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Wenn das Haus Falten bekommt ...

(29.7.2005) Selbst die beste Bausubstanz kann nicht verhindern, dass auch Gebäude im Laufe der Zeit "Falten" bekommen. Der Zahn der Zeit nagt, und die Bautechnik wird ständig verbessert. "Rund zwei Drittel aller Ein- und Zweifamilienheime in Deutschland sind renovierungsbedürftig, insbesondere die Verglasungen", erläutert Andreas Köpke, Geschäftsführer des EN-OP-Instituts in Offenau. Viele Eigenheimbesitzer werden aktiv, weil sich ihr Wohnbedarf ändert und sie sich teilweise lang gehegte Wünsche erfüllen möchten. Ob Schönheits-Reparatur oder notwendige Modernisierung - rechtzeitige Vorsorge ist wichtig.

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Etwas zu modernisieren gibt es fast immer. Knapp 60 Prozent der 35 Millionen deutschen Haushalte verpassten ihren vier Wänden in den letzten drei Jahren eine "Frischzellenkur". Eigentümerhaushalte sind besonders aktiv: Mehr als zwei Drittel der Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten wurden von Besitzern durchgeführt, die ihre Immobilie selbst bewohnen.

Modernisierungsmaßnahmen steigern den Wohnkomfort, erhöhen den Wert der Immobilie und erhalten die Gebäudesubstanz. Viele Besitzer von Bestandsimmobilien versäumen es allerdings, den Wärmeschutz zu verbessern und verschleudern damit Jahr für Jahr teure Energie. Ältere Häuser verbrauchen daher im Durchschnitt immer noch fast so viel Energie wie vor 20 Jahren. Dabei ist der Stand der Technik mittlerweile so weit fortgeschritten, dass Einsparungen von bis zu 50 Prozent locker möglich wären. So wie bei Neubauten: Ein neues Gebäude 2005 benötigt nur noch halb soviel Energie wie ein vergleichbarer Neubau 1985. Köpke: "Viele Eigentümer von Bestandsimmobilien sind sich gar nicht bewusst, wie viel Geld sie mit modernisierten Wärmedämmungen einsparen und damit zugleich den Wohnkomfort erhöhen können." So haben moderne Wärmeschutz-Verglasungen einen dreimal höheren Wärmeschutz als übliche Zweifach-Verglasungen. Spürbar höhere Behaglichkeit und mehr Geld im Portemonnaie sind die Folge.

Vorausschauend planen

Die meisten Modernisierungen sind mit beträchtlichen Kosten verbunden und lassen sich nicht aus der "Portokasse" finanzieren. Ein modernes Bad ist ab etwa 5.000 Euro zu haben, für ein neues Dach oder neue Fenster sind mindestens 10.000 Euro anzusetzen. Je länger der Hauseigentümer wartet, desto mehr Maßnahmen fallen auf einen Schlag an. Und das kann dann richtig teuer werden.

Erfahrungswerte helfen bei der Zeitplanung von Verschönerungen und Instandsetzungen: Neue Fenster bzw. Verglasungen sind fällig, wenn noch keine Wärmeschutz-Verglasung vorhanden ist. Das Bad steht nach ca. 15 Jahren auf dem Renovierungsplan, der Außenputz nach 25.

Regelmäßige Pflege und Modernisierungs-Maßnahmen sind ein "Muss" für den Werterhalt einer Immobilie. "Mit einem systematisch angesparten Bausparvertrag können Hausbesitzer die ersten 'Altersbeschwerden' ihres Eigenheims einfach kurieren. Rechtzeitige Vorsorge ist entscheidend", unterstreichen die Fachleute der LBS.

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