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Es geht doch: Lafarge mit robustem Umsatzplus

  • Umsatz stieg im Neunmonatszeitraum um 5,7% von 10.281 Mio. Euro auf  10.870 Mio. Euro
  • Robuster bereinigter Umsatz für das laufende Jahr: +8,5%
  • Solide bereinigte Umsatzentwicklung im dritten Quartal: +5,7%

(10.10.2004) Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum konnte die Lafarge Gruppe ihren Umsatz zum 30. September 2004 von 10.281 Mio. Euro in 2003 auf 10.870 Mio. Euro und damit um 5,7% steigern. Veränderungen des Konsolidierungskreises wirkten sich mit 0,9% aus. Negative Wechselkurseffekte schlugen sich mit 3,7% im Umsatz nieder.

"Unsere Märkte entwickeln sich insgesamt nach wie vor dynamisch, so dass wir im dritten Quartal solide Umsätze erzielen konnten. Dies stimmt uns zuversichtlich, dass wir das operative Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit für 2004 (ausgenommen Wechselkurseffekte) um mehr als 10% steigern können, sollte die Geschäftsentwicklung nicht von ungewöhnlichen Wetterbedingungen beeinträchtigt werden. Dies sollte trotz kontinuierlich steigender Energiekosten und einer starken Geschäftsentwicklung in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres erreichbar sein", so Bernard Kasriel, CEO der Lafarge Gruppe.

Der Umsatz der einzelnen Geschäftsbereiche (bereinigt um Wechselkurseffekte und Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie vor der konzerninternen Umsatzeliminierung) stellt sich wie folgt dar:

Zement: +10,1%

Der Umsatz konnte in den ersten neun Monaten um 10,1% gesteigert werden (+12,9% im 1. Quartal, +10,7% im 2. Quartal und +7,8% im 3. Quartal).

Dank anhaltenden Volumenwachstums im Vergleich zu 2003 in Kombination mit einem positiven Preiseffekt, war im Zementgeschäft insgesamt im dritten Quartal eine weiterhin dynamische Umsatzentwicklung zu verzeichnen.

In Westeuropa ist das Umsatzwachstum nach wie vor gut, wenngleich sich bei der Mengenentwicklung ein durchaus gemischtes Bild bietet. Frankreich bleibt weiterhin stark, dem steht jedoch ein erwarteter Einbruch in Griechenland nach Fertigstellung der Bauprojekte im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen gegenüber. Die Preise entwickelten sich in der gesamten Region positiv: In Deutschland ist ein stetiger Aufwärtstrend zu verzeichnen, und auch in allen anderen Ländern wurden höhere Preise erzielt, mit Ausnahme Großbritanniens, wo das Preisniveau konstant blieb.

In Nordamerika verzeichnete Lafarge weiterhin starkes Volumenwachstum. Das Wachstum bewegte sich auf demselben Niveau wie im dritten Quartal 2003, das den Beginn des starken Aufschwungs markierte. Dank der 2004 erfolgreich durchgeführten Preiserhöhungen ist der Preistrend mittlerweile positiv, während in der zweiten Jahreshälfte 2003 ein Preisrückgang zu konstatieren war.

Auch in allen anderen Regionen der Welt war die Umsatzentwicklung positiv. In Mittel- und Osteuropa bewirkten das günstige Marktumfeld in Rumänien sowie erfreuliche Absatzzahlen in Polen eine deutliche Umsatzverbesserung. In den nicht-europäischen Mittelmeeranrainerstaaten wurden in Jordanien und der Türkei dank der starken Nachfrage Umsatzsteigerungen erzielt. In Afrika waren hohe Wachstumsraten zu verzeichnen, insbesondere in Südafrika und Nigeria. In Lateinamerika wurde ein leichtes Umsatzwachstum erreicht, wobei dem anhaltenden Aufwärtstrend in Venezuela niedrigere Volumina und Preise in Brasilien gegenüberstanden. In Asien ermöglichte das gute Marktumfeld besonders auf den Philippinen und in Indien starkes Wachstum. Schwächer in der Geschäftsentwicklung sind nach wie vor Malaysia und Südkorea, wo die schlechte Baukonjunktur zu einem deutlichen Volumenrückgang und sinkenden Preisen geführt hat.

Zuschlagstoffe & Beton: +7,2%

Der Umsatz konnte in den ersten neun Monaten um 7,2% gesteigert werden (+11,4% im 1. Quartal, +6,0% im 2. Quartal und +5,9% im 3. Quartal).

Starke Absatzvolumen in Nordamerika und Frankreich in Verbindung mit einer positiven Preisentwicklung sorgen für eine anhaltend dynamische Umsatzentwicklung.

Im Bereich Zuschlagstoffe wurde der Umsatz um 6,2% gesteigert. Maßgeblich war das starke Umsatzwachstum in Nordamerika, angeführt von Kanada und dem Osten der USA. In Westeuropa bot sich ein gemischtes Bild. So waren in Frankreich bei einer anhaltend dynamischen Marktentwicklung weiterhin gute Wachstumsraten zu verzeichnen, während es in Großbritannien auf Grund rückläufiger Infrastrukturausgaben, von denen vor allem der Asphalt- und Straßenbelagbereich betroffen war, zu einem Umsatzrückgang kam. Die Preisentwicklung war im Vergleich zu 2003 weiterhin positiv.

Bei Beton stieg der Umsatz in Nordamerika und Frankreich dank reger Nachfrage um 8,6% an. Auch die Preise entwickelten sich weiter positiv, teilweise getragen von weiteren Umsatzsteigerungen bei wertschöpfenden Produkten in Frankreich.

Dachbaustoffe: +1,2%

Der Umsatz konnte in den ersten neun Monaten um 1,2% gesteigert werden (+6,0% im 1. Quartal, +6,0% im 2. Quartal und -6,2% im 3. Quartal).

In Westeuropa waren ein Umsatzrückgang bei Dachsteinen und ein geringfügiger Anstieg bei Dachziegeln zu verzeichnen. Ursache ist die anhaltend schwache Baukonjunktur in Deutschland, die auch durch den guten Umsatz bei Dachsteinen und -ziegeln in Frankreich und bei Dachziegeln in Großbritannien nicht aufgewogen wurde. In den USA sorgte der dynamische Wohnungsbau hingegen für weiter wachsende Umsätze.

Gips: +12,7%

Der Umsatz konnte in den ersten neun Monaten um 12,7% gesteigert werden (+14,2% im 1. Quartal, +13,2% im 2. Quartal und +10,8% im 3. Quartal).

In Westeuropa wurde das Umsatzwachstum von einer guten Nachfrage und deutlichen Preiserhöhungen in Frankreich und Großbritannien getragen. In Deutschland gab es Anzeichen für eine Stabilisierung des Marktes, die Preise waren gegenüber 2003 jedoch nach wie vor rückläufig.

In den USA wurden dank anhaltend steigender Mengen und stetiger Preiserhöhungen außerordentlich hohe Wachstumsraten geschrieben.

In Asien und Australien stagnierte die Umsatzentwicklung.

Negative Wechselkurseffekte verringern Geschäftsvolumen um 3,7% auf 344 Mio. Euro

Die negativen Wechselkurseffekte für den Neunmonatszeitraum entfallen vor allem auf folgende Währungen: US-Dollar (179 Mio. Euro), malaysischer Ringgit (26 Mio. Euro), kanadischer Dollar (23 Mio. Euro) und nigerianischer Naira (18 Mio. Euro). Ein geringfügiges positives Gegengewicht dazu bildeten die Aufwertung des britischen Pfunds (26 Mio. Euro) und des südafrikanischen Rand (13 Mio. Euro).

Veränderungen im Konsolidierungskreis erhöhen Geschäftsvolumen um 0,9% auf 108 Mio. Euro

Neu akquirierte Unternehmensteile trugen im Berichtszeitraum mit 293 Mio. Euro zum Umsatz bei. Davon sind 129 Mio. Euro auf die Erhöhung unserer Beteiligung an Lafarge Halla Cement in Südkorea auf 51,17% zurückzuführen, die eine Umstellung von der Quotenkonsolidierung auf Vollkonsolidierung zur Folge hatte. Akquisitionen im Bereich Zuschlagstoffe und Beton lieferten einen positiven Beitrag von 93 Mio. Euro.

Abgänge aus dem Konsolidierungskreis hatten insgesamt einen Umsatzrückgang von 185 Mio. Euro zur Folge, der zum Großteil auf den Rückzug aus dem Zementgeschäft in Florida (55 Mio. Euro), verschiedene Verkäufe im Geschäftsbereich Zuschlagstoffe & Beton (54 Mio. Euro) und die Veräußerung des noch verbliebenen Kalkgeschäfts in Europa sowie des Straßenmarkierungsgeschäfts in den USA (40 Mio. Euro) entfiel.

konsolidierter Umsatz zum 30. September 2004

   30. Sept. 2004 Mio. € 30. Sept. 2003 Mio. € Veränderung bereinigte Veränderung Veränderung bereinigt und vor konzerninterner Umsatzeliminieung
Zement 5.174 4.837 +7,0% +10,4% +10,1%
Zuschlagstoffe & Beton 3.515 3.341 +5,2% +7,2% +7,2%
Dachbaustoffe 1.123 1.119 +0,4% +1,2% +1,2%
Gips 1.009 896 +12,6% +12,6% +12,7%
Sonstige 49 88 -44,3% -3,5%   
SUMME 10.870    10.281    +5,7%    +8,5%    k. A.

zur Erinnerung: Lafarge ist der weltweit führende Hersteller von Baustoffen. Die Lafarge Gruppe hält in allen ihren vier Geschäftsbereichen Zement, Zuschlagstoffe & Beton, Dachbaustoffe und Gips Spitzenpositionen. Lafarge beschäftigt 75.000 Mitarbeiter in 75 Ländern und erzielte in 2003 einen Umsatz von 13,6 Mrd. Euro.

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