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Holztreppen - individuell, langlebig, wohnlich

Holztreppe, Holztreppen, Vollholztreppe, Treppe, Treppen, Holzwerkstoffe, furnierte Treppe, gewendelte Holztreppe, Holz, Nadelhölzer, Douglasie, Fichte, Kiefer, Laubhölzer, Ahorn, Esche, Nussbaum, Birke, Eiche, Kirsche, Rotbuche, Furnier(22.11.2005) Treppen gehören zu den wichtigeren Stil- und Gestaltungselementen eines Hauses und werden zunehmend in den Wohnbereich integriert. Als außergewöhnlicher Blickfang müssen sie sich dann in die individuelle Einrichtung einfügen. Der Werkstoff Holz spielt dabei eine beliebte Rolle. Denn auf Grund seiner warmen Ausstrahlung sowie der vielfältigen Möglichkeiten in Farbgestaltung und Kombinierbarkeit mit anderen Materialien kann Holz den meisten persönlichen Wohnstilen angepasst werden. Allein die verschiedenen Holzsorten bieten zahlreiche natürliche Farbnuancen und Maserungen. Und bunt wird's, wenn die Treppe mit Lasur oder deckender Farbe gestrichen wird. Zudem bietet die Geländerausführung unzählige Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung. Besonders beliebt sind Kombinationen von Holztreppen mit Edelstahlgeländern.

Für den Treppenbau sind heimische Nadelhölzer wie Douglasie, Fichte, Kiefer oder Lärche sowie viele Laubhölzer - zum Beispiel Ahorn, Esche oder Nussbaum - geeignet. Sie weisen die erforderliche Biegefestigkeit auf. Für stark beanspruchte Trittstufen sollten jedoch besonders harte und abriebfeste Hölzer verwendet werden. Das sind zum Beispiel Birke, Eiche, Kirschbaum und Rotbuche. Neben Vollholz können Treppen aber auch aus Holzwerkstoffen hergestellt und ggfls. mit Furnier veredelt werden.

Von geraden Formen bis Spindeltreppen

Es empfiehlt sich, den Treppenbauer schon frühzeitig in die Planung einzubeziehen. Denn die Treppenform ist ausschlaggebend für die erforderliche Deckenaussparung. Das Spektrum der Treppenarten, die in Serienfertigung hergestellt werden, reicht von geraden über viertel- und halbgewendelten Treppen bis hin zu Podest- und Spindeltreppen. Darüber hinaus können Schreiner und Tischler in Handarbeit ganz individuelle Treppen mit Bögen und Schwüngen anfertigen.

Bei richtiger Pflege sind Holztreppen äußerst langlebig und strapazierfähig. In der Regel reicht das Kehren oder Saugen sowie das Wischen mit einem leicht feuchten Tuch. Nach jahrelanger Nutzung und bei Beschädigungen durch Kratzer oder Schrammen können sie einfach abgeschliffen und neu versiegelt werden. Auch die Reparatur ausgetretener und knarrender Stufen oder des defekten Geländers lohnt sich oft. Dies ist meist preiswerter als der Ersatz durch eine neue Treppe. Es gibt zwei Möglichkeiten, Holztreppen zu renovieren: Die Trittstufen können entweder aufgedoppelt oder ausgetauscht werden. Die Aufdopplung von Stufen ist jedoch nur möglich bei ausreichender Höhe der Wangen (seitliche Hölzer zur Auflagerung der Treppenstufen) und wenn die Anschlüsse an bestehende Fußbodenhöhen angeglichen werden können.

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Bild aus der Meldung "Linea - Treppen-Design in klaren Linien" vom 27.1.2005

Dauerhafte Hölzer für Außentreppen

Auch im Außenbereich setzen Holztreppen gestalterische Akzente. Da sie permanent Sonne und Regen ausgesetzt sind, sollten dauerhafte Holzarten wie Eiche, Robinie und Lärche gewählt werden. Sie halten den Witterungsbedingungen auch ohne chemischen Schutz lange stand. Bei heimischen Nadelholzarten hat sich die Kesseldruckimprägnierung bewährt. So behandelte Holzprodukte sind beim Kauf am RAL-Gütezeichen "imprägnierte Holzbauelemente" (RAL-GZ-411) zu erkennen.

Ob drinnen oder draußen - Holztreppen werten mit ihrem natürlichen Charme ihre Umgebung auf und schaffen Atmosphäre. Wie stark sie sich als Blickfang hervorheben oder harmonisch in das übrige Wohnumfeld einfügen, hängt vom Geschmack und Gestaltungswillen jedes Einzelnen ab.

siehe auch:

  • HOLZABSATZFONDS
    Neutralitäts-Check: Der Holzabsatzfonds, Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft, ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die unter der Aufsicht des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft steht. Aus dieser Konstellation heraus beklagt z.B.  die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau, dass die Regierung die Steinindustrie benachteilige (siehe Charta für Holz")
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