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Baukasten-Dachelemente sorgen z.B. für Wohnstudio-Feeling - und halten warm

(27.8.2003) Und fertig ist die Gaube: Innerhalb von nur zwei Stunden ist das Fertigelement mit dem Kran aufs Dach gehievt und montiert. Der Innenausbau kann beginnen.

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Irgendwann erwischt es jeden Hausherrn kalt: Der Sohn möchte sein eigenes Reich, oder die Gattin ein Heimbüro. Aber was tun, wenn die Bedürfnisse der Familie wachsen, das eigene Haus aber nicht? Immer öfter heißt die Lösung: Raus mit den Spinnweben aus dem Dachboden. Aber Achtung: Wer das Oberstübchen aus dem Dornröschenschlaf reißt, um es in ein lichtdurchflutetes Wohnstudio zu verwandeln, muss aufpassen, dass es bei der nächsten Heizkostenabrechnung kein Zähneklappern gibt.

"Gerade beim Dachausbau spielt die richtige Dämmung eine entscheidende Rolle", weiß Giovanni Riello von der Firma Puren Schaumstoff GmbH in Überlingen aus Erfahrung. "Man muss zum Beispiel bedenken, dass Holz die Wärme besser leitet als viele moderne Dämmstoffe." Wer also daran denkt, sich nachträglich eine Dachgaube auf den womöglich schon gedämmten Speicher zu setzen, muss darauf achten, dass diese kein Loch in die Wärmeisolierschicht reißt, die das Dach wie ein Mantel einhüllt - die Holzbohlen der Dachkonstruktion werden ansonsten schnell zu so genannten Wärmebrücken, über die sich die kostbare Heizenergie ihren Weg ins Freie sucht.

Auch Dachgauben selbst werden durch ihre Holzkonstruktion oft zum heimlichen Wärmekiller. "Da muss man eine clevere Lösung finden", sagt Giovanni Riello. Die, die er in petto hat, ist nicht nur clever, sondern auch simpel: Dachgauben-Bausätze, die komplett aus demselben Material bestehen, aus dem auch die besten derzeit erhältlichen Dach-Dämmstoffe konstruiert sind: Polyurethan-Hartschaum. "Innerhalb von zwei Stunden ist eine solche Gaube locker mit dem Kran auf das Dach gehievt und fest montiert", berechnet Giovanni Riello den Zeitaufwand. Mit Hilfe von stabilen Lochblechen und Bauklebstoffen sicher verankert, werden diese Gauben nahtlos an die Dämmschicht angeschlossen und lassen Holz-Wärmebrücken keine Chance. Nach der Montage können Heimwerker sofort mit Tapeziertisch und Farbeimer anrücken.

Noch ein Vorteil: Da der baubiologisch unbedenkliche Hochleistungs-Dämmstoff Polyurethan die Wärme besser im Raum hält als jedes andere in der Praxis eingesetzte Dämmmaterial, können moderne Dachgauben obendrein sehr schlank ausfallen. "Mit Polyurethan-Hartschaumdämmplatten lassen sich die strengen Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung eben auch ohne hässliche, dicke 'Thermoskannenwände' erfüllen", bemerkt dazu Dipl.-Ing. Joachim Kleser, der Dämmstoff-Hersteller als Bausachverständiger von Bayer Polymers berät. "Damit behält auch der Architekt alle gestalterischen Freiheiten." Mittlerweile liefert Puren drei Gaubentypen serienmäßig – von der Spitz- bis zur Satteldachgaube. Besonders kreative Bauherren können sich bei den Überlingern aber auch Sonderanfertigungen zurechtschreinern lassen.

Ist die Gaube auf dem Dach, ist für die nächsten Jahrzehnte erst einmal Ruhe. Denn: "Anders als eine teure Heizanlage baut man eine Dämmmaßnahme einmal ein und kann sich dann über Jahrzehnte drauf verlassen – ohne teure Wartung", rechnet Kleser vor. Alles easy also? Fast. Bevor man den Kran anrücken lässt, sollte man in jedem Fall Fachleute die Bausubstanz auf Herz und Nieren prüfen lassen: Stimmen die Abstände zum Nachbarhaus? Statik o.k.? Dann steht dem warmen Wohnstudio im Oberstübchen nichts mehr im Weg.

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