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Angehende Landschaftsarchitekten entwickeln Ideen für Münchner Stadtplätze zur BUGA

(6.2.2005) Der Förderwettbewerb 2004 des Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) in Bayern ist entschieden. Bayerische Studenten und Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur setzten sich in den vergangenen Monaten mit dem Perspektivenwechsel, dem Leitmotto der BUGA auseinander. So entstanden im Rahmen des Wettbewerbs 'Temporäre Gärten in München im Rahmen der BUGA 2005' Konzepte für sechs Plätze innerhalb des Alstadtrings.

Bundesgartenschau, Landschaftsarchitekten, BUGA, Landschaftsarchitektur, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, bdla, Temporäre Gärten in München im Rahmen der BUGA 2005Mit "bugafingern will Wettbewerbsgewinner Korbinian Lechner von der TU München-Weihenstephan den Sendlinger-Tor-Platz temporär umgestalten und so in der Stadt auf die Buga aufmerksam machen (siehe Bild). Die zehn bis 15 Meter langen gefärbten Fichtenstämme sollen nach dem Weihnachtsbaumprinzip in bestehende Kontrollschächte versenkt werden. Nach Ansicht des Preisgerichtes erzielt der Entwurf durch wenige Mittel und auf einfache Weise eine große Wirkung und Komplexität. Besonders positiv hervorgehoben wurde der ausdrückliche Bezug zur BUGA, die ausgeprägte Zeichenhaftigkeit und die gelungene Lenkung der Passanten.

Den zweiten Preis gewann Arndt Schulte-Doeinghaus (FH Weihenstephan). Er verwandelt den Wittelsbacherplatz in eine grüne Oase. Der geplante Einsatz von Rollrasen bewirke, wie das Preisgericht urteilt, gerade auf diesem Platz eine verblüffend radikale Funktionsänderung und verwandle diesen in eine einladende "Event-Fläche". Der Bezug zur BUGA soll durch einen Pavillon hergestellt werden, der auf der neuen Liegewiese steht.

Ebenfalls mit einem zweiten Preis ausgezeichnet wurde die Gemeinschaftsarbeit von Felix Lüdicke, Andreas René Dittrich und Carsten Ebermann, die den Lenbachplatz zeitweilig umgestalten möchten. Der Entwurf sieht, entsprechend der uneinheitlichen Platzstruktur mehrere Teilbereiche vor, die durch blickundurchlässige Wände in den Farben der BUGA vom Verkehr abgeschirmt werden. Die ausgestalteten temporären Räume erzeugen auch nach Ansicht der Juroren Spannung und eine ganz neue Wahrnehmung des Platzes.

Angekauft wurden die Entwürfe zum Marstallplatz von Nicole Brandmann/ Katja Lindauer/ Birgit Rehm sowie von Nina Rohde.

Insgesamt würdigte das Preisgericht das hohe Niveau der eingereichten Arbeiten. Der bdla prüft nun in Abstimmung mit der Bundesgartenschau München 2005 GmbH und dem Baureferat der Landeshauptstadt die Realisierbarkeit der ausgezeichneten Arbeiten.

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