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Deutsch-niederländisches Symposium bringt Netzwerk virtueller Städte in Europa auf den Weg

(20.10.2001) Der niederländische Minister für Kultur und Medien, Dr. Frederick van der Ploeg, und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Siegmar Mosdorf, eröffneten in Berlin das bilaterale Symposium "Die virtuelle Stadt" (16.10.2001). Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch über die Fortschritte bei der Verwirklichung der Vision vom digital vernetzten Gemeinwesen. Der kommunale Ansatz wurde gewählt, weil in Städten und Gemeinden die meisten Kontakte und das engste Beziehungsgeflecht zwischen Wirtschaft, öffentlichen Verwaltungen sowie den Bürgerinnen und Bürgern bestehen. Virtuelle Städte sind damit Keimzellen für die Informationsgesellschaft in Europa, die über die vorhandenen zahlreichen Städtepartnerschaften zur Entfaltung gebracht werden können.

Beim Aufbau von virtuellen Rathäusern und Marktplätzen gibt es in den Niederlanden und in Deutschland deutliche Fortschritte und in wichtigen Bereichen internationale Spitzenpositionen. Flaggschiffe sind die Leitprojekte OL 2000 (Behördenschalter 2000) in den Niederlanden und MEDIA@Komm in Deutschland.

Die Fortschritte in beiden Projekten führten bereits zu einem umfangreichen Kenntnis- und Erfahrungsschatz, der auf dem Symposium vorgestellt und diskutiert wird. Dazu gehören insbesondere neuartige "One-Shop-Systeme", die öffentliche und gewerbliche Dienstleistungen im Internet zur Lösung wichtiger Alltagsprobleme und Verstärkung der Bürgerbeteiligung aus einer Hand anbieten. Der Bogen reicht vom Meldewesen über elektronische Bauanträge bis hin zu digitalen Formen demokratischer Mitwirkung und schließt in Deutschland die breitenwirksame Einführung der rechtsverbindlichen elektronischen Signatur ein.

Die Projektaktivitäten lösen in beiden Ländern zunehmend Nachahmungseffekte und weitere Investitionen aus. Dabei spielt die Vernetzung von Strukturen und Prozessen sowie ihre Vereinheitlichung eine besonders wichtige Rolle. Entsprechende Fragen und Problemlösungsansätze werden neben der Vorstellung der Projektergebnisse im Rahmen des Symposiums in getrennten Workshops eingehend erörtert.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Siegmar Mosdorf: "Europas Aufbruch in die Informationsgesellschaft ist nicht mehr zu übersehen. Die Prioritäten hierfür hat die EU-Kommission mit dem im letzten Jahr gebilligten Aktionsprogramm "e-Europe: Eine Informationsgesellschaft für alle" gesetzt. Ein Kernelement ist die schnelle Verbreitung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. Virtuelle Städte können hierbei in Verbindung mit historisch gewachsenen Städtepartnerschaften eine aktive Rolle übernehmen. Mit dem heutigen niederländisch-deutschen Symposium wollen wir einen Anstoß für ein virtuelles Städte-Netzwerk in Europa geben. Das ist wichtig, weil schon in wenigen Wochen die europäische Integration mit der Einführung des Euro eine neue Qualität erhalten wird. Sie wird dem grenzübergreifenden Geschäfts- und Rechtsverkehr und somit auch den digitalen Transaktionen einen kräftigen Schub bringen. Darauf müssen Rathäuser und Marktplätze vorbereitet sein."

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