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US-Notenbank-Protokoll lässt Baugeldzinsen steigen

(1.2.2004) Mit der Veröffentlichung des Protokolls der letzten Notenbank Sitzung ist es Mitte der Woche zu einem kräftigen Renditeanstieg bei den US-Staatsanleihen gekommen, der auch die Kapitalmarktzinsen in Euroland um rund 15 Renditestellen nach oben klettern ließ. Dabei hat die Federal Reserve nur eine Formulierung geändert: Hatte sie bisher immer davon gesprochen, die Leitzinsen "noch für eine beträchtliche Zeit" tief zu halten, so spricht sie jetzt davon, dass sie "geduldig" über das Leitzinsniveau entscheiden wird. Das hat bei vielen Investoren die Furcht vor einer schnelleren Leitzinserhöhung geschürt und zu Verkäufen bei Treasury-Bonds geführt. Die Notenbank weist allerdings gleichzeitig auf eine weiterhin eher zurückgehende Inflationsrate hin, so dass Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, fest davon überzeugt ist, in den nächsten Monaten keinesfalls eine Leitzinserhöhung in den USA zu sehen. Die Zinsentwicklung in Euroland reagiert unverändert auf die Impulse aus den USA. Auch wenn die Stimmungsindikatoren in Europa nach wie vor besser werden, bleiben die realen Wachstumsprognosen unter dem langjährigen Durchschnitt. Die EZB wird daher die Leitzinsen für absehbare Zeit stabil halten. Für die Kapitalmarktzinsen sieht man bei Interhyp gemessen an den 10-jährigen Pfandbriefrenditen eine Bandbreite zwischen 4,15% und 4,60%. Nach der vor 2 Wochen angekündigten Korrektur haben wir uns jetzt wieder in der Mitte dieser Spanne bei 4,40% eingependelt. Während die Konditionen für Annuitätendarlehen im Wochenverlauf gestiegen sind, sind Konstant-Darlehen und Produkte mit variablen Zinsbindungen weiterhin zu unverändert günstigen Konditionen zu haben.

Für sicherheitsorientierte Immobilienkäufer, die bis zur endgültigen Rückzahlung keine Änderung der Monatsraten mehr riskieren wollen, bietet derzeit ein Konstant-Darlehen über 27 Jahre mit einer Effektivverzinsung von nur 5,19% eine ideale Möglichkeit, das historisch niedrige Zinsniveau zu sichern. Immobilienkäufer, die auch für die nächsten Jahre auf schwaches Wachstum und damit niedrige Geldmarktzinsen setzen, können mit dem FlexPlus-Darlehen, das an den 6-Monats-EURIBOR-Satz gekoppelt ist, ihre monatliche Belastung sehr niedrig halten. Sie haben über eine Zinsobergrenze aber gleichzeitig eine Absicherung gegen einen unerwartet starken Zinsanstieg. Zusätzlich kann das FlexPlus jeweils zum Zinsanpassungstermin auch in eine Festzinsbindung gewandelt werden.

Die Bestsätze (effektiv) für Annuitätendarlehen liegen derzeit

  • für 5 Jahre bei 3,88%,
  • für 10 Jahre bei 4,61%,
  • für 15 Jahre bei 4,97%,
  • für 20 Jahre bei 5,42% und
  • für 27 Jahre bei 5,19%.

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