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Systemtechnik für das Niedrigenergiehaus

(2.10.2001) Energiesparen steht auf der Rangliste von Häuslebauern und Modernisierern ganz oben. Zu Recht. Denn mit der neuen Energie-Einsparverordnung darf ein Neubau in Zukunft nicht mehr als etwa 7 Liter Heizöl oder 7 Kubikmeter Gas pro Quadratmeter im Jahr verbrauchen. Das Niedrigenergiehaus hat sich damit als Standard durchgesetzt. Neben einer gut gedämmten Außenwand sorgt vor allem moderne Haustechnik für einen geringen Energieverbrauch. Wichtig ist dabei das gute "Zusammenspiel" der verschiedenen Anlagenteile. Denn genau aufeinander abgestimmte und ausgereifte Systemkomponenten für Heizung und Warmwasser lassen nicht nur die Brennstoffrechnung schrumpfen, sondern bieten den Bewohnern gleichzeitig hohen Komfort und Betriebssicherheit. Ein Komplett-Programm für energiebewusste Bauherren vom Brennwertkessel über Solarkollektoren bis zur Wohnungslüftung bietet zum Beispiel Viessmann mit dem Vitotec Programm.

Das Herz einer innovativen Heizungsanlage bildet ein Brennwert- oder Niedertemperaturkessel. Sie passen ihre Leistung den Bedürfnissen der Bewohner an und haben auch bei geringer Auslastung einen hohen Nutzungsgrad. In Kombination mit einem Speicher-Wassererwärmer liefern sie schnell und umweltschonend heißes Wasser, auch wenn kurzfristig sehr große Mengen benötigt werden. Optimal ergänzt wird das "Energiespar-Doppel" durch Solarkollektoren: Sie decken bis zu 60 Prozent des jährlichen Energiebedarfs für die Warmwasserbereitung, im Sommer sogar 100 Prozent.

Bei Niedrigenergiehäusern hält die dichte "Außenhaut" die Wärme im Innern. Für den nötigen Luftaustausch sorgt eine Wohnungslüftungsanlage - bei minimalem Energieverlust. Denn eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung entzieht der Abluft automatisch überschüssige Wärme und führt den Wohnräumen vorgewärmte Frischluft zu. Gute Nachrichten auch für Allergiker: Der eingebaute Pollenfilter verhindert, dass lästige Allergene eindringen.

Die umweltschonende Haustechnik macht die eigenen vier Wände nicht nur komfortabler, sondern wird auch von Vater Staat finanziell gefördert. So wird die Nutzung von Sonnenenergie für die Warmwasserbereitung und die Stromerzeugung kräftig bezuschusst.

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