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Autostadt Wolfsburg: Unsichtbare Leitern sorgen für Durchblick

(12.1.2004) Mitternacht in der Autostadt in Wolfsburg: Das KonzernForum (siehe Bing-Maps und/oder Google-Maps) ist in mildes Licht getaucht. Jetzt befinden sich nur noch Sicherheitskräfte und Reinigungspersonal auf der großen Piazza mit ihren zwölf hohen, drehbaren Glastüren, durch die noch vor wenigen Stunden tausende Besucher die Autostadt betreten haben:

Plötzlich kommt Bewegung in die gläsernen Drehtore: Aus unscheinbaren Holmen in der Glasfront werden Leitern. Mit einem Hebelgriff klappen die Glasreiniger der Autostadt Sprossen aus, auf denen sie 20 Meter in die Höhe steigen. "Die Leitern sind fest in die Tor-Holme integriert und fallen gar nicht auf. So haben die Besucher ungestört freien Ausblick", meint Ralf Kösters vom Facility Management des Erlebnis- und Kompetenzzentrums.

Fassaden und Dächer aus Glas, gläserne Türme und offene Portale prägen das Erscheinungsbild der Autostadt Wolfsburg. Eine Schlüsselrolle spielt das "KonzernForum" mit seiner Piazza, die als Empfangshalle dient. Ihre großen gläsernen Drehtore sind wie Flugzeugflügel gewölbt. Um sie zu schließen, werden sie wie Lamellen eines Vorhangs eingedreht.

Das Reinigungsteam der Autostadt arbeitet ausschließlich nachts, "denn tagsüber würde unsere Arbeit die Besucher stören", erläutert Kösters. Mehr als zwei Millionen Gäste besuchen die Autostadt pro Jahr. "Der erste Eindruck entscheidet. Daher legen wir besonderen Wert auf Sauberkeit und Ästhetik". Um beide Ansprüche zu erfüllen, entwickelte die Günzburger Steigtechnik maßgeschneiderte Aufstiegshilfen. Die Experten für Sonderkonstruktionen fertigten spezielle Einholmleitern, die unauffällig in die Tore der Piazza integriert sind: In Ruheposition liegen die Sprossen im mittig angeordneten Rohrholm, eingeklappt und arretiert.

Fassadenreinigung, Steighilfen, Autostadt Wolfsburg

"Die Konstruktion ist nicht nur pfiffig, sondern auch sehr sicher", unterstreicht Ferdinand Munk von der Günzburger Steigtechnik. Ein Spezialgeschirr mit Gummiseil sichert die Arbeiter zusätzlich. Die Sprossen sind längsgeriffelt und verfügen über eine Seitenbegrenzung. Dieses schließt seitliches Wegrutschen aus. Ein Riegel sichert gegen Missbrauch durch Dritte. "Innerhalb von acht Stunden war jede der zwölf Einholmleitern fertig montiert und einsatzbereit", erinnert sich Munk an die Montage.

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