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Jetzt an die kalten Tage denken: Ist die eigene Heizung fit für den Winter?

In einer Heizperiode ist eine Heizungsanlage etwa 1.350 bis 1.500 Stunden in Betrieb. Gleichwohl lassen viele Eigentümer - bzw. ihre Vertreter - bei ihrem Heizungssystem keine regelmäßige Wartung durchführen. Damit abe eine Heizungsanlage ihre durchschnittliche Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren erreichen kann, ist es notwendig ...

  • regelmäßig die Heizflächen im Wärmeerzeuger zu reinigen,
  • die Regelungstechnik zu überprüfen und
  • den Brenner einzustellen.

Diese Maßnahmen tragen nicht nur einem dauerhaft störungsfreien Betrieb bei, sondern senken außerdem den Energieverbrauch des Systems.

Wichtig: Die Wartung von Heizgeräten und die Störungsbeseitigung dürfen nur von Fachhandwerkern ausgeführt werden. Diese stellen bei einer Wartung und Inspektion die Gebrauchsfähigkeit und damit die Sicherheit der Anlage fest.

Der Hauseigentümer kann darüber hinaus aber doch auch selbst etwas für die Betriebssicherheit seiner Heizanlage tun: Ist das Haus zum Beispiel mit Gas versorgt, raten Experten einmal im Jahr zu einem "Check". Dabei ist darauf zu achten, dass Absperreinrichtungen am Gas-Hausanschluss und an Gaszählern frei zugänglich sind. Frei verlegte Gasleitungen müssen gut befestigt sein und dürfen nicht als Lastenträger zweckentfremdet werden. Gasleitungen sollte man ferner in regelmäßigen Abständen auf Roststellen untersuchen, die sich besonders gern an Wand- und Deckendurchführungen sowie in feuchten und unbelüfteten Räumen bilden. Bei der Verkleidung von Gasrohren ist für ausreichende Lüftungsöffnungen zu sorgen.

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