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Zweites Architekturgespräch im Reichstagsgebäude

(16.11.2001) Gemeinsames Architekturgespräch des Bundesministers für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sowie der Bundesarchitektenkammer am 15. November 2001 in Berlin.

"Der öffentliche Bauherr hat eine eigene baukulturelle Verantwortung. Dafür sollte er auch eine Vorbildfunktion übernehmen. Zu dieser Verantwortung stehe ich", sagte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Kurt Bodewig am Donnerstag anlässlich des Architekturgespräches im Reichstag. Die Veranstaltung fand vor rund 120 Fachleuten unter dem Titel "Architektur und Baukultur - Möglichkeiten und Grenzen des Bauherrn Demokratie" statt.

Minister Bodewig verwies nicht nur auf die Vorbildfunktion des öffentlichen Bauherren. Er hob dabei auch die entsprechenden Leistungen des Bundes in diesem Bereich hervor. Als Beispiel nannte er die Regierungsneubauten in Berlin. "Die Regierungs- und Verfassungsneubauten sind nicht nur sehenswert. Wir sind auch rücksichtsvoll mit dem historischen Baubestand umgegangen und haben auf eine städtebauliche Einbindung geachtet", sagte der Minister und hob zwei weitere Punkte hervor, die verdeutlichten, wie der Bund seine baukulturelle Verantwortung wahrnimmt. So seien die Bauverwaltungen verpflichtet, bei allen Bundeshochbauten, die sich dafür eignen, grundsätzlich offene Wettbewerbe vorzusehen. Damit sollen verstärkt junge Büros eine Chance erhalten. Zweitens habe der Bund einen Leitfaden nachhaltiges Bauen erarbeitet. Diese Arbeitshilfe erleichtert die Umsetzung des ganzheitlichen Ansatzes bei Bundesmaßnahmen. So verpflichtet sie die Finanzbaufachverwaltungen der Länder, die über den Lebenszyklus des Gebäudes mitlaufenden Betriebs- und Nutzungskosten einzukalkulieren.

Der Minister rief dazu auf, in der schwierigen Phase, in der sich die Bauwirtschaft derzeit befinde, an einer guten Planung und Bauqualität festzuhalten. Dies sei eine gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten, die des öffentlichen Bauherrn, aber auch die der Architekten und privaten Kunden. Bodewig verwies auf die gemeinsame Initiative "Architektur und Baukultur", die wesentlich das Ziel habe, für Qualitätsbewusstsein zu werben und den Dialog darüber aufzunehmen.

Als nächsten Schritt in diesem Prozess nannte er den Kongress "Baukultur in Deutschland", der vom 3. bis 5. Dezember in Köln stattfindet. Dort sollen die Ergebnisse der Initiative auch einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werden. Der Minister lud alle Beteiligten zu diesem Kongress ein.

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