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Großmann: Nachhaltiges Bauen stärkt die Bauwirtschaft

(13.11.2001) Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Achim Großmann bei der Eröffnung des Recycling-Baustoff-Forums der Bundesvereinigung Recycling Bau und des Bundesverbandes der Deutschen Recycling-Baustoff-Industrie am 9. November 2001 in Berlin

"Die umweltverträgliche Verwertung von Bauschutt, Straßenaufbruch und Baustellenabfällen ist ein wichtiger Beitrag zum ressourcenschonenden Bauen. Umweltgerecht und dabei kostengünstig sowie nutzerfreundlich zu bauen, ist wichtiger denn je. Dafür hat die Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt," betonte Achim Großmann anlässlich der Eröffnung des Recycling-Baustoff-Forums der Bundesvereinigung Recycling Bau und des Bundesverbandes der Deutschen Recycling-Baustoff-Industrie am Freitag in Berlin.

Mit zahlreichen Beispielen dokumentiere die Bauwirtschaft ihr großes Engagement und das Innovationspotenzial bei der Entwicklung neuer Technologien zum Schutz von Grundwasser, Boden, im Materialbereich und zur Energieversorgung. Die Wiederaufbereitung und -verwertung von Baumaterialien sei ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen und zukunftsfähigen Bauen, unterstrich der Staatssekretär. Im Rahmen der freiwilligen Selbstverpflichtung der Mitglieder der "Arbeitsgemeinschaft Kreislaufwirtschaftsträger Bau" sei bereits eine Wiederverwertungsquote von Baustoffen und Bauteilen von 70 Prozent erreicht worden. Ein sehr bedeutender Erfolg, da rund die Hälfte des Gesamtabfallaufkommens dem Baubereich zuzuordnen sei. Es gelte jedoch, nicht nur wertvolle Rohstoffe zu recyceln, sondern bereits zu Beginn des Bauprozesses umweltgerecht zu planen, und wo möglich mit Sekundär-Rohstoffen sowie mit ökologischen Baustoffen zu arbeiten. "Die Entwicklung neuer Bauprodukte und innovativer Bautechniken eröffnet für die Bauwirtschaft zukunftsweisende wirtschaftliche Chancen," so Großmann.

Durch Ausschöpfung der vielfältigen Kostensenkungspotenziale am Bau könnten zusätzliche Impulse für die Bauwirtschaft ausgelöst werden. Deshalb habe das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen gemeinsam mit zwölf Partnern die "Initiative kostengünstig qualitätsbewusst Bauen" auf den Weg gebracht. Organisatorische Grundlage bilde ein Kompetenzzentrum mit einem leistungsstarken Beratungsangebot aus einer Hand zu allen Fragen rund ums Bauen, informierte Staatssekretär Großmann.

Die Bundesregierung habe zudem mit klaren und verlässlichen Rahmenbedingungen ein positives Investitionsklima und die Vorrausetzung für eine dynamische Entwicklung im Baubereich geschaffen. "Der Straßenbauhaushalt ist mit 10,8 Milliarden Mark auf einem Rekordniveau, für den Ausbau und Erhalt einer leistungsfähigen Schieneninfrastruktur stehen insgesamt neun Milliarden Mark zur Verfügung, das Anti-Stau-Programm ermöglicht Investitionen im Umfang von 7,4 Milliarden Mark," erläuterte Großmann. Zusätzlich habe die Bundesregierung das Programm "Bauen jetzt - Investitionen beschleunigen" gestartet. Damit könne u.a. der Bau geplanter Autobahnausbauprojekte mit einem Volumen von etwa sieben Milliarden Mark durch private Betreibermodelle vorgezogen werden.

"Auch der Bund ist als öffentlicher Bauherr dem nachhaltigen Bauen verpflichtet," stellte der Staatssekretär heraus. Dass dieser seine Verantwortung zur Durchsetzung der neuen Bauphilosophie ernst nehme, demonstriere er eindrucksvoll an den Parlaments- und Regierungsbauten in Berlin. Die Initiative für nachhaltiges Bauen bei Bundesbauten setze hierbei neue Maßstäbe.

"Das Prinzip der Nachhaltigkeit muss sich im Bauwesen durchsetzen. Eine zentrale Zukunftsaufgabe der modernen und konkurrenzfähigen Bauwirtschaft ist es, hierfür finanzierbare und umweltgerechte Lösungen zu entwickeln. Dazu gehört auch der verantwortungsbewusste Umgang mit den Rohstoffen und eine konsequente Nutzung von Recyclingrohstoffen", so Großmann abschließend.

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