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225.000 Bauanträge für Ein- und Zweifamilienhäuser bis Jahresende erwartet

(19.8.2003) Bis zum Jahresende werden mehr als 225.000 Bauanträge für Ein- und Zweifamilienhäuser eingereicht werden. Die Pläne der Bundesregierung, die Eigenheimzulage zu streichen, sorgen nach Marktbeobachtung des Verbandes Deutscher Makler (VDM) für deutliche Vorzieheffekte bei Häuslebauern in Deutschland. Bereits in den ersten drei Monaten dieses Jahres habe es einen Anstieg der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 53,5 Prozent gegeben.

Zwar beflügele die nach wie vor ungewisse Zukunft der Eigenheimzulage die Hauskäufer zu einem schnellen Baubeginn bzw. Ankauf. "Dennoch sollte mit Umsicht und Überlegtheit der Schritt ins Eigentum gemacht werden. Das Kaufumfeld ist in diesem Jahr denkbar günstig. Doch sollte der Baubeginn nicht überstürzt werden", betont Jürgen Michael Schick, Bundespressesprecher des Verbandes Deutscher Makler (VDM).

Wer sich die alte Eigenheimförderung sichern wolle, müsse noch in diesem Jahr einen Bauantrag stellen bzw. einen Kaufvertrag unterschreiben. Deswegen gebe es in diesem Jahr einen signifikanten Nachfrageanstieg nach den eigenen vier Wänden. Grundsätzlich aber gelte, dass zunächst das passende Grundstück bzw. das geeignete Objekt gefunden werden müsse. Hier sollten Erwerber nichts über das Knie brechen. "Auch bei der Immobiliensuche gilt: So viel Schnelligkeit wie möglich, soviel Zeit zum Überlegen wie nötig", meint Maklersprecher Schick. Grundsätzlich sollten nur vorher genau ausgesuchte Immobilien in Erwägung gezogen werden. Häuslebauer und Immobilienmakler würden zunächst gemeinsam die Lage sondieren und sodann die Baubeschaffenheit bzw. die Finanzierbarkeit prüfen. Auf jeden Fall sollten Eigennutzer etwa 20 Prozent Eigenkapital zur Verfügung haben. Die Finanzierung dürfe auch angesichts des drohenden Wegfalls der Eigenheimförderung nicht auf den letzten Cent kalkuliert werden.

Zum Umgang mit den Kreditinstituten hat Maklersprecher Schick eine gute Nachricht: "Fast alle Banken finanzieren heute wieder den Hauskäufer, der ins eigene Heim ziehen will. Die Finanzierungszurückhaltung des letzten Jahres haben die meisten Banken abgelegt". Zudem seien die Zinsen historisch günstig.

Die eigengenutzte Immobilie sei nach wie vor ein Garant für Sicherheit im Alter. Zahlreiche Studien hätten belegt, dass Eigentümerhaushalte bereits nach 15 Jahren deutlich mehr Geldmittel zur Verfügung hätten als Mieterhaushalte. Die Sorge vor einem möglichen Arbeitsplatzverlust lasse sich absichern mit einer Verdienstausfallversicherung, die es bei jedem VDM-Makler gebe. Sie sorge dafür, dass bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit die monatlichen Raten bezahlt würden und der Immobilienkäufer sein Haus auch "im Fall der Fälle" halten könne.

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