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Projektbericht: 29-Meter-Steigleiter aus dem Baukasten

(28.2.2005) Wenn Industriegebäude brennen, helfen äußere Fluchtwege, die nicht von Flammen, Rauch oder giftigen Gasen blockiert werden. Solche Steigleiter-Konstruktionen können inzwischen schnell und unkompliziert errichtet werden. So wurde beispielsweise die hier vorgestellte 29 Meter hohe Notfall-Fluchtleiter von der Günzburger Steigtechnik GmbH aus verzinktem Stahl von drei Personen in einer Woche montiert.

Die Steigleiter passt die objektspezifischen Gegebenheiten den Vorschriften der DIN 14094-1 (Feuerwesen - Notleiteranlagen zur Rettung von Menschen) an. In enger Abstimmung mit dem Auftraggeber entschieden sich die Planer für eine vierzügige Konstruktion aus feuerverzinktem Stahl nach DIN ISO EN 1461. Die vier einzelnen Abschnitte (2 x 8,40 m, 1 x 7,80 m und 1 x 9,80 m bei ausgefahrener Ausstiegsleiter zum Boden) erreichen zusammen eine Steighöhe von ca. 29 Metern.

Plattformen aus Einzel-Podesten

Standard-Elemente beschleunigten auch die Montage der Plattformen in Höhe der Fluchttüren. Sie bestehen aus vorgefertigten Podesten, die beliebig kombiniert werden können - je nach individuellen Gegebenheiten. Im vorliegenden Fall setzen sich die unteren beiden Plattformen aus jeweils drei Elementen zusammen: Einem Grundpodest (mit Konsole an Stirn- und Längsseite) und zwei angeschraubten Ergänzungspodesten (mit Konsole an der Längsseite). Diese beiden Plattformen sind breiter als die oberen beiden, um einen hinter der Wand befindlichen Versorgungsschacht zu überbrücken. Gitterroste als Plattformbelag minimieren die Rutschgefahr.

Die Fixierung der Leiterteile erfolgte teilweise per Schrauben in einbetonierten Halteschienen oder über Maueranker aus nichtrostendem Edelstahl (V4A). Zur Sicherung der Statik wurden die Podeste mit in der Fassade verankerten Schrägstreben abgestützt.

Breite Anwendungspalette

Steigleitern "made in Günzburg" werden außer als Rettungsweg u.a. als Zugang zu Dächern, Arbeitsbühnen, Krananlagen, Silos, Brücken oder Kontrolltürmen eingesetzt (gem. DIN 18799). Sie sind wahlweise in den Werkstoffen Stahl verzinkt (DIN ISO EN 1461), Edelstahl (V4A) gebeizt, Leichtmetall blank und Leichtmetall eloxiert erhältlich. Angenehmer Nebeneffekt:

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