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Die Chancen beim Modernisieren nutzen

(7.1.2002) Wer bei notwendigen Instandsetzungen auf energiesparende Möglichkeiten achtet, reduziert langfristig seine Nebenkosten.

Werterhalt und Wärmeschutz! Für die meisten Haus- und Wohnungsbesitzer sind das die Gründe, eine Modernisierung in Angriff zu nehmen. Häufig lassen sich die beiden Ziele kostensparend miteinander verbinden. Vor allem beim Altbau lassen sich die notwendigen Sanierungen mit sehr großen Steigerungen beim Wärmeschutz verbinden. Denn die Technik für optimale Dämmung ist noch keine 30 Jahre alt. Ölkrisen und ein gesteigertes Umweltbewusstsein führen seit den siebziger Jahren dazu, dass die Möglichkeiten, ein Haus mit wenig Energie zu beheizen, stetig verbessert werden.

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Der typische Altbau leidet aus heutiger Sicht unter zwei gravierenden Schwachstellen:

  • Einerseits die schlechtgedämmten Wände und Fenster und
  • andererseits eine uneffektive Heizungsanlage, deren Nutzungsgrad bei maximal 65 bis 80 Prozent liegt. Moderne Niedertemperatur- und Brennwertkessel erreichen einen Nutzungsgrad von über 90 Prozent.

Nur zum Vergleich: Ein Niedrigenergiehaus braucht heute nur noch 40 kWh bis maximal 70 kWh (das entspricht 4 bzw. 7 Liter Heizöl) pro Quadratmeter und Jahr zur Wohnungsheizung. Ein vergleichbares Haus aus den 60-er Jahren benötigt dagegen oft dreimal soviel - 250 kWh (25 Liter Heizöl) pro m² und Jahr oder mehr.

Durch Modernisierung von bestehenden Gebäuden können Eigentümer bis zu 70% Energie und Heizkosten sparen. Rund 30% kann oft allein durch die Dämmung der Außenwände eingespart werden. Am wirtschaftlichsten ist das, wenn die Fassade ohnehin renoviert werden soll.

Wenn bei der Instandsetzung Grundkosten für Gerüst und neuen Putz anfallen, ist das Anbringen der Dämmmaterials kein wesentlicher Kostenfaktor mehr. Häufig erspart die Dämmung sogar, dass der alte Putz abgeschlagen werden muss. Das Gleiche gilt, wenn ein neues Dach fällig wird. Wer als Hausbesitzer in diese Situation kommt, sollte unbedingt über eine moderne Dämmung der Dachschrägen nachdenken.

Weitere gravierende Schwachstellen alter Häuser sind oft Fenster und Heizung. Durch Austausch von Einfachverglasung durch Wärmeschutzglas oder durch Einbau eines modernen Brennwertkessels können ebenfalls erhebliche Einsparungen erreicht werden.

Größere Investitionen wollen die meisten Hausbesitzer verständlicherweise erst dann tätigen, wenn sie auch wirklich notwendig sind. Wer schon vorher etwas für den Wärmeschutz tun will, kann das auch günstig in Eigenregie. Dachboden- und Kellerdecke bilden bei den meisten älteren Gebäuden den Abschluss der beheizten Gebäudehülle. Das Anbringen einer Dämmstoffschicht ist handwerklich wenig anspruchsvoll und lohnt sich finanziell. Wenn Decke und Boden keine Kälte mehr abstrahlen, erhöht sich das Raumklima und die Füße bleiben endlich warm.

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