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12. Internationale Fachmesse für Bauen mit Holz, Dach- und Trockenbau findet in Friedrichshafen statt

Deutscher Holzbautag 2004(27.2.2004) Der Schwabe baut auf Holz: Bundesweit liegt er damit an der Spitze. 20 Prozent der Eigenheime werden in Baden-Württemberg aus Holz gefertigt. Auch im Messebau ist Holz ein tragendes Element: Die Holzkonstruktionen der neuen Messehallen in Friedrichshafen beeindrucken mit ihren großen Spannweiten und wurden deshalb auch mit dem Holzbaupreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Das Ambiente ist geradezu maßgeschneidert für die Fachmesse "Holzbau und Ausbau", die vom 6. bis 9. Mai 2004 in Friedrichshafen stattfindet. Insgesamt rund 300 Aussteller aus dem In- und Ausland werden mit ihrem Angebot erwartet.

Alle Bereiche des Zimmererhandwerks, Bausysteme, Baustoffe, Bauhilfsmittel und Dämmstoffe sowie Trocken- und Montagebau bilden das breite Spektrum des Messeangebotes. Der Deutsche Holzbautag 2004, den der Bund der Deutschen Zimmermeister im Rahmen der "Holzbau und Ausbau" auf dem Messegelände veranstaltet, unterstreicht die Leitfunktion der Messe. Architekten- und Ingenieurtag sowie der Tag der Baufamilie bilden das Rahmenprogramm rund um die Fachmesse. Insgesamt werden etwa 25.000 Fachbesucher erwartet.

Bauen mit Holz sowie Dach- und Trockenbau sind die Themen der internationalen Fachmesse, die als Branchentreff des Zimmererhandwerks gilt. Matthias Krauss, Vorstandsvorsitzender der Maffell AG und Vorsitzender des Fachbeirates, sieht die Fachmesse "Holzbau und Ausbau" als die Leitmesse der Branche. "Sie steht für Kontinuität und Stabilität und ist eine wichtige Plattform für das Zimmerergewerbe. Diese Vorteile sind vor allem dann besonders wichtig, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig werden", sagte Krauss vor Journalisten.

Holzbaugewerbe mit Zuversicht

"Das deutsche Zimmerer- und Holzbaugewerbe hat sich in den vergangenen Jahren neu aufgestellt. Wir sind gewappnet für die Herausforderungen der Zukunft und blicken daher auch einigermaßen zuversichtlich nach vorne." Dieses Resümee zog Heinrich Cordes, Vorsitzender des Bundes Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes anlässlich der Fachpressekonferenz zur "Holzbau und Ausbau" in Biberach. Cordes gab sich optimistisch, dass sich in diesem Jahr der allgemeine Abwärtstrend in der Bauwirtschaft spürbar verlangsamen werde. "Dafür wird es auch Zeit, denn die Bauinvestitionen sind im Jahr 2002 um 5,8 Prozent und in 2003 um 4 Prozent massiv zurück gegangen. In diesem Jahr rechnen wir jedoch noch mit einem Rückgang um 1 Prozent und erhoffen für 2005 die Trendwende." Cordes begründete seine Hoffnung mit der Entwicklung der Baugenehmigungen, die in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres wertmäßig um etwa 2 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen. Ausschlaggebend dafür sind die Wohnungsbaugenehmigungen mit einem Zuwachs um 11,5 Prozent auf 37,2 Milliarden Euro. Im Zeitraum Januar bis Oktober 2003 wurde der Bau von 241.000 Wohnungen genehmigt. Das waren 9,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zwar handle es sich dabei um Vorzieheffekte, so der Vorsitzende des Bundes Deutscher Zimmermeister, aber man gehe doch davon aus, dass in diesem und im nächsten Jahr der Wohnungsbau dadurch einen Schub bekäme.

Auf die Situation des Zimmerer- und Holzbaugewerbes ging Helmut Reichle, Präsident des Verbands in Baden-Württemberg, ein. Die Unternehmen müssten sich jetzt auf ihre klassischen Aufgaben in der Sanierung und Renovierung konzentrieren: "Baden-Württemberg ist das Land des Holzbaus und das Land der Häuslebauer." Die Chancen und Perspektiven seien nicht schlecht, wenngleich Reichle einräumte, dass die Zahlungsmoral der Bauherren und Kunden immer schlechter werde. "Kaum jemand zahlt seine Rechnung sofort und ohne Abschläge. Eine Tatsache, mit der viele Handwerksunternehmen schwer zu kämpfen haben."

Deutscher Holzbautag 2004

"Erfolg meisterlich gestalten." Unter diesem Motto steht der Deutsche Holzbautag 2004, der im Rahmen der Fachmesse stattfindet. Wie man Erfolg meisterlich gestaltet, wird Motivationstrainer Antony Fedrigotti aus Augsburg "in einem emotionalen Feuerwerk" aufzeigen. Im Fachprogramm geht es um die Themen Strategische Erfolgsplanung und Steuerung sowie um die Gestaltung im Holzbau. Die Europäische Vereinigung des Holzbaues, Luxemburg, der Bund Deutscher Zimmermeister (BDZ) im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Baden-Württemberg als ideelle Träger sehen das Zimmererhandwerk als Umwelthandwerk mit Hightech-Leistung.

Architektentag am Freitag, 7. Mai 2004

Die Architektenkammer Baden-Württemberg unterstützt den Architektentag auf der "Holzbau und Ausbau". Die Internationale Fachmesse bietet am Freitag, 7. Mai 2004 ein spezielles Rahmenprogramm, das die Kollegen der Architektenkammergruppe Bodenseekreis organisieren. Die Architektenkammer Baden-Württemberg trägt dieses bisher einmalige Projekt mit. Das Programm ist eingebettet in die große Veranstaltungsreihe "Architektursommer 2004", den die Kammer Baden-Württemberg im kommenden Jahr in Oberschwaben plant.

Mit dem Holzbaupreis ausgezeichnet

Die Neue Messe Friedrichshafen ist mit dem Holzbaupreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Der Bau beweise, dass auch große Projekte wirtschaftlich und gestalterisch erfolgreich mit Holzkonstruktionen erstellt werden können, so das Urteil der Jury, die aus sieben Architekten und Diplomingenieuren bestand. Die Neue Messe Friedrichshafen ist einer der fünf Preisträger, denen der baden-württembergische Holzbaupreis 2003 vom Landesbeirat Holz, dem Holzabsatzfonds und dem Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg verliehen wurde. Insgesamt waren 136 Arbeiten eingereicht worden. Der Holzbaupreis wird seit 1979 alle drei Jahre vergeben und ist eine Auszeichnung für Architekten, Tragwerkplaner und Bauherren. Er würdigt und dokumentiert den vorbildhaften Einsatz von Holz im Bauwesen.

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