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sieger design erhält nationalen Design-Oscar für die Armatur MEM

(13.9.2004) MEM von sieger design wurde am Freitag, den 27.08.2004, mit dem höchsten offiziellen deutschen Designpreis ausgezeichnet. Der nationale Designoscar ging in Form einer Anerkennung an Christian und Michael Sieger, Geschäftsführer von sieger design, und Hermann Steger, Leiter Geschäftsfeld Bad des Herstellers Dornbracht. Diese nahmen den Preis in einer Feierstunde vor 1000 Gästen auf der Messe Frankfurt entgegen.

Als langjähriger Designpartner des Armaturenherstellers Dornbracht entwickelte sieger design auf eigene Initiative ein offenes Konzept, das individuellen Wellness erstmals umfassend auch im Privatbereich erlebbar macht. (Daher auch der Arbeistitel SPA, Sanus per aquam). Die Reduktion und Aufwertung der äußeren Gestalt durch das minimalistische Design ermöglicht eine maximale Erlebnisqualität in der Nutzung. Diese Synthese zielt auf die ganzheitliche und harmonische Ansprache aller Sinne - und wird so dem Anspruch einer sinnlich erfahrbaren Balance zwischen Körper und Geist gerecht. Mit eigenständigen Wellness-Moduls wie Schwallbrause, Kneipp-Schlauch, Wasserfall und Regenhimmel, bleibt das Konzept offen für weitere Produktergänzungen.

Der Wert des Elementaren

Das Wasser selbst als Strahl, als Guss, ist seit Menschengedenken zentral für das Erlebnis des Bades. Diese Sehnsucht nach Klarheit und Ursprünglichkeit hat sieger design zum Thema der Armatur MEM gemacht und die Rückbesinnung auf elementare Werte in eine pure Designsprache übersetzt. Nicht die Zapfsäule steht im Fokus der Gestaltung, sondern das Element Wasser, das wie aus einer Quelle empfangen wird. Erweitert auf die gesamte Badgestaltung bedeutet das: Das Objekt nimmt sich zurück zu Gunsten einer neuen Erlebnisqualität. Das Design weist über sich hinaus auf eine höhere Bedeutung und begründet einen anderen Anspruch der sinnlichen wie geistigen Erfahrung. Trends und Entwicklungen, die bisher dem halböffentlichen Raum allein zugänglich waren, z.B. Thermen, Saunen, Spa-Bereiche, werden nun auch im privaten Bereich erlebbar gemacht. Ergebnis ist individueller Wellness und Erholung - eine neue Badkultur, die in den nächsten Jahrzehnten unserem Bad ein neues Gesicht geben wird.

Reduktion der Formensprache

Die Formensprache von MEM ist fast abstrakt auf ein Zeichensystem reduziert, das jeder sofort zu deuten weiß. Es finden sich Ausläufe, die dem natürlichen Fall des Wasserstrahls folgen, Knebel wie Schnellverschlussventile, Tablare, die einzelne Funktionselemente zusammenfassen und als Einheit präsentieren. Der Formenkanon wirkt so archetypisch wie bei der Armatur TARA, bezieht sich aber weitaus radikaler auf eine übergeordnete Bedeutung. Der Auslauf verzichtet auf den üblichen Luftmischer und lässt pures, klares Wasser strömen - so weckt und erfüllt MEM innerste Sehnsüchte nach unmittelbarem Erleben von Wasser und löst das Versprechen sinnlicher Entspannung ein. Neben den ästhetischen Qualitäten überzeugt die Armatur MEM durch hohe technische Leistungen. Ihrer zurück genommenen Architektonik ordnen sich die funktionalen Elemente unter, die - als wohl gehütetes Geheimnis - im Inneren und unter dem Waschtisch verschwinden. Neben dem Auslauf sichtbar sind lediglich zwei rechteckige Bedienelemente, die die Richtung zum on/off Gebrauch weisen.

Balance Moduls

Dem neuen Designkonzept folgt ein auf die wesentlichen Elemente reduziertes Armaturenprogramm: es umfaßt Waschtisch-, Wand- und Wannenarmaturen, die sich je nach Einbausituation auf Tablaren zusammenfassen lassen, mit dem charakteristischen Auslauf und eine schlichte Stabbrause. Ergänzt werden die Armaturen um die ersten Module eines innovativen Produktprogramms: Die Balance Modules stehen für Anwendungen wie Schwallbrause, Kneipp-Schlauch oder Wasserfall und Regenhimmel.


Christian Sieger, Dr. Michael Peters, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, Michael Sieger, Hermann Steger, Dornbracht

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