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Nur wer richtig regelt, spart tatsächlich durch Brennwerttechnik

(16.1.2004) Die Brennwerttechnik ist auf dem Vormarsch, nicht zuletzt auf Grund neuer Verordnungen und steigender Energiepreise. Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich deshalb bei einer Modernisierung für das sparsame Heizverfahren. Sein Vorzug besteht darin, nicht nur die Wärme zu nutzen, die beim Verbrennen von Gas oder Öl entsteht, sondern auch die Abgaswärme, die sonst durch den Schornstein entweicht. Das reduziert die Energiemenge, die zur Bereitstellung von Heiz- und Brauchwasser benötigt wird, um rund 30 Prozent. Aber auch der Ausstoß von Kohlenmonoxid sinkt um etwa 20, der von Stickoxiden um circa 30 Prozent.

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Damit eine Kondensation des Abgases stattfinden und so optimal für den Brennwerteffekt genutzt werden kann, sollte z.B. die Rücklauftemperatur des Heizwassers unter 55 °C liegen. Das gelingt nur dann zuverlässig, wenn ausschließlich eine bestimmte, vorab berechnete Menge an Heizwasser in den Radiator fließt und dort richtig abkühlt. Voreinstellbare Thermostatventile können beispielsweise dafür sorgen, dass durch einen exakt dimensionierten Wohnzimmer-Radiator nur die nötige Menge - etwa 100 Liter pro Stunde - fließt; ohne Voreinstellung können es bis zu 250 Liter sein. Weil viele Thermostatventile, die vor 1988 eingebaut wurden, nicht über diese Möglichkeit verfügen, kann hier auch der Brennwerteffekt nicht umfassend genutzt werden. Das bedeutet: Weniger Energieeinsparung, höhere Kosten, mehr Schadstoffausstoß.

Voreinstellbare Ventileinsätze lassen sich z.B. an Danfoss-Ventilen problemlos nachträglich einbauen. Schnell und ohne Schmutz zu verursachen, wird der alte Ventileinsatz vom Heizungsfachmann heraus- und der neue hineingedreht. Ein neuer Fühler kann nun mit dem montagefreundlichen Schnapp-Verschluss einfach aufgesteckt werden. Das ist sinnvoll, denn auch bei den Reglern hat sich Einiges getan: In modernem Design und mit besonders feinfühliger Technik - wie der RA 2000 - sorgen sie für eine ansprechende Optik am Heizkörper und hohen Wärmekomfort bei geringem Energieverbrauch. So tragen sie bei einer Modernisierung erheblich zum Energiesparpotenzial bei.

Aber nicht nur die technischen Aspekte sprechen für eine Modernisierung. Als praktisch erweisen sich auch die kleinen Brennwertwandgeräte, die sich problemlos überall platzieren lassen und damit den Heizkeller für eine neue Nutzung freigeben. Nicht zuletzt finanzielle Anreize des Staates in Form zinsverbilligter Darlehen machen die Heizungsmodernisierung attraktiv. Im Rahmen des CO₂-Gebäudesanierungsprogramms können die Besitzer eines 120 Quadratmeter großen Einfamilienhauses durch die Umrüstung auf Brennwerttechnik plus solarthermische Anlage mit einer Förderung von rund 9.600 Euro rechnen.

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