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Sonnenwärme zu jeder Jahreszeit?!

(1.4.2004) Bereits über die ersten Sonnenstrahlen im Frühling können sich Besitzer einer thermischen Solaranlage freuen, denn es lassen sich im Regelfall schon vergleichsweise früh im Jahr etwa 71% der Energie für die Warmwasserbereitung mit Sonnenkraft erzeugen. Von Juni bis einschließlich August scheint die Sonne dann im Durchschnitt so intensiv, dass an die 100 Prozent des Warmwasserbedarfs solar gedeckt werden kann:


Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, sinkt naturgemäß auch wieder der Anteil der Sonnenenergie an der Warmwasserbereitung. Dieser beträgt in einem „regulären“ September noch durchschnittlich 70%, fällt im Oktober auf 53% und im November auf 20%. Insgesamt deckt die Sonne im Herbst einen Energieanteil an der Warmwasserbereitung von durchschnittlich etwa 48% - so das Ergebnis von Erhebungen der Initiative Solarwärme Plus.

Im Winter, wenn die Sonne dann richtig niedrig steht und die Tage kurz sind, soll man in Deutschland immer noch durchschnittlich 22% des Warmwasserbedarfs mit Solarenergie decken können. Am wenigsten Kraft hat die Sonne im Dezember. Allerdings beschränkt sich der Zeitraum, in dem die Sonne sehr schwach strahlt, auf November bis Januar. Danach steigt der Deckungsgrad, den die Sonnenenergie an der Warmwasserbereitung übernehmen kann, sprunghaft an. Der Februar verspricht bereits 35% Solarenergie, der März schon 50% und der April sogar 75%.

Laut allgemeiner Fasutformel können Solarwärmeanlagen im Jahresmittel bei üblicher Auslegung etwa 60% der benötigten Energie für die Trinkwassererwärmung durch die Nutzung von Sonnenenergie erzeugen. Der übrige Teil muss vom anderen Wärmequellen übernommen werden.

siehe auch:

  • www.solarwaerme-plus.info
    Neutralitäts-Check: Ziel der Initiative ist es, die Nutzung und den Absatz von solarthermischen Anlagen in Deutschland zu erhöhen. Die Initiative Solarwärme Plus ist ein Projekt der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird unterstützt von dem Bundesministerium für Umwelt (BMU), dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH), dem Bundesverband Solarindustrie (BSi), dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und eben der Ruhrgas AG sowie dem Verbundnetz Gas AG (VNG).

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