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Neuheit von Knauf Insulation: Zertifiziertes Luftdicht-Dämmsystem

  • Folienverklebungen: Sicher für 50 Jahre
  • Luftdicht für mindestens 50 Jahre
  • Folien und Verklebungen halten gut 50 Jahre

(25.8.2004) Als erster Dämmstoffhersteller lies Knauf Insulation sein System aus Dampfbremsen und Klebebändern auf eine 50 jährige Dauerhaftigkeit der Verklebungen testen. Ergebnis: Auch nach 50 Jahren funktionieren Dampfbremsen und Dichtbänder wie am ersten Tag. Damit ist die Luftdichtigkeit, eine der wichtigsten Größen für eine dauerhaft funktionstüchtige Wärmedämmung und für den konstruktiven Schutz des Bauwerkes, langfristig gesichert - ansonsten ...

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... allein die Feuchteschäden durch den Hausschwammbefall verursachen in Deutschland Schäden in der Höhe von 200 Millionen Euro

Ohne Luftstillstand keine Dämmung

Dämmungen sind immer dann wirkungslos, wenn durch Windzug das wärmende Luft­polster der Dämmung durchlüftet wird und auskühlt. Die EnEV (Energieeinsparver­ordnung) fordert deshalb neben dem Einbau von Dämmstoffen auch zwingend eine "dauerhaft luftundurchlässige" Schicht. Diese wird z.B. im Dachgeschossausbau oft mit Folien, Klebe- und Dichtbändern sichergestellt. Funktioniert diese Ebene nicht, wird die warme Luft aus beheizten Räumen durch die Konstruktion hindurchgeblasen. Dabei können immer dann Bauschäden entstehen, wenn warme feuchte Luft, z.B. aus einer Dusche, in die kalte Dachkonstruktion eindringt und dort zu Wasser kondensiert.

So funktioniert das LDS-System:

Die Zwischensparren­dämmung Thermolan wird zwischen die Sparren geklemmt.
  

Die Dampfbremse Ther­molan LDS 2 wird mit dem Klebeband Soliplan ver­klebt und abgedichtet.
  

Auf dem Boden und an den Giebelwänden wird die Dampfbremse mit dem Dichtkleber Unifix montiert.
    

Eine Untersparren­dämmung optimiert den Wärmeschutz.
  

Vor diesem Hintergrund erklären sich die Bestandteile des Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS aus Thermolan-Produkten:

  • Unterspannbahn LDS 0,02 (sd-Wert 0,02 m),
  • Dampfbremse LDS 2 (sd-Wert = 2 m) oder LDS 100 (sd-Wert > 100 m),
  • Klebeband Soliplan (Kraftpapier) und Soliflex (dehnbare Folie),
  • Dichtkleber Unifix und Dichtband Uniflex.

Das LDS-System von Knauf Insulation entspricht zuverlässig den Forderungen der EnEV nach dauerhaft luftundurchlässigen Konstruktionen und geht damit weit über die fünfjährige Produktgewährlistung hinaus.

Eine Prüfnorm für die Dauerhaftigkeit von Verklebungen ist im Bauwesen zur Zeit nicht verfügbar. Daher basieren die am LDS-System durchgeführten Tests auf Versuchen wie sie bei Klebstoffen und Folien in der Luftfahrt und Automobilindustrie üblich sind. Das Zertifikat wurde von der Universität Kassel, Fachgebiet Bauphysik, erstellt. Leiter dieser Prüfstelle ist Prof. Dr. Gert Hauser. Damit dürfte eine sachkundige Behandlung dieser so neuen wie sensiblen Thematik sichergestellt sein.

Leistungsfähige Klebetechnik funktioniert nur im System

Aktuelle Forschungsarbeiten bringen es an den Tag: Der uni­verselle "Wunderkleber" für das Bauwesen ist noch nicht er­funden. Aber es funktioniert in aufeinander abgestimmten Sys­temen. Bausachverständige berichten häufig über das Versa­gen von Dicht- und Klebeverbindungen im Leichtbau. Allein die Feuchteschäden durch den Hausschwammbefall verursachen in Deutschland Schäden in der Höhe von 200 Millionen Euro. Ur­sache ist oft die unsachgemäße Zusammen­stellung von Dicht­komponenten und Folienmaterial. Denn auch das leistungs­fähigste Haftklebeband klebt nicht auf jedem Untergrund. Und hier liegt der Teufel im Detail: Allen Polyethylenfolien werden Trenn- und Gleitmittel zugesetzt, die das "Zusammenkleben" der Folienlagen beim Abrollen verhindern sollen. Und genau diese Trenn- und Gleitmittel können ebenfalls die alterungs­beständige Verklebung der Folienmaterialien behindern. Eine weitere relevante Materialeigenschaft ist die sogenannte "Oberflächenspannung" der Folienmaterialien und Haftklebe­bänder.

Eine nun abgeschlossene Forschungsarbeit an der Universität Kassel stellt den Einfluss dieser Materialeigenschaft heraus: Nur auf Folien mit hohen Oberflächenspannungen ist eine hochgradig alterungsbeständige Verklebung möglich. Auf ungeeigneten Folien kommt es oft schon nach wenigen Monaten zum Ablösen der Haftklebebänder, und damit zum Versagen der Luftdichtheitsschicht. Feuchteschäden, Schimmelpilzbefall und eine Schädigung der Dachkonstruktion sind die Folge.

Die Knauf-Systemlösung

Komponenten von Luftdichtheitsschichten müssen aufeinander abgestimmt sein und überprüft werden; nur so ist die Langzeitfunktion der Dachkonstruktion zu gewähr­leisten. Das zertifizierte Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem erfüllt die Anfor­derungen der EnEV an die Reduzierung von Wärmeverlusten durch optimal aufeinander abgestimmte Systemkomponenten und einfachste Auswahl und Handhabung aller Materialien. Damit nicht genug: Wertvolle Energie und Rohstoffe werden bewahrt, weniger Schadstoffe gelangen an die Umwelt - eine wichtige Investition in die Gesundheit der Natur und die Zukunft unserer Kinder.

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Die Fähigkeit von Baustoffen, für Wasserdampf durchlässig zu sein, wird mit der Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl (µ) bewertet. Wie diffusionsfähig ein mehrschichtiges Bauteil ist, hängt von dem Aufbau der Schichten, den verwendeten Baumaterialien und der jeweiligen Dicke ab. Der Diffusionswiderstand einer Schicht wird mit einer Luftschichtdicke in Metern verglichen, die der Diffusion (Austausch von Wasserdampf- und Luftmolekülen) denselben Widerstand entgegensetzen würde wie die zu bewertende Schicht, und entsprechend angegeben: Je niedriger der Wert, desto leichter der Weg für den Wasserdampf von der warmen zur kalten Seite zu gelangen. Für offenporige Konstruktionen ist übrigens ein niedriger µ-Wert vorteilhaft, weil sie dann wiederum ungehindert bzw. leichter trocknen kann.
Den Wert einer diffusionsäqulvalenten Luftschichtdicke (abgekürzt sd) erhält man nun, indem die Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl (µ) mit der Schichtdicke in Metern multipliziert wird. Eine 36,5 cm dicke Mauerschicht aus Ziegelsteinen (µ = 8) hätte demnach einen sd-Wert von 8 x 0,365 m = 2,92 m.

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