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Hessen förderte im Jahr 2003 fast 3.800 Wohnungen

(30.4.2004) Das Wohnungsbauprogramm des Landes Hessen habe im Jahr 2003 eine starke Resonanz gefunden, teilte Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel am Mittwoch in Wiesbaden mit. Rund 150 Mio. Euro Landesmittel wurden für die Förderung des Wohnungsbaus beantragt und konnten auch bereitgestellt werden. Damit werde ein Bauvolumen von mehr als 600 Mio. Euro angestoßen, das in erster Linie der hessischen Bauwirtschaft helfe und Arbeitsplätze sichere. Insgesamt werde damit der Bau von ca. 2.500 neuen Wohnungen und die Modernisierung von ca. 1.300 Mietwohnungen ermöglicht, so der Minister.

Diese stolze Bilanz sei nur möglich, weil in 2003 noch erhebliche Restmittel aus Vorjahren zur Verfügung standen. Durch Rechtsänderungen im Jahr 2002 mussten die Förderrichtlinien angepasst werden, so dass im Jahr 2002 das Wohnungsbauprogramm des Landes nur mit "halber Kraft" umgesetzt werden konnte. Dies habe auch zu einem Nachfragestau geführt, der aber in vollem Umfang in 2003 abgearbeitet werden konnte, erläuterte Dr. Rhiel.

Zu einem Nachfrageschub speziell bei dem Bau von Eigenheimen habe daneben auch die Diskussion um die Eigenheimzulage geführt. Hier sei der Antragseingang von monatlich durchschnittlich ca. drei bis vier Mio. Euro allein im November auf 19 Mio. Euro gestiegen. Für das Jahr 2004 müssten aber die Erwartungen gedämpft werden. "Mit den zur Verfügung stehenden 62 Mio. Euro werden nur die dringendsten Probleme gelöst werden können", sagte Dr. Rhiel. Im Ballungsraum sei weiterhin noch dringender Bedarf nach preiswertem Wohnraum. Allein in Frankfurt am Main habe die Zahl der gering verdienenden wohnungssuchenden Haushalte im vergangenen Jahr um 18 Prozent zugenommen.

Auch im Jahr 2003 lag der Schwerpunkt der Landesförderung im Rhein-Main-Ballungsraum, und zwar beim Mietwohnungsbau für gering verdienende Haushalte. Fast die Hälfte der 150 Mio. Euro wurden für den Bau von 1.100 Mietwohnungen eingesetzt und davon rund 80 Prozent im Rhein-Main-Ballungsraum.

Den Traum von den eigenen vier Wänden werden sich dank zinsgünstiger Landesdarlehen ca. 1.400 Familien verwirklichen können. Insbesondere so genannte "Schwellenhaushalte" mit Kindern, denen trotz abgespartem Eigenkapital die Belastung durch notwendiges Fremdkapital noch zu hoch war, konnten sich die Finanzierung des Eigenheimes durch zinsgünstige Landesdarlehen leisten. Zusätzlich zu den Landesdarlehen wurden für den Eigenheimbau günstige vom Land teilweise verbürgte Kapitalmarktdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Höhe von 27,6 Mio. Euro über die Landestreuhandstelle eingesetzt. "Das Land leistet damit auch einen Beitrag zur privaten Altersvorsorge, die gerade für die jüngere Generation immer wichtiger wird", so Dr. Rhiel.

Damit auch bestehende Gebäude den heutigen Anforderungen gerecht werden, wurden mehr als 21 Mio. Euro für die Modernisierung von Mietwohnungen eingesetzt. Das Land verbinde die Förderung der Modernisierung mit Belegungs- und Mietbindungen für die Dauer von 10 Jahren. Die derzeitigen Mieter blieben allerdings wohnberechtigt. Die Belegungsbindung greife nur dann, wenn ein Mieterwechsel stattfinde. Weiterhin wurden für energetische Maßnahmen in Verbindung mit den Modernisierungsmaßnahmen ca. 8 Mio. Euro aus dem "-Gebäudesanierungsprogramm bzw. "-Minderungsprogramm der KfW über die Landestreuhandstelle beantragt. Die KfW-Mittel seien auch hier teilweise vom Land verbürgt.

Nähere Informationen zur Wohnungsbauförderung sind bei den Kreisausschüssen der Landkreise bzw. den Magistraten der Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern erhältlich.

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