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Nachträgliche Dämmung für Rollladenkästen

(9.3.2005) Durchschnittlich 70 Prozent der in Privathaushalten eingesetzten Energie wird für die Heizung verwendet. Doch in vielen Gebäuden wird sie sprichwörtlich verheizt. Zwei Drittel der Altbauten in Deutschland wurden vor 1978 errichtet, als es noch nicht einmal eine Wärmeschutzverordnung gab. Sie weisen erhebliche Energie-Lecks auf und sind sanierungsbedürftig. Mit den richtigen Maßnahmen kann die Energieverschwendung deutlich eingedämmt werden. Rollladenkasten, nachträgliche Dämmung, RollladenkästenEinfach und effizient ist es, alte Rollladenkästen nachträglich zu dämmen und damit eines der größten Energielecks zu schließen. Von Beck & Heun gibt es jetzt ein neues System für die Sanierung von Rollladenkästen in Altbauten: Mit dem Roka-ASS - einem exakt anpassbaren Dämmpaket aus hochwertigen Werkstoffen - kann der Schwachstelle ein Riegel vorgeschoben werden.

Rund 50 Cent und mehr kostet der Liter Heizöl heute. Ein durchschnittlicher Altbau verbraucht pro Quadratmeter über 22 Liter. Bei einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern werden somit 2200 Liter Heizöl à 1100 Euro verheizt - und gut die Hälfte davon geht sinnlos verloren. Besonders ältere Rollladenkasten öffnen der Wärme einen teuren Ausweg. Zum Raum hin sind diese lediglich mit einer ungedämmten Platte aus Holz oder Metall verschlossen, dem Revisionsdeckel. Studien zeigen, dass bereits eine nur wenige Millimeter breite Fuge die Dämmwirkung der Gebäudehülle um bis zu 65 Prozent verringern kann. Mit dem Rollladenkasten-Altbau-Sanierungssystem (Roka-ASS) von Beck & Heun lässt sich das Leck schließen. Dazu wird eine vorgeformte Dämmung aus einem Neopor-Formteil und variablen Abstandshaltern über dem Fenster eingebaut. Wärmebrücken im Rollladenbereich werden verhindert, die Schalldämmung verbessert. Das alles trägt zu einem erhöhten Wohnkomfort bei. Zudem rechnet Beck & Heun vor, dass bei zehn Fenstern in einer durchschnittlichen Wohnung und Kosten von 30 Euro pro Roka-ASS sich die Investition auch finanziell bereits nach zwölf Monaten gelohnt habe.

Roka-ASS von Beck & Heun gibt es für Teil- und Vollsanierung. Bei der ersten Variante können Fenster und vorhandener Revisionsdeckel erhalten bleiben. Der Monteur öffnet den Rollladenkasten. Der aufgewickelte Laden ist sichtbar. Zunächst wird der L-förmige Dämmkeil eingebaut. Dieser schirmt den Rollraum nach oben sowie raumseitig zu den beheizten Zimmern hin ab. Durch zwei Abstandshalter in verschiedenen Längen lässt sich dieser Keil so nah wie möglich an den aufgerollten Laden heranrücken. Die entstehenden Zwischenräume werden mit sehr gut dämmendem PU-Schaum ausgefüllt. Ehe der Monteur den Deckel wieder anbringt und versiegelt, passt er einen weiteren dicken Dämmkeil an, der den Kasten nach unten hin verschließt.

Die zweite Ausbaustufe ist möglich, wenn zugleich neue Fenster eingebaut werden. Dann kann der Rollladen ganz herausgenommen werden und der Rollraum mit einer raumseitig geschlossenen Dämmung ausgestattet werden. Damit entfällt der Deckel im Innenbereich. Montage und Reparatur des Rollladens erfolgen von außen. Das raumseitig geschlossene System ermöglicht eine Konstruktion ohne Wärmebrücken. Hinzu kommt ein Plus in Sachen Optik. Der Rollladenkasten kann bis zum Fensterstock hin verputzt und gefliest werden.

Die Abrundung eines energiesparenden Rollladenkastens im Altbau bildet eine wärmegedämmte ESM-Gurtführung. Damit wird das vorhandene Loch für das Gurtband ebenfalls geschlossen. Das macht Sinn, denn im Winter kann ein ganzer Raum hierdurch innerhalb kurzer Zeit auskühlen. ESM, das Energiesparmodell, reduziert die Wärmeverluste zuverlässig gegen Null.

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