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Spezialisten aus dem Wald - Verwendung heimischer Hölzer

(20.11.2001) Kinderspielzeug, Sportgeräte, Musikinstrumente, Elemente zur Gartengestaltung, Möbel und komplette Häuser: Holz ist der einzige Bau- und Werkstoff, der uns überall begegnet. Doch Holz ist nicht gleich Holz, für jeden Zweck wachsen vor unserer Haustür die geeigneten Holzarten und Holzqualitäten.

So müssen die in Wohnhäusern und gewerblichen Bauten verwendeten Holzarten vor allem tragende und stützende Funktionen übernehmen und alle bautechnischen Anforderungen zuverlässig erfüllen. Hölzer mit der erforderlichen Festigkeit sind hier gefragt, wie etwa die heimische Fichte, Kiefer oder Douglasie. Kiefer und Lärche bieten darüber hinaus eine hohe Dauerhaftigkeit: Auch Brücken und Türme, die teilweise extremen Witterungen trotzen müssen, werden aus diesem Holz gebaut. Sogar gegenüber aggressiven Chemikalien ist heimisches Holz, wie das der Lärche, im Allgemeinen wiederstandsfähiger als herkömmliche Baustoffe: So können auch industrielle Produktions- und Lagerhallen, Streumittellager und landwirtschaftliche Zweckbauten aus Holz gebaut werden, und dokumentieren die universelle Einsatzfähigkeit dieses natürlichen Materials.

Auch in Innenräumen, wo in erster Linie dekorative Gestaltungsmöglichkeiten zählen, gibt es für jeden Einrichtungsstil das passende Holz. Von hellen, feinporigen Hölzern, wie Birke, Linde oder Rosskastanie, bis zu dunklen Hölzern mit markanter Maserung wie Ulme, Nuss- oder Kirschbaum: Alle Arten eignen sich für Möbel genauso wie für Parkett, Treppen und Türen.

Für die Fassadenverkleidung und Gestaltung des Außenbereichs, bei der wetterfeste, einfach zu verarbeitende Materialien gefragt sind, eignet sich heimisches Holz ebenfalls. Als besonders robust und wetterfest bietet sich die heimische Lärche an, aber auch Nadelhölzer wie Fichte, Tanne oder Kiefer. Holz ist durch seine hohe Abriebfestigkeit als Bodenbelag für Terrassen und Wege ideal und selbst hohe Zäune und große Pallisaden gliedern sich, aus diesem natürliche Material gefertigt, harmonisch in die grüne Umgebung ein.

Doch nicht nur unter qualitativen sondern auch unter ökologischen Aspekten spricht Vieles für die Spezialisten aus heimischen Wäldern: Das Prinzip der Nachhaltigkeit gewährleistet in Deutschland seit 250 Jahren, dass nur so viel Holz geerntet wird, wie dauerhaft zuwächst. Dabei wird ganzheitlich gewirtschaftet, sodass auch Boden, Tier- und Pflanzenwelt intakt bleiben. Bei heimischem Holz sind zudem die Transportwege zur Verarbeitung und zum Verbraucher kurz. Das senkt Schadstoffemissionen, aber auch Transportkosten.

Wer sich aus guten Gründen für das Bauen, Wohnen und Leben mit Holz entscheidet, sollte sich zugleich für Qualität aus heimischem Holz, dem über Generationen umweltschonend gewachsenen Werkstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft entscheiden.

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