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Alte Häuser "warm einpacken" - aber bitte ohne "Lagerfeuer-Effekt"

(25.5.2002) Den "Lagerfeuer-Effekt" kennt jeder: Die dem Feuer zugewandte Körperseite "schwitzt", die entgegengesetzte "friert". Der Grund dafür: die Wärme des Lagerfeuers wird nicht auf kleinem Raum festgehalten, sondern entweicht überall hin. Vergleichbar ist diese Situation mit einem Wohnraum, dessen Außenwände nicht wärmegedämmt sind. Auch hier entweicht die Wärme relativ ungehindert durch Wände, Fenster, Dach und Boden nach draußen. Drinnen bleibt es vor allem in der kalten Jahreszeit immer zugig, ungemütlich und nur in der direkten Nähe der Heizkörper warm.

Damit aber nicht genug - diese ungemütliche Wohnatmosphäre muss auch noch teuer bezahlt werden. Denn viel zu viel Heizenergie geht auf diese Weise verloren - eine entsprechend hohe Heizkostenabrechnung ist die Folge.

Wer also Heizkosten einsparen will, sollte zuerst einmal darauf achten, die teure und wertvolle Heizwärme im Haus zu behalten. Dazu muss das Gebäude "warm eingepackt" werden - die Fassaden-Dämmung, ergänzt mit guten Isolierglas-Fenstern, ist der einfache und sinnvolle Weg dorthin. Gedämmt werden Hausfassaden in erster Linie mit Polystyrol ("Styropor"), Steinwolle und Mineralschaumplatten. Ein bereits seit 40 Jahren bewährtes Dämm-System auf der Basis von Polystyrol ist "StoTherm Classic" (Sto AG, Stühlingen). Damit wurden bis heute weltweit schon über 80 Mio. Quadratmeter Fassadenfläche gedämmt. Das spart viel Heizöl ein: Hochgerechnet mit rund 10 Liter Heizöl-Ersparnis pro Quadratmeter gedämmter Fassadenfläche entspricht dies pro Heizperiode dem Fassungsvermögen von rund 87.000 Heizöl-LKWs! Zusätzlich Heizenergie einsparen kann über das Dämmen hinaus eine leistungsfähige Heizanlage. Sie reduziert auch den Ausstoß schädlicher Abgase.

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