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Bei der Heizungssanierung: Alte Heizkörper vertragen sich meist gut mit einer modernen Ölheizung

(18.4.2003) Eine moderne, Energie sparende Ölheizung und voluminöse, womöglich jahrzehntealte Heizkörper harmonieren zumeist bestens. Deshalb müssen bei der energetischen Sanierung einer veralteten Ölheizung in aller Regel nur der Heizkessel und der Brenner erneuert werden, Heizkörper und Rohrleitungen bleiben erhalten. Das gilt nicht nur bei der Installation einer Öl-Niedertemperaturanlage, sondern auch für den Einsatz der Öl-Brennwerttechnik - so die Message des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO).

Da frühere Heizungsanlagen meistens großzügig ausgelegt wurden, sind die Flächen der Heizkörper auch groß genug, um den gewohnten Komfort wie Raumtemperatur oder Aufheizzeit nach einer Temperaturabsenkung zu gewährleisten. Beim Einsatz der Öl-Brennwerttechnik sollte der Heizungsbauer prüfen, ob die vorhandenen Heizkörper für den Brennwertbetrieb geeignet sind. Erfordert das Heizkörpersystem nämlich hohe Vorlauftemperaturen - damit sind meistens auch hohe Rücklauftemperaturen verbunden, kann es sein, dass die Nutzung des Brennwerteffektes nicht möglich ist.

Zur Überprüfung der Heizkörper zählt auch, ob alle Heizkörper mit Thermostatventilen ausgerüstet sind, betont das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO). Diese sind seit Jahren gesetzlich vorgeschrieben, ausgenommen sind nur Zimmer mit Raumthermostat. Durch den Heizungsfachmann voreinstellbare Thermostatventile ermöglichen eine Abstimmung der einzelnen Heizkörper. Dieser hydraulische Abgleich stellt sicher, dass jeder Heizkörper die für seine errechnete Leistung erforderliche Wassermenge erhält. Damit werden Strömungsgeräusche vermieden und der Stromverbrauch der Umwälzpumpe von vornherein auf das erforderliche Maß begrenzt.

Geprüft wird vom Heizungsbauer auch, ob der alte Schornstein noch zum neuen Heizkessel passt. Mitunter nämlich muss der Schornsteinquerschnitt den niedrigeren Abgastemperaturen und Abgasmengen moderner Ölheizkessel angepasst werden. Das klingt nach großem Aufwand, wird aber von den Fachleuten des Heizungshandwerks unkompliziert, relativ preiswert und ohne Schmutzanfall erledigt, denn Maurer- oder Stemmarbeiten sind gar nicht nötig. Stattdessen werden vom Dach aus korrosionsfeste Rohre in den alten Schornstein abgesenkt. Diese sind zwar vorgefertigt, aber so flexibel einsetzbar, dass sie ganz nach Bedarf angepasst werden können.

Wird im Zuge einer Heizungssanierung ein Öl-Brennwertgerät eingesetzt, muss in aller Regel eine feuchteunempfindliche Abgasleitung installiert werden. Auch diese wird unkompliziert vom Dach aus abgesenkt. Aufgrund der niedrigen Abgastemperaturen werden zunehmend Rohrsysteme aus Kunststoff eingesetzt.

Häufig wird die Abgasleitung für Brennwertgeräte als Doppelrohr ausgeführt: Durch das Innenrohr gelangen die Abgase ins Freie, durch das Außenrohr saugt das Brennwertgerät die Verbrennungsluft an. Dies ermöglicht einen raumluftunabhängigen Betrieb, außerdem wird durch die Vorerwärmung der Verbrennungsluft der Wirkungsgrad des Kessels nochmals erhöht.

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