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Wintergarten: Zuerst gut planen und dann genießen

(28.6.2003) Ein Wintergarten ist nicht nur Ersatz für die Terrasse in der kalten Jahreszeit, sondern auch luftiger Wohnraum im Sommer, Zimmer für Pflanzen oder Wärmepuffer für das Haus. Da die spätere Nutzung für die Planung wichtig ist, sollten sich Bauherren schon vorher darüber im Klaren sein. Ist dann die Genehmigung der Baubehörde erteilt, kann der Wintergartenbau beginnen. Die Experten von TÜV Süddeutschland haben dazu einige Tipps zusammengestellt.

Glaswahl: Eine hochwertige Wärmeschutzverglasung ist auf jeden Fall empfehlenswert, auch wenn der Wintergarten nur saisonal genutzt wird. Denn hochwertiges Glas senkt nicht nur Wärmeverluste und Energieverbrauch, sondern verhindert im Winter auch ein Beschlagen der Scheiben.

Heizung: Soll der Wintergarten ein zusätzlicher Wohnraum sein, ist eine Heizung auf jeden Fall ein Muss. Wird er jedoch nur zeitweise oder für Pflanzen genutzt, ist eine extra Heizung nicht unbedingt nötig. Allerdings kann eine Heizung - egal bei welcher Nutzung - bei beschlagenen Fensterscheiben Abhilfe schaffen.

Belüftung: Die Faustregel sagt, mindestens 10 Prozent der Fensterflächen sollen sich öffnen lassen. Der Luftaustausch im Wintergarten ist extrem wichtig, um Wärmestaus und Schwitzwasserbildung zu vermeiden. Deshalb sollten die Fenster sowohl oben, als auch unten eine Lüftungsöffnung haben. So kann die verbrauchte Luft oben entweichen, während unten Frischluft angesaugt wird.

Lage: Ideal sind - je nach Nutzungszeit und Nutzungsart - die Südwest- oder Südostseite des Hauses. Wer eine reine Südausrichtung vorsieht, sollte wegen der starken Sonneneinstrahlung viele senkrechte Fensterflächen einplanen. Bei einer Nordausrichtung sollte dagegen der flachgeneigte Glasanteil möglichst hoch sein, um auch noch diffuse Sonnenstrahlen auszunutzen. Im Winter entsteht dann auch ein Wärmepuffer für das Gebäude.

Sonnenschutz: Bei Sonneneinstrahlung wird es im Wintergarten schnell sehr warm. Damit er nicht völlig überhitzt, ist ein Schattenspender unbedingt einzuplanen - insbesondere bei nach Süden ausgerichteten, flachgeneigten Glasflächen. Außenliegende Jalousien sind dabei wirkungsvoller als innenliegende. Helle, das Sonnenlicht reflektierende Farben steigern den Schutz zusätzlich.

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