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Magnetfeldern in Gebäuden auf der Spur

(20.4.2005) Zeigt der Fernseher eine verzerrtes Bild oder der Computer-Monitor falsche Farben? Solche Effekte können durch Magnetfelder ergeben, die durch Stahlbewehrungen in Decken und Wänden entstehen. Inzwischen gibt es einige (wenige) Firmen, die den Bedarf erkannt haben und die Messung von Magnetfeldern anbieten. Eliminiern - oder zumindest reduzieren - lassen sich die Störfelder durch Entmagnetisierung oder Magnetfeld-Kompensation.

Baubiologie, Magnetismus, Magnetfelder, Störfelder, Stahlbewehrung
Vermessung der Magnetfelder in der Nähe der Zimmerwand

An der FH Jena befasst sich im Fachbereich Medizintechnik eine Projektgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Matthias E. Bellemann mit Magnetismus. Zusammen mit dem international renommierten Magnetismus-Experten Prof. Dr. Wilfried Andrä wurde die Projektgruppe beauftragt, die Ursachen für Monitor-Störungen in einem größeren Wohngebäude aufzuklären. Dabei fand man unerwartet große und stark lokalisierte Magnetfelder an fast allen Zimmerwänden. Ihre Stärke erreichte mit 250 Mikro-Tesla den sechsfachen Wert des Erdmagnetfeldes. Damit ist nach dem heutigen Kenntnisstand zwar kein gesundheitliches Risiko für Menschen verbunden; der für Herzschrittmacher einzuhaltende Grenzwert liegt bei 500 Mikro-Tesla. Aber die Einwirkungen auf Monitore lagen dann doch weit über dem erträglichen Wert und machten die Computer-Arbeit praktisch unmöglich.

Ungeklärt ist zur Zeit, ob derartige Störfelder auch einen Einfluss auf Geräte haben, die zur Funkablesung der Zähler für Wasser- oder Energieverbrauch eingesetzt werden.

Gegenwärtig werden Untersuchungen mit dem Ziel durchgeführt, die Störfelder bereits während der Bauphase zu erkennen und zu vermeiden bzw. in bereits fertiggestellten Gebäuden zu eliminieren. Dadurch sollen Minderungen des Wohnwertes oder der gewerblichen Nutzungsmöglichkeit im Vorfeld vermieden werden.

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