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Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie: Höhere Renditen durch effizientes Gebäudemanagement

(27.5.2002) Mit einer neuen Marktstrategie steuern die im Fachverband Immobilie im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V. organisierten Industrieunternehmen aus den Bereichen Entwickeln, Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden der Abschwungphase auf dem Gewerbe-Immobilienmarkt entgegen. Nach Einschätzung des Verbandes ließen sich durch effektiveres Gebäudemanagement im Durchschnitt mindestens 20 Prozent der heute üblichen Betriebskosten einsparen. Damit könne dem Teufelskreis aus niedrigen Renditen, Investorenrückzug, Auftragsrückgang, Ausdünnung des Anbietermarktes und damit verloren gehendem Know-how Paroli geboten werden. Deutschland brauche Immobilien, die gleichermaßen auf den Investor und Nutzer zugeschnitten sind, also Immobilien, die nicht nur Geld sparen, sondern auch Geld verdienen.

Karl Kommissari, Chef des Geschäftsbereichs Gewerbliche und öffentliche Gebäude der ABB, Zürich, und Vorsitzer des ZVEI-Fachverbandes Immobilie: "Wir entwickeln gewissermaßen 'komplexe Produkte' wie z.B. Krankenhäuser, Bankgebäude, Altenwohnheime oder sehr effektive Bürogebäude, die dem jeweiligen Nutzer den Rücken frei machen, um sich ganz auf sein eigentliches Kerngeschäft konzentrieren zu können." Alle Aktivitäten rund um diese Produkte orientierten sich am gesamten Lebenszyklus des Gebäudes, angefangen bei Konzeption, Finanzierung, Planung über Erstellung und Betrieb bis hin zum späteren Rückbau.

Während der Gebäudenutzer also seinen eigentlichen Geschäften nachgehen kann, übernimmt ein Auftragnehmer verantwortlich alle Leistungen und Services für das Gebäude und dessen Betrieb. Kommissari: "Neu ist außerdem, dass Investor und Nutzer es in Zukunft statt mit einer Vielzahl von Gesprächspartnern wirklich nur noch mit einem einzigen zu tun haben. Das heißt aber auch, wir müssen beim Auftraggeber ein starkes Vertrauen in unsere Arbeit aufbauen und dieses Vertrauen schließlich rechtfertigen."

In enger Zusammenarbeit mit dem Investor werde zunächst die Aufgabenstellung erarbeitet, die sich am Kerngeschäft des Nutzers ausrichtet und dabei auf Produktivität und Effektivität achtet sowie den raschen Wandel der Arbeitswelt berücksichtigt. Daraus ergibt sich für den Auftraggeber ein klar definierter, marktgerechter Preis bei überprüfbaren Qualitätsstandards für alle Leistungen. Angestrebt wird, die Wertschöpfungspotenziale der Immobilie zu erschließen, Lebensdauer, Auslastung und Rendite zu erhöhen und somit das Betriebsergebnis des Auftraggebers zu optimieren.

Kommissari: "Mit den neuen Gebäuden werden wir auch technologisch einen Quantensprung nach vorn machen. Alle Gebäudebereiche und Gewerke werden über eine Businfrastruktur (Anmerkung: siehe z.B. "EIB" oder "LON" ) zu einem System vernetzt, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und die Effektivität der Arbeit zu steigern. So muss ein Angehöriger eines in diesem Gebäude angesiedelten Unternehmens, um ein bereits realisiertes Beispiel zu nennen, beim Vorbereiten einer Sitzung weder seinen Schreibtisch verlassen, noch zum Telefonhörer greifen." Die Technik erlaubt, per Organizer die Teilnehmer einzuladen. Automatisch wird der Besucherdienst informiert, der auch die Zugangskarten für die virtuelle Rezeption erstellt. Bestellungen beim Catering-Service, Einstellen von Raumtemperatur und Lüftung, Bestellung von technischem Equipment und selbst der Taxiruf nach Ende der Sitzung werden komplett über den Organizer erledigt. "Hier entstehen Gebäude", so Kommissari, "die das Arbeiten angenehmer und wirkungsvoller machen, und die sich somit besser vermarkten lassen."

Die Mitglieder im Fachverband Immobilie wollen das Bauen in Deutschland sowohl für die Investorenseite als auch für die Anbieterseite effizienter und damit attraktiver machen. Diese Win-Win-Situation entsteht durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Spezialisten unter Federführung des Anbieters, der bereit ist, das Risiko mit dem Auftraggeber zu teilen. Während der traditionelle Bauprozess eine Aneinanderreihung vieler Einzelleistungen mit problembehafteten Schnittstellen ist, können heute bei den spezialisierten Anbietern umfassende Systemleistungen eingekauft werden. Kommissari: "So lassen sich allein durch vorausschauendes Gebäudemanagement bis zu einem Fünftel der Betriebskosten einsparen."

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