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Bausparkassen: Preis-Einkommens-Relation hat sich merklich verbessert

(14.10.2005) Der private Immobilienerwerb ist in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich einfacher geworden. Mußten 1982 noch fast 10 (Brutto-)Jahresverdienste zum Erwerb eines Einfamilienhauses aufgewandt werden, sind es derzeit weniger als acht Jahreseinkommen - darauf hat aktuell der Verband der Privaten Bausparkassen hingewiesen.

Laut Andreas J. Zehnder, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, kann von der Finanzierungsseite her die Situation für potenzielle Eigenheimerwerber im Moment kaum besser sein: „Der Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden verharrt seit 10 Jahren auf dem Niveau von 1995. Dies hat wesentlich zu dieser günstigen Entwicklung der Preis-Einkommens-Relation beigetragen.“ Hinzu kommt, dass die Kapitalmarktzinsen auf einen historischen Tiefststand gesunken sind - und noch weiter fallen könnten.

Berechnungsgrundlage für die Preis-Einkommens-Relation ist der durchschnittliche Preis für den Neubau eines Einfamilienhauses, einschließlich Grundstück, sowie der durchschnittliche Bruttojahresverdienst je Arbeitnehmer (bei 13 Monatsgehältern). Dieser Wert lag 1982 noch bei 9,8 Jahresverdiensten und ist dann über 8,2 in den Jahren 1992 und 1996 bis auf 7,8 im Jahre 2004 zurückgegangen. Bis Anfang der 1980er Jahre haben sich die Bau- und Grundstückspreise dagegen schneller nach aufwärts entwickelt als die Einkommen der Bauherren. Dazu haben die Kapitalmarktzinsen beigetragen, die seit 1982 von 9,2% - nach einem zwischenzeitlichen Anstieg zu Beginn der 1990er Jahre - auf aktuell nur noch etwa 4,0 bis 4,2 abgesunken sind, je nach Zinsfestschreibung. Dadurch hat sich auch die finanzielle Belastung für die Eigenheimerwerber deutlich verringert. Waren für ein 50.000 Euro-Darlehen vor 22 Jahren noch 425 Euro pro Monat aufzuwenden, so sind es heute nur noch 208 Euro bei jeweils einprozentiger Tilgung.

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