bauherr neun Jahresgehälter in sein neues Haus investieren. Aber es gibt viele Möglichkeiten, die Baukosten spürbar zu senken. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall hat einige Tipps zusammengestellt, die den Weg ins Eigenheim preiswerter gestalten. Hier der Teil 1:

Pauschale Sonderangebote und Billigofferten sollten unbedingt unter die Lupe genommen werden, denn viele dieser vermeintlichen Schnäppchen offenbaren einen Trick: Zahlreiche Leistungen, die früher mehr oder weniger selbstverständlich im - höheren - Grundpreis enthalten waren, müssen jetzt extra bezahlt werden.

Der Trick mit dem Loch: Kurioserweise werden Häuser heutzutage teilweise ohne Fußboden im Erdgeschoss angeboten. Hinter der Preisangabe im Prospekt steht dann "ab OK Keller", was im Klartext heißt, dass die Bodenplatte im Erdgeschoss extra bezahlt werden muss. Kostenpunkt: ca. 15.000 bis 35.000 Mark.

Der Trick mit den Architektenkosten: War beim Erwerb eines Fertighauses oder einer Immobilie vom Bauträger die Architektenleistung früher ganz selbstverständlich im Kaufpreis enthalten, wird die Planung inzwischen oft zusätzlich berechnet, selbst bei Standardhäusern, bei denen Änderungen am Grundriss ohnehin nur sehr eingeschränkt möglich sind.

Der Trick mit den fehlenden Leistungen: Bei vielen "schlüsselfertigen" Häusern muss der Bauherr noch kräftig Hand anlegen, ehe er einziehen kann. Wer selbst tapezieren, die Bodenbeläge verlegen oder die Fliesen im Bad anbringen muss, sollte genau vergleichen, ob solch ein Angebot im Vergleich zu auf dem Papier teureren "All-inclusive"-Offerten wirklich günstiger ist. Denn die Materialkosten für Bodenbeläge, Tapeten, Wandfarben und Zubehör belaufen sich auf jeden Fall auf mehrere tausend Mark. Wer die ausstehenden Arbeiten nicht selbst erledigen kann, muss für die Handwerker noch mal ein paar Tausender drauflegen.

Der Trick mit der Ausstattung: Die preiswertesten Häuser werden mitunter mit einer Ausstattung angeboten, die eigentlich niemand haben will - etwa mit einfachen Nachtspeicheröfen oder einem Bad, in dem die Wände lediglich mit Raufaser tapeziert sind. Allein der Einbau einer Zentralheizung verteuert das vermeintliche Discount-Haus schon um bis zu 25.000 Mark.

Der Trick mit der Wohnfläche: Nach welchem Verfahren die Wohnfläche berechnet wird, ist gesetzlich nicht verbindlich geregelt. Für den Käufer macht das aber einen erheblichen Unterschied. Ggfls. schrumpft bzw. wächst ein Haus um bis zu 20 Prozent. Entsprechend ändert sich natürlich der Preis je Quadratmeter Wohnfläche.

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