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ZDB: Tarifpartnerschaft am Bau nicht gefährden!

(8.6.2002) Die Arbeitgeber des Baugewerbes haben kein Verständnis dafür, dass die Gewerkschaft durch das Einleiten von Streikmaßnahmen den Flächentarifvertrag und die allgemeinverbindlichen Mindestlöhne gefährdet. Der Vizepräsident des ZDB, in dem 50.000 klein- und mittelständische Baubetriebe organisiert sind, Dipl.-Ing. Werner Kahl, erklärte in Berlin: "Ein Arbeitskampf in der schlimmsten Krise der Bauwirtschaft seit Kriegsende gefährdet nicht nur die Existenz von vielen Baubetrieben und Arbeitsplätzen, sondern stellt auch eine Gefahr für die Flächentarifverträge, die Baumindestlöhne und die gemeinsame Sozialkasse dar. Der erste flächendeckende Arbeitskampf seit 50 Jahren kommt für den Bau zu einer Unzeit."

Kahl weiter: "Die entscheidende Bewährungsprobe für die Bauwirtschaft kommt mit der EU-Osterweiterung erst noch auf uns zu. Wir können es uns nicht erlauben, dieser Herausforderung innerlich gespalten und ohne allgemeinverbindliche Tarifverträge und Mindestlöhne entgegenzutreten. Hier trägt die IG BAU eine hohe Verantwortung.

Arbeitgeber und Gewerkschaft haben in über 100 Stunden Verhandlung ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis erreicht. Die Arbeitgeber in Ost und West sind dabei an die wirtschaftliche Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gegangen, um eine Einigung zu erreichen. Ein Ergebnis in der Rahmenmaterie, bei der Sicherung der überbetrieblichen Altersvorsorge, bei den Mindestlöhnen sowie bei einer Lohnerhöhung, die die Beschäftigten des Baugewerbes nicht von der Lohnentwicklung anderer Branchen abgekoppelt hätte, war zum Greifen nah gewesen."

Kahl abschließend: "In der schwierigen Situation, in der sich die Bauwirtschaft befindet, hilft uns ein Streik nicht weiter. Die Arbeitgeber sind nach wie vor zu einem Tarifabschluss bereit. Ich fordere die Gewerkschaft auf, so schnell wie möglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren."

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