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Uneingeschränkte Ballwurfsicherheit mit Gipsfaser-Platten

(30.6.2003) Wand- und Deckenkonstruktionen in Sporthallen sollen nicht nur brand- und schallschutztechnische Anforderungen erfüllen. Darüber hinaus müssen sie auch ballwurfsicher sein. Das bedeutet, dass Wandverkleidungen den mechanischen Beanspruchungen durch Bälle dauerhaft standhalten müssen, ohne dass es zu wesentlichen Veränderungen an Oberfläche und der Unterkonstruktion kommt. Nach jüngsten Untersuchungen der Freien Materialprüfanstalt, Stuttgart erfüllen Fermacell Gipsfaser-Platten diese Anforderungen, die an die Ballwurfsicherheit von Bauelementen nach DIN 18032-3 gestellt werden.

Zu unterscheiden ist zwischen eingeschränkter und uneingeschränkter Ballwurfsicherheit:

  • Um die eingeschränkte Ballwurfsicherheit zu testen, werden die Wände 54 Mal aus verschiedenen Winkeln mit einem Handball beschossen. Die Aufprallgeschwindigkeit beträgt dabei 23 m/sec. Anschließend dürfen die Wände weder Dellen noch abgebrochene Kanten aufweisen.
  • Um das Prädikat "uneingeschränkte Ballwurfsicherheit" zu erhalten, müssen die Wände zusätzlich einem Hockeyball, der 12 Mal mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 18 m/sec auftrifft, standhalten. Auch danach darf die Fläche keinerlei Beschädigung aufweisen.

Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass mit Fermacell beplankte Wandkonstruktionen beiden Tests ohne jegliche Beschädigung standhalten.

Homogene Plattenstruktur sorgt für Stabilität: Zu diesem positiven Ergebnis trägt ganz wesentlich die Zusammensetzung der Platte bei. Sie besteht zu 80 Prozent aus Gips und zu 20 Prozent aus Papierfasern. Die hohe Rohdichte von 1150 kg/m³ verleiht ihr zusätzliche Stabilität. Durch die Papierfaserarmierung entsteht außerdem eine homogene Plattenstruktur, die die Gipsfaser-Platten extrem widerstandsfähig gegen Zug, Druck und Durchbiegung macht.

Einfache Verarbeitung

Bei einer uneingeschränkt ballwurfsicheren Wandkonstruktion werden 12,5 Millimeter dicke Gipsfaser-Platten zweilagig aufgebracht. Der maximale Achsabstand der Unterkonstruktion beträgt 330 Millimeter. Die erste Lage wird mit Klammern von mehr als 40 Millimetern Länge auf der Unterkonstruktion befestigt. Durch diese erste Lage hindurch erfolgt die Befestigung der zweiten Lage in der Unterkonstruktion. Dazu werden Klammern von mehr als 50 Millimeter Länge benutzt. Nur die Fugen der zweiten Lage werden mit dem zum System gehörenden Fugenkleber verklebt.

Für die eingeschränkte Ballwurfsicherheit genügt eine Lage der 12,5 Millimeter dicken Ausbau-Platten. Die Stoßfugen werden hier als Klebefuge ausgeführt.

Fazit: Ballwurfsichere Wand- und Deckenkonstruktionen lassen sich einfach und ohne Spezialerzeugnisse mit handelsüblichen Fermacell Gipsfaser-Platten der Xella Trockenbau-Systeme GmbH erfüllen. Dadurch vereinfachen sich für Händler und Verarbeiter die logistischen Abläufe und verringern sich die Kosten.

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